Ein innerer Republikparteitag

Der SPD-Landesverband in Nordrhein-Westfalen lĂ€sst die CDU-FDP-Regierungen in DĂŒsseldorf und Berlin weiter im Amt und sichert deren PlĂŒnderungsfeldzug gegen die Bevölkerung zugunsten von Banken und Geldsystem. Der Bundesvorsitzende der SPD, Sigmar Gabriel, bietet CDU, CSU und FDP an der Bundesregierung einen „Pakt der Vernunft“ an. Neuwahlen in Bund und Land wird es nicht geben, sondern eine faktische oder versteckte große Koalition. Derweil versuchen Merkel und SchĂ€uble wieder einmal einen neuen Vertrag durch die teilsouverĂ€nen MitgliedslĂ€nder der „EuropĂ€ischen Union“ zu bringen.

Dazu einen kleinen inneren Republikparteitag.

Am 11.Juni stellte sich die Landesvorsitzende der SPD Nordrhein-Westfalen Hannelore Kraft nach einer Sitzung des Landesvorstands vor die Presse und gab eine ErklĂ€rung ab. Ganz im Sinne der fortschrittlichen, innovativen, Ă€ußerst fleissigen und von Grund auf intelligenten Struktur einer 135 Jahre alten Tante befand man es in diesem mit SekretĂ€ren und LaufburschInnen ĂŒbersĂ€ten Parteiapparat nicht fĂŒr notwendig, mal ein einfaches Mikro passend irgendwo reinzustöpseln oder gar ihren stockend vorgelesenen Text auf die eigene Webseite zu packen. So stellte man einfach eine Digitalkamera in den Raum, soff dann ein bisschen Kaffee und anschliessend hörte man also jedes Klappern eines Kugelschreibers lauter als alles andere. Alles andere war Hannelore Kraft. Ebenso ihr Inhalt.

Einen Politikwechsel möchte sie also. Die alte Tante.

„Andere (Pause, umblĂ€ttern) Parteien mĂŒssen jetzt ihre Positionen klĂ€ren (Pause) und weiter (Pause) entwickeln.“

Also zuerst mal: die „politische Kultur“, die Hannelore Kraft als ersten Punkt fĂŒr einen Politikwechsel auffĂŒhrt, sie hat sich lĂ€ngst geĂ€ndert. Das hat sie aber nicht durch, sondern gegen die SPD. Die muss jetzt hĂŒpfen, weil sie durch einen aus der Flasche entkommenen Geist der neuen Informationszeit öffentlich unter Druck kommt und ihre Besenstil-Kandidaten, samt Heuchel-Orgie von CDU-Politik, nicht mehr einer strunzblöden Armada von WĂ€hler-Automaten ĂŒberwuppen kann.

Zweitens: eine Änderung der politischen Inhalte, sowie drittens einen Personalwechsel, den propagiert Kraft einerseits, im gleichen Moment will sie ihn nicht und kritisiert das dann, daß er nicht erfolgt.

Nichts machen – und wenn, dann Mist – und sich dann noch beschweren: das ist die SPD.

Die Linke sei „zur Zeit“ nicht gehorsamsfĂ€hig, konstatiert Kraft. „Koalitions- und regierungsfĂ€hig“ nennt sie das, entsprechend dem Parteijargon. Wem sie wirklich hinterher trauert, sagt die SPD-Landesvorsitzende dann relativ deutlich; ein Politikwechsel, wie sie ihn beschrieben habe, sei

„derzeit mit der CDU nicht möglich“.

Allein das schon ein unvergeßliches Zitat. Man hat den Eindruck, da schritten zwei einst Seit an Seit und der andere bleibt verwundet liegen.

Letzte Hoffung: die SpÀtrömer. Irgendwas muss doch gehen,

„aber die FDP braucht noch Zeit“.

So gehtÂŽs also auch nicht. Ja was machen wir da? NatĂŒrlich: wir lassen unsere Umworbenen solange im Amt, bis sie durch uns wieder ins Amt kommen.

Also auch keine „Minderheitsregierung“ durch SPD und BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen. Gestern bestĂ€tigte der Landesparteirat, nach 4 Regionalversammlungen, diese von Kraft vorgegebene Linie des Landesvorstands. (1)

„Der Landesparteirat vertritt darĂŒber hinaus die Auffassung, dass der von der NRW SPD angestrebte Politikwechsel nun zunĂ€chst aus dem Parlament heraus erfolgen muss. Eine SPD-gefĂŒhrte Minderheitsregierung wird derzeit nicht angestrebt. Der Landesparteirat folgt auch hier der Empfehlung des Landesvorstandes.“

ÜBER MINDERHEITEN AN DER REGIERUNG

Nun, zuerst einmal die Vorgeschichte. Nein, lesen Sie sich das ruhig mal durch. (Reich und arm dran: Der Ticker zu den blöden Gesichtern in NRW und Berlin, 9.Mai)

„Ein großes MissverstĂ€ndnis, welches es nun als erstes zu klĂ€ren gilt, bezieht sich auf den Unterschied einer Koalitionsverhandlung und der Wahl eines Kanzlers oder eines MinisterprĂ€sidenten.

