Alles Gute zum Geburtstag Antiwar.com!

Das World Wide Web eröffnete eine aufregende neue Welt mit dem Potenzial, die Kommunikation zu revolutionieren. Ich beschloss, eine Anti-Kriegs-Website zu starten. Ich habe etwas herumgecheckt und wissen Sie was? Antiwar.com war verfĂŒgbar!

Ich machte mich daran zu lernen, wie diese Internet-Sache funktioniert. Drei Jahre spĂ€ter war mein Hobby zu einer tĂ€glichen AktivitĂ€t mit einem betrĂ€chtlichen Besucheraufkommen geworden und begann, einiges an Interesse zu wecken. Ich veröffentlichte Nachrichten ĂŒber Bill Clintons Sanktionen und Bombardierungen des Irak. Dann kam der Krieg gegen Serbien (der „Kosovo-Krieg“), der Antiwar.com in grĂ¶ĂŸerem Ausmaß bekannt machte, und die großen Medien konzentrierten sich auf die neu entstehende Antikriegsbewegung online.

Neun tote Punkte um als Band, Galerie, Label, Filmemacher und bzw mit Webseite zu scheitern

1. Auf keinen Fall Erfolg haben wollen. Weil, den haben immer nur die Anderen und das war auch schon immer so.

2. Nicht begreifen, was das Internet, was das World Wide Web und wozu eine Webseite da ist und wie diese mit der wirklichen Welt und diesem bösen Erfolg zusammenhÀngen könnte, den man nicht haben will.

3. Immer erst dann irgendetwas begreifen, wenn
3.1. man das GefĂŒhl hat jetzt mĂŒsse man was tun, weil der schicke Kerl, die rasante Braut oder der Sponsor / A & R / Manager / Veranstalter / Produktionsfirma / Filmverleih / Blutsauger mit den Moneten einen sonst fĂŒr total unmodern halten und aus seiner jeweiligen Sklavengaleere schmeißen könnte.
3.2. einen jemand auf der Straße inmitten von TrĂŒmmern, in der Intensivstation, oder vollgesabbert in der Kneipenecke wachrĂŒttelt.

Was machen die da eigentlich in Moskau, wenn Putin mal wieder in Sochi ist?

Ok. Vