Teil I – Goldman Sachs und das China-Syndrom Teil II – Banken, hört die Signale.. Teil III – Das ânĂ€chste Lehman Brothersâ â die Entstaatlichung der Staaten Am 8.Februar hatte der der deutsche Finanzminister Wolfgang SchĂ€uble wĂ€hrend eines Treffens der Finanzminister der G7-Staaten erklĂ€rt, die G7 solle sich gefĂ€lligst aus der Griechenland-Sache heraus halten, ebenso der Internationale WĂ€hrungsfond (IWF). Die Angelegenheit falle in den Einflussbereich der EU. Schliesslich diskutiere man, so SchĂ€uble, in den G7-Treffen ja auch ânicht die finanziellen Probleme des Staates Kalifornien.“ Bereits am nĂ€chsten Tag sprangen an der Frankfurter Börse, entgegen dem allgemeinen Trend, die Banken-Aktien förmlich nach oben, darunter die der Bail Out-erprobten Deutschen Bank und Commerzbank. Das mutete umso abstruser an, als die berĂŒchtigte „Bank fĂŒr Internationalen Zahlungsausgleich“ (BIZ), die engstens mit dem IWF verknĂŒpft ist, eine eigentlich verheerende Statistik in die Welt gesetzt hatte. Der BIZ zufolge hatten „deutsche GeldhĂ€user in Griechenland und anderen hoch verschuldeten LĂ€ndern der Euro-Zone Ende September 2009 rund 535 Mrd. Euro an Forderungen ausstehen.“ (1) Dennoch stiegen genau diese Aktien dieser vermeintlich so verzweifelten GlĂ€ubiger. Ein neuer Bankentribut, ein neuer „Bail Out“ lag in der Luft. Die Gelderfinder hatten Blut geleckt.