Wir haben zwar eine Demokratie. Das heisst aber nicht, dass die Regierung vom Volk gewĂ€hlt wird. Das Parlament wird vom Volk gewĂ€hlt und danach kann es machen, was es will (BING!). Und weil es das weiss, das Parlament – und weil es weiss, dass das Volk das nicht begreift – ja deshalb tut das Parlament auch, was es will. Es wĂ€hlt einfach den zum King Louis (MinisterprĂ€sident, Kanzler, BĂŒrgermeister, etc), der seiner Mehrheit die meisten Moneten, Posten und Fleischtöpfe verspricht – sprich: Ministerposten und deren Angestellte.

Minister und ihre Jungs, die werden nĂ€mlich nicht gewĂ€hlt. Auch das begreift niemand. Minister werden ernannt, nĂ€mlich vom Louis (Kanzler, MinisterprĂ€sident, etc). Beim Kanzler gönnt man sich noch den Umweg ĂŒber einen “Vorschlag”, den der Kanzler macht und eine “Ernennung” durch den Bundeslouis (der natĂŒrlich erst recht nicht vom Volk gewĂ€hlt ist, sondern von einer Bundesversammlung, die meistens noch unter Nachdurst von der großen Party am Abend zuvor leidet).

Habt Ihr das jetzt alle verstanden? Der MinisterprĂ€sident, der Kanzler, er kann machen, was er will – wenn er erstmal gewĂ€hlt ist. Er macht die Minister, er hat die Macht. Im Falle des Kanzlers / der Kanzlerin bestimmt er zudem ĂŒber die “Gesetzgeber” Ă­n der BrĂŒsseler RĂ€teregierung, da seine Minister automatisch Teil der EU-MinisterrĂ€te sind, teilweise sogar deren einfache Beamte als Stellvertreter der Minister oder gleich als deutsche Regierungsvertreter.“

Nur zum VerstĂ€ndnis des Wortes „Minderheit“. Das ist eine zahlenmĂ€ĂŸige Minderheit. Das heisst jetzt nicht, dass sie dĂŒmmer ist, aber auch nicht, dass sie intelligenter ist als die Mehrheit. Die verschwindend geringe Minderheit hochrangiger korrupter FunktionĂ€re der seit 20 Jahren etablierten Parteien, die hier jahrzehntelang die Chance einer neuen gemeinsamen Republik der Deutschen gegen die Wand gefahren hat, macht seit der Wiedervereinigung mit ihren Minderheitsregierungen Minderheitspolitik fĂŒr Minderheits-Privilegien, nĂ€mlich fĂŒr die Reichen, Besitzenden, Monopolisten, Banker, Prominenten und ihre ganzen brĂ€sigen, inzestiösen Sippschaften.

Die NRW SPD will, sagt sie, den beschriebenen Politikwechsel (durch eine Änderung der politischen Kultur, der politischen Inhalte und des Personals) „aus dem Parlament“ erreichen. Und zwar dadurch, dass sie den MinisterprĂ€sidenten JĂŒrgen RĂŒttgers und seine CDU-FDP-Minister im Amt lĂ€ĂŸt.

Nehmen wir mal an, irgendjemand hĂ€tte ĂŒber die FunktionĂ€re der SPD an sich behauptet, dass deren grĂ¶ĂŸte Sorge ist, die Minderheits-Kollegen aus der CDU unter allen UmstĂ€nden im Amt zu halten. So jemand wĂ€re wahrscheinlich als nicht „regierungs- und koalitionsfĂ€hig“ bezeichnet worden. So aber nimmt einem die SPD – zum ersten Mal seit sehr langer Zeit – endlich die Arbeit ab, fĂŒr die sie bezahlt wird.

„SO GERN WIE DU-HU-HU…

Am 13.Juni, zwei Tage nach der Pressekonferenz von Kraft und einen Tag vor der BestĂ€tigung ihrer Linie durch den SPD-Landesparteirat,  hatte sich etwas Interessantes ereignet. Die BundesfĂŒrsten von SPD und BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen, Sigmar Gabriel, Claudia Roth und Cem Özdemir, hatten sich tatsĂ€chlich dafĂŒr ausgesprochen, dass in Nordrhein-Westfalen die Landtagsabgeordneten von SPD und BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen einen Landes-Louis (MinisterprĂ€sidentin) samt Minister aus den Reihen von SPD und BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen wĂ€hlen. (2)

FĂŒr diese Parteien ist das schon ein gewaltiger Schritt vom Baum herab.

Der Bundes-Louis der SPD, Sigmar Gabriel, erklĂ€rte in einem Interview mit dem Berliner „Tagesspiegel“ (3) die Ära des Regierens und Agierens von CDU, FDP und CSU im Bund und Nordrhein-Westfalen (ohne die SPD) fĂŒr zeitlich begrenzt. Auf die Frage wann denn der SPD-Landesverband in Nordrhein-Westfalen bereit sei die CDU-FDP-Landesregierung abzuwĂ€hlen, um im Bundesrat dann die 80 Milliarden Euro schwere Enteignungswelle der Bundesregierung („Sparpaket“), lĂ€ngere Laufzeiten der Atomkraftwerke oder die Kopfpauschale aufhalten zu können, Ă€ußerte Gabriel:

„Wenn diese Entscheidungen im Bundesrat anstehen, wird man in NRW neu ĂŒber eine Regierungsbildung reden mĂŒssen. Es war eines der wesentlichen Wahlversprechen, die falsche Politik der Bundesregierung zu stoppen. Diese Entscheidung steht aber in den nĂ€chsten Wochen nicht an. Wenn es so weit ist, wird die NRW-SPD sicher alles tun, um derartig katastrophale Fehlentscheidungen im Bundesrat zu verhindern. Dann mĂŒsste man sicher ĂŒber eine Minderheitsregierung von SPD und GrĂŒnen reden, die ja zusammen deutlich mehr Stimmen im Landtag haben als CDU und FDP.“

Am gleichen Tag meldeten sich auch Daniela Schneckenburger, Arndt Klocke und Sylvia Löhrmann aus BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen in NRW zu Wort. (4)

„Wir haben VerstĂ€ndnis dafĂŒr, dass Hannelore Kraft enttĂ€uscht ist, nachdem sie fast alles versucht hat. Das kann aber nicht das letzte Wort von Hannelore Kraft und ihrer SPD sein. Wir sind ĂŒberzeugt, dass man genau prĂŒfen muss, ob man die schwarz-gelbe Minderheitenregierung, die jetzt noch ohne Mehrheit und Legitimation im Amt ist, durch eine rot-grĂŒne Minderheitenregierung, die am 9. Mai von den WĂ€hlerInnen gewĂ€hlt wurde, ablösen kann.

Ansonsten wĂŒrde die abgewĂ€hlte Regierung RĂŒttgers/Pinkwart wie mit Pattex an ihren StĂŒhlen kleben, solange die Umfragen fĂŒr CDU und FDP schlecht sind. Das bedeutet, dass die alte abgewĂ€hlte Landesregierung mit ihrer Politik den Karren in Bund und Land weiter in den Morast zieht.

Die GrĂŒnen werden in Verantwortung dafĂŒr werben, dass es nicht zu einer solchen Situation kommt. Die NRW-Landesverfassung sieht ausdrĂŒcklich die Bildung einer Minderheitsregierung vor. Hannelore Kraft kann ohne die Stimmen der Linkspartei zur MinisterprĂ€sidentin gewĂ€hlt werden und eine Regierung bilden. Diese Möglichkeit werden wir zeitnah sehr grĂŒndlich prĂŒfen und konkretisieren. Und außerdem werden wir mit der SPD im GesprĂ€ch bleiben.“

Hier Artikel 52 der Landesverfassung von Nordrhein-Westfalen (5):

„(1) Der Landtag wĂ€hlt aus seiner Mitte in geheimer Wahl ohne Aussprache den MinisterprĂ€sidenten mit mehr als der HĂ€lfte der gesetzlichen Zahl seiner Mitglieder.

(2) Kommt eine Wahl gemĂ€ĂŸ Absatz 1 nicht zustande, so findet innerhalb von 14 Tagen ein zweiter, gegebenenfalls ein dritter Wahlgang statt, in dem der gewĂ€hlt ist, der mehr als die HĂ€lfte der abgegebenen Stimmen erhĂ€lt. Ergibt sich keine solche Mehrheit, so findet eine Stichwahl zwischen den beiden Vorgeschlagenen statt, die die höchste Stimmenzahl erhalten haben.“

Hannelore Kraft und die leitende FunktionĂ€rsschicht der NRW SPD sorgt also nicht nur dafĂŒr, dass JĂŒrgen RĂŒttgers und seine Minister aus CDU und FDP im Amt bleiben, sie will das auch. Das wiederum heisst: Hannelore Kraft und die leitende FunktionĂ€rsschicht der NRW SPD sorgt nicht nur dafĂŒr, dass die schwer angeschlagene Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit ihrem Herzblatt von Aussenminister (FDP) und allen anderen Fantomen der Staatsoper wie Bundeseurominister Wolfgang SchĂ€uble im Amt bleibt, sie will das auch. Sie will die Enteignung der Bevölkerung.

Sie will eine VerlĂ€ngerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken. Sie will eine weitere Minderheitsregierung mit Minderheitspolitik fĂŒr Minderheits-Privilegien. Quod erat demonstrandum.

NatĂŒrlich wĂŒrde das Hannelore Kraft und die Leitungsebene der SPD in NRW nicht so offen, nicht so konsequent und so selbstzerstörerisch vor aller Augen zelebrieren, wenn sie nicht RĂŒckendeckung von einem gewissen Teil des FĂŒhrerbunkers Willy Brandt Haus hĂ€tte. Dort sitzen die Leute, die Angela Merkel 2005 zur Kanzlerin, Wolfgang SchĂ€uble zum Innenminister und mit Frank-Walter Steinmeier einen Apparatschik zum Aussenminister gemacht haben, der nicht mal aus dem SPD-Apparat kam und bis dahin in seinem ganzen Leben noch nie von irgendwem zu irgendwas gewĂ€hlt worden war, jedenfalls nicht ins Parlament oder in irgendein politisches Amt.

Eines von vielen leichenblassen Gespenstern die dort im Willy Brandt Haus umgehen, ist die ehemalige Andrea Nahles, die sich allerdings hinter dem gleichen Gesicht tarnt. Der „Focus“ – der immer Lupe und Haarspalter in der Tasche hat, wenn es geht eine Trennung der alten Tante SPD von der Großen Mutti CDU zu verhindern – zitierte Nahles gestern nach einer Sitzung des SPD-PrĂ€sidiums in der SPD-Zentrale wie folgt (6):

„Hannelore Kraft habe „sehr souverĂ€n und sehr klug agiert“, sagte SPD-GeneralsekretĂ€rin Andrea Nahles am Montag nach einer PrĂ€sidiumssitzung in Berlin. Es sei „nicht klug“, Kraft „Zeitvorgaben zu machen“, was der Bundesvorsitzende Sigmar Gabriel auch „nicht getan“ habe.“

Nun kann jeder Leser, der hier liest, lesen. Ergo kann von dieser extrem mutigen These der von Parteikörper-Fressern okkupierten ewigen SchönlĂ€chlerin im Wartesaal (deren Verbrechen es war im Oktober 2005 gegen die Befehle von ihrem Alt-Louis Franz MĂŒntefering eine Wahl im Parteivorstand zu gewinnen) genauso wenig ĂŒbrig bleiben wie einst von einer SPD-GeneralsekretĂ€rin Andrea Nahles.

Wer natĂŒrlich immer gern wieder unter eine CDU und an die Regierung will, ist Frank-Walter Steinmeier höchstselbst. Der Apparatschik unter den Apparatschiks ohne Apparat startete dazu am 12.Juni, einen Tag nach der Ich-will-nicht-Pressekonferenz von Hannelore Kraft in DĂŒsseldorf, einen seiner ĂŒblichen tolpatschigen Versuche.

DAS THEMA NEUWAHLEN

Bei seinem Versuch sich irgendwie wieder an ein Ministeramt in Deutschland und damit an die RĂ€teregierung in BrĂŒssel zu bugsieren, hielt sich Steinmeier fest an die Regel, die er als Gehirn seines alten Chefs Gerhard Schröder diesem eingehĂ€mmert hatte:

„Zum Regieren brauche ich nur Bild, Bams und Glotze“

Das hatte, in leicht abgewandelter Form, auch in den Jahren von Steinmeiers Koalition mit Merkel ab 2005 noch prÀchtig funktioniert. Zweiter Buchdruck, Digitales Zeitalter, ach was soll das, runter vom Baum, man wollte in der SPD allein sitzen auf dem Ast, an dessen Baum man sÀgte. (SPD-Regierungsclique kann nicht mehr durch Bild, SpOn und Glotze regieren, 19.November 2008)

Nun wandte sich Steinmeier also am 11.Juni an die „Bild“ und „Super Illu“, um seinen (wie immer weit voraus blickenden und genialen) strategischen Einfall loszuwerden. (7)

“ „Diese Regierung ist gescheitert, und wenn die das einsehen, wĂ€re eine vorgezogene Bundestagswahl der sauberste Weg“, sagte SPD-Bundestagsfraktionschef Frank-Walter Steinmeier der „Bild“-Zeitung…Steinmeier sagte der Zeitschrift „Super Illu“, zu einer VerĂ€nderung der Regierungskonstellation werde es nur ĂŒber Neuwahlen kommen. „Viele, die 2009 schwarz oder gelb gewĂ€hlt haben, bereuen das lĂ€ngst“ „

Auch Steinmeiers frĂŒhere Feldpoststelle bei der rot-grĂŒnen Regierung von 1998-2005, Renate KĂŒnast, versuchte sich in Appellen an etwas, was sie sich in sieben Regierungsjahren nach einem ihrer ĂŒblichen DurchmĂ€rsche durch den sozialen Porzellanladen noch angeekelt vom Huf gekratzt hatte. (8)

„Das Wort Neuwahl ist im Kopf und im Herzen von jedem, der jetzt politisch verantwortlich denkt“

Herz? Kopf? Politisch verantwortlich? Heute wurde KĂŒnast und ihr siebenjĂ€hriges Reich sogar vom Deutschen Institut fĂŒr Wirtschaftsforschung (DIW) links ĂŒberholt. (9)

„Die EinkommensgegensĂ€tze zwischen Ă€rmeren und reicheren Haushalten nehmen in Deutschland seit der Wiedervereinigung zu. Zwar reduziert sich diese Einkommenspolarisierung in konjunkturell gĂŒnstigen Phasen mit starken BeschĂ€ftigungszuwĂ€chsen. Danach aber steigt sie umso schneller wieder an.“

Nichts ausser Verarmung fĂŒr das Volk, Spenden fĂŒr die Reichen, Elend und Not fĂŒr alle die etwas machen, im gleichen Atemzug Belohnungen fĂŒr die die es ausbeuten, ein Freifahrtschein fĂŒr die Kapitalgesellschaften sich an der Gesellschaft sattzufressen, ein Ruin der Sozialsysteme, ein Freudenhaus fĂŒr jeden Gewerkschaftsboss, ein Empfang fĂŒr jeden BĂŒrokraten, das war die rot-grĂŒne Regierung: ein Verrat an jeder sozialen oder fortschrittlichen Idee. Und ganz nebenbei auch am Sozialstaats- und Friedensgebot unserer Verfassung.

Und sowas will hier wieder an die Regierung? Mit den gleichen FunktionĂ€rInnInnInnen, mit den gleichen blöden SprĂŒchen, mit den gleichen LĂŒgen und all den falschen Versprechungen, mit denen sie dieses Volk schon seit 20 Jahren belĂŒgen und die allen nur noch zum Halse raushĂ€ngen?

Nun, der Punkt ist: wollen können sie ja. Nur schaffen werden sie es nicht. Denn noch einmal verfassungswidrig das Parlament aufzulösen, wie unter rot-grĂŒn nach der letzten NRW-Wahl im Mai 2005, das wird rot-grĂŒn diesmal nicht schaffen. Und in der SPD-Zentrale merkte das sogar der Vorsitzende. Sigmar Gabriel am 13.Juni im „Tagesspiegel“ (3):

„Frage: SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier hat Neuwahlen ins Spiel gebracht …

Gabriel: Steinmeier hat keine Neuwahlen gefordert. Er hat deutlich gemacht: Die SPD wird mit der Union keine große Koalition bilden, wenn die Kanzlerin zum Ergebnis kommt, dass es mit der FDP nicht mehr geht. Dann sind Neuwahlen der einzige Weg zu einer neuen Regierung.“

Ach so. Nun, auch hier gilt die Regel vom lesenden Leser.

Im Übrigen spielte Gabriel da allerdings auf eine Option an, die auch KĂŒnast und Steinmeier in ihren Interview ins Spiel gebracht hatte: eine Mehrheit gegen den Haushaltsentwurf 2011 der Merkel-Regierung im Bundestag zu organisieren und dann mit diesem Argument wieder beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe anzuwackeln, um das Parlament aufzulösen. KĂŒnast in ihrem Interview (8):

„In der Auseinandersetzung um einen gerechten Haushalt kann der gesellschaftliche Druck so groß werden, dass er im Bundestag eine Mehrheit fĂŒr eine Neuwahl erzwingt“

Gerechter Haushalt? Gerechter Haushalt?

ACH WIE GUT, DASS NIEMAND WEISS…

Jeder der sich nur ein bisschen mit dem weltweiten Geldsystem auskennt, weiss, dass wir hier den ganzen Staat fĂŒr das Wohlergehen der Banken erwĂŒrgen könnten und es wĂŒrde immer noch nichts bringen, solange die Chinesen nicht ihre staatlich kontrollierte WĂ€hrung aufwerten. Die strategische Anbindung des Yuan an den Windschatten des Dollar sorgt dafĂŒr, dass sich ein (mit UnterstĂŒtzung der „deutschen Wirtschaft“ und ihrer globalisierten Konzerne) durch brutalstmögliche Ausbeutung  und Sklavenlöhne herausgepresster Wasserfall aus chinesischen Waren und Produkten in die Dollarzone und Eurozone ergießt.

Die Nomenklatura dieser WĂ€hrungszonen macht nun folgendes: sie stellt sich auf dem Oberdeck ihrer Titanic auf, lĂ€sst die Kapelle „NĂ€her mein Euro-Dollar zu Dir“ anstimmen und die unteren Decks des Luxusdampfers einfach kontrolliert absaufen, wĂ€hrend sie selbst vorhaben nur ja keine nassen FĂŒĂŸe zu bekommen. Die Banken werden durchgefĂŒttert und mit einer eigentlich verbotenen staatlichen EZB-Notenpresse vollgestopft. Jeden einzelnen Cent tĂŒrmt man dann den Vollidioten von Wahlvolk oben auf den Schuldenberg zum Abarbeiten drauf, wĂ€hrend das aus lauter Angst vor Terror-Linken und Muselmanen schon gar nicht mehr auf die Straße geht.

Derweil bastelt die Nomenklatura der WĂ€hrungszonen im US-Einflußbereich an irgendwelchen neuen Angst-Fantasien, die sie den Leuten noch zur Ablenkung andrehen können und irgendwelchen neuen, hirnerweichenden Ausreden, Zeitschindereien und absurden Versuchen, die eigenen  WĂ€hrungen (ohne den Yuan) auch noch verschmelzen zu lassen, um das dann „WeltwĂ€hrung“ zu nennen.

Das Geldsystem ist nicht weltweit in der Krise. Es ist in den WĂ€hrungszonen von Dollar, Euro, Yen und britischem Pfund in der Krise. Das sind die WĂ€hrungen, die Teil des WĂ€hrungskorbs „Sonderziehungsrechte“ (SZR) des „Internationalen WĂ€hrungsfonds“ (IWF) sind. Und die Chinesen wollen da rein, mit ihrem Yuan, so sieht das aus. Das wird das Thema bei den kommenden G-20-Gipfeln in Toronto und Seoul sein und das ist auch der Hintergrund zu diesem Weltfinanzkrieg der da lĂ€uft. (DER WELTFINANZKRIEG: Die Vier Zonen der Ökonomie, 11.Juni)

Das Geldsystem in Dollarzone und Eurozone ist dem Geldsystem des staatsautoritĂ€ren China unterlegen. Jetzt will man es in diesem Tauziehen der Herrschenden und Ausbeuter in Eurozone und Dollarzone aber nicht etwa selbst staatlich-demokratischer Kontrolle unterwerfen – im Gegenteil. Mit der Zuarbeit der RegierungspalĂ€ste – vielleicht sogar eher noch in der „EuropĂ€ischen Union“ als in den USA – versucht man die lieben Freunde und Verwandten in den Banken, Konzernen, Industrien, sowie privilegierten Sippschaften und alten (Geld)Adelsfamilien ins Rettungsboot zu setzen und nach unten in den Maschinenraum Durchhalteparolen auszugeben. Hilfreiche Stille Post liefern die Mitteldecks, denen man schon massenhaft Eintrittskarten fĂŒr das Oberdeck erst versprochen und nach erster Unruhe dann wenigstens Rettungsringe in die Hand gedrĂŒckt hat, nur leider mit prĂ€ventivem GĂŒltigkeitsdatum ab 2020.

Schuldenbremse. Langfristig, langfristig, laaaangfristig. Und vernĂŒnftig, selbstverstĂ€ndlich.

NEUER PAKT IN BERLIN: „DEUTSCHLAND DROHEN VERLORENE JAHRE“

Was sich da nun – surprise, surprise – in Berlin anbahnt, ließ SPD-Louis Gabriel gestern im „Handelsblatt“ (13) aus dem Sack.

„Handelsblatt: Herr Gabriel, in NRW steuert Ihre Partei gerade auf Blockadekurs, um im Bundesrat das Sparpaket zu verhindern. Können wir uns eine blockierte Republik leisten?

Sigmar Gabriel: Die Einzigen, die Deutschland blockieren, sind CDU/CSU und FDP. Seit acht Monaten hat Deutschland eine Regierung, an deren Spitze RealitĂ€tsverweigerer stehen. Wir wollen in keinem Fall eine Große Koalition, aber natĂŒrlich kennen wir den Ernst der Lage. Auch ohne Große Koalition könnte man in den zentralen Fragen unseres Landes einen Pakt der Vernunft schließen. Aber Frau Merkel ist zu nichts bereit. Sie ist nie Kanzlerin, sondern immer nur CDU-Parteivorsitzende. Sie regiert nicht, sie taktiert von Einzelentscheidung zu Einzelentscheidung. Deutschland drohen verlorene Jahre.“

Nun, langsam stellt sich die Frage, wem Deutschland eigentlich drohen mĂŒsste, damit sich irgendetwas zu Besseren Ă€ndert. Als wahrhaft brutalstmöglichen Verbesserungsvorschlag fĂŒr den gemeinen Passagier winkte der Oberdecks-Komödiant Gabriel mit so Sachen wie Wegfall des „Mövenpick-Gesetzes“, Abbau der staatlichen Subventionen fĂŒr die Atomindustrie, eine Anhebung des Spitzensteuersatzes und die Absetzbarkeit von Spritkosten bei Dienstwagen.

Mehr als ein mĂŒdes „Der Euro ist nackt“ schalltÂŽs da nicht mehr zurĂŒck.

EIN NEUER PAKT IM OBERDECK

Heute stand Mutti mit dem französischen Louis im Bundeskanzleramt. Angela Merkel und Nicolas Sarkozy hatten es im Vorfeld immerhin fertig gebracht MoodyÂŽs zu einem mittleren Erpressungsversuch zu bewegen. Die Ratingagentur ließ gestern Abend den Staat Griechenland gleich um 4 Stufen auf „Ba1“ die Treppe runter fallen. (10)

Nach einem halben Jahr Lissabon-Vertrag, nach dessen Inkrafttreten fĂŒr eine halbe Milliarde Menschen sofort alles schlimmer geworden war, standen also nun Merkel und Sarkozy vor der Presse und verkĂŒndeten, das reiche alles immer noch nicht. Es mĂŒsse einfach noch schlimmer werden, schließlich sei alles noch schlimmer geworden und darauf mĂŒsse man reagieren. (11)

„Wir haben dieses Treffen vereinbart, um die nĂ€chsten internationalen Ereignisse vorzubereiten und die Arbeit in der EuropĂ€ischen Union abzusprechen. Hierbei geht es vor allen Dingen um die Vorbereitung des G20-Treffens in Toronto und vorher des G8-Treffens, genauso wie um den EuropĂ€ischen Rat, der bekanntlich am Donnerstag stattfindet…

Wir sind uns auch einig darĂŒber, dass wir Lehren brauchen ? darĂŒber sprechen die Finanzminister im Augenblick schon ?, wie wir innerhalb der VertrĂ€ge die StabilitĂ€tskultur stĂ€rken können. Auch sind wir uns einig darĂŒber, dass wir Änderungen der VertrĂ€ge in Betracht ziehen mĂŒssen. Dazu werden Deutschland und Frankreich in KĂŒrze VorschlĂ€ge unterbreiten.“

RÄTSELRATEN AUF DEN BILLIGEN PLÄTZEN

Man muss den involvierten Berliner und BrĂŒsseler Truppen von Alt-Louis (was ist die Mehrzahl von Louis?) wirklich ein Kompliment machen. Also da wĂ€r doch im Leben nie jemand drauf gekommen, was sie vorhaben. (9.MĂ€rz, EWF soll durch neuen EU-Vertrag durchgezwungen werden)

Es ist ĂŒberhaupt alles eine Überraschung, was sich hier abspielt. Echte Schauspieler sind so. (NRW-Wahl wird zu neuer Bundesregierung fĂŒhren, 18.MĂ€rz)

Auch das mit der großen Koalition, also konnte doch keiner ahnen. (28.MĂ€rz, Gabriel schliesst SPD-MinisterprĂ€sidentin Kraft aus: grosse Koalition in NRW und Bund)

Kann mir das irgendjemand mal erklÀren? (9.Mai, DIE GRIECHENLAND-KRISE (VI): Der Plan der Banken von einer europÀischen Soffin)

Dumm regiert eben gut. Ist doch alles in Ordnung in Deutschland. Alles so wie immer. Die da oben machen doch sowieso was sie wollen. Schatz, holste mir malÂŽn Bier? (10.April, CDU in nackter Panik angesichts bevorstehendem Regierungswechsel in NRW und Bund)

Nur einen Internetpass fĂŒr diese Querulanten und Klugscheisser, also den brĂ€uchte man mal langsam. (11.Mai, Hallo?! WIR WERDEN GERADE AUSGERAUBT, IHR BLÖDES PACK!)

Man hatÂŽs doch nicht gewusst. (11.Mai, Die Kollaborateure des finanziellen Blitzkriegs gegen die Republik)

Schatz, ich kann grad nicht, lies Du mal. (26.Mai, Der nĂ€chste Raubzug: IWF, Geithner, EU und Banken wollen 350 Mrd Euro fĂŒr “europĂ€ischen Fonds”)

Ja, was machen die denn mit uns? (29.Mai, RĂ€teunion: Kommissare bereiten staatlich finanzierten „Bankenrettungsfonds“ und „Bad Bank“ vor)

Also, das hĂ€ttÂŽ ich jetzt nicht gedacht. (3.Juni, Koch, Köhler, Wulff: RĂŒckzug, Bauernopfer und Rochade der Nomenklatura)

Öhhm – ich muss weg. (8.Juni, Macht das Bundesverfassungsgericht Deutschland zur Zweckgesellschaft des Geldsystems?)

Ja, nee. Jaaa, nee. Jaaaaaaaaaaaaaaaaa, nee.  Was willst Du denn von mir? (13.Juni, IWF greift nach Notstand – Unser Politikblog ruft zur Verfassungstreue auf)

FAZIT UND EIN KLEINER MUNTERMACHER

Also.

Wenn man nun die Forderung von Hannelore Kraft und der NRW SPD an die CDU fĂŒr kommende Koalitionen als Maßstab nimmt – Änderung der politischen Kultur, der politischen Inhalte und einen Personalwechsel – dann mĂŒssen SPD und BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen damit rechnen, dass der gleiche Maßstab an sie angelegt wird, bevor der WĂ€hler was mit ihnen zu tun haben will.

Derzeit tut der WĂ€hler das aber nicht. Dem reicht es immer noch, wenn dieselben alten Leute dieselben alten SprĂŒche machen und ansonsten immer so weiter: das Volk belĂŒgen, plĂŒndern was das Zeug hĂ€lt und sich dem Geldsystem, der BrĂŒsseler RĂ€teregierung und derselben alten Kriegspolitik vor die FĂŒĂŸe zu werfen. Dazu passen auch die neuen Sanktionen der EU gegen den Iran, die weit ĂŒber den Beschluß des UNO-Sicherheitsrates hinaus gehen. (12)

Die kommende PrĂ€sidentenwahl am 30.Juni wird, so oder so, zu einer weiteren Destabilisierung der Merkel-Regierung beitragen. Merkels Konkurrenten aber sind samt und sonders aus dem Weg gerĂ€umt. Vieles spricht dafĂŒr, dass der Nomenklatura unter Merkels Schild zwar schon die Knöchel weh tun, sie aber alles tun wird um die Gallionsfigur des „Weiter so“ auf dem Oberdeck der Titanic westlicher WĂ€hrungszonen installiert zu lassen.

Die Parole „Im Zweifel fĂŒr den Gauck“ sollte sich die Partei-Linke mal durch den Kopf gehen lassen, den sie nicht hat. Im Landesverband der NRW Linken könnte man so klug sein, dem Berliner Zentralkomitee den Stecker zu ziehen und Kraft – selbst gegen ihren Willen – ohne Vorbedingungen zur MinisterprĂ€sidentin zu wĂ€hlen. Einfach damit diese Dracula-Story der westdeutschen WirtschaftslibertĂ€ren von der kommunistischen MachtĂŒbernahme aufhört. All diesen Kunden sei im Übrigen mal ein Besuch in Berlin empfohlen. Hier sieht man seit acht Jahren, was Konzernen und Privilegierten durch eine Regierungsbeteiligung der „Linken“ droht, nĂ€mlich nichts.

Eine Neuwahl in NRW ist nur durch einen Beschluss der Mehrheit des Landtags möglich. Der wird aber nicht kommen, weil diese Mehrheit anschließend die Minderheit sein wĂŒrde.

Eine Neuwahl im Bund ist nur durch eine verfassungswidrige Auflösung des Bundesparlamentes und mehr oder weniger schmutzige Tricks zu erreichen. Zweimal hat das geklappt, 1982 und 2005. Ein drittes Mal wĂŒrde fĂŒr die Kaste der etablierten Parteien, die versucht sein könnten den seit 54 Jahren geltenden WĂ€hlerbetrug durch Überhangmandate bis Ende 2010 noch ein letztes Mal mitzunehmen, sehr, sehr verlustreich werden.

Was nun die SPD angeht, so wird sie sich als 23 Prozent-Partei bis 2013 daran gewöhnen mĂŒssen, wieder mal Laufbursche der CDU zu werden. Sie hat selbst dafĂŒr gesorgt, dass im Bundestag 24 Abgeordnete von CDU und CSU sitzen, die nie gewĂ€hlt worden sind und sich so selbst jede andere Option aus den HĂ€nden geschlagen. Wenn diese unfassbare Partei dann als Dank auch noch ihren begnadeten Spitzen-Spitzen-Spitzenkandidaten Frank-Walter Steinmeier als FraktionsfĂŒhrer wĂ€hlt, ist sie selber schuld. Da muss sie jetzt durch.

Der Öffentlichkeit ist zu empfehlen, die eigene StĂ€rke und Einflußmöglichkeit in der von Grund auf verĂ€nderten Informationswelt endlich wahr zu nehmen, mit dem elenden Gejammer aufzuhören und neue Parteien nach Wahl aufzubauen.

Denn es ist an der Zeit. Sie ist unser, die Neue Zeit und sie ist endlich da.

Quellen:
(1) http://www.nrwspd.de/meldungen/24405/86152/Beschluss-des-Landesparteirates-am-14-Juni-2010.html
(2) http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,700548,00.html
(3) http://www.tagesspiegel.de/politik/die-koalition-hat-sich-von-anfang-an-der-realitaet-verweigert/1858408.html
(4) http://www.gruene-nrw.de/details/nachricht/ampel-sondierungsgespraeche-gescheitert-wie-geht-es-weiter.html
(5) http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/GB_II/II.2/Gesetze/Verfassung_NRW.jsp
(6) http://www.focus.de/politik/deutschland/nordrhein-westfalen-nahles-verteidigt-kraft_aid_519353.html
(7) http://www.rp-online.de/politik/deutschland/Deutsche-fuerchten-Scheitern-der-Koalition_aid_868412.html
(8) http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/505797
(9) http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.357505.de/10-24-1.pdf
(10) http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/573707/index.do?direct=573780&_vl_backlink=/home/wirtschaft/international/index.do&selChannel=
(11) http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Mitschrift/Pressekonferenzen/2010/06/2010-06-14-bkin-sarkozy.html
(12) http://www.faz.net/s/RubE073BC45BF914FEAA6F729039898A785/Doc~EAFA5BAA0ABBD41CF90A89B24DF6A9B3B~ATpl~Ecommon~Scontent.html
(13) http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/sigmar-gabriel-die-spd-ist-zur-kooperation-bereit;2600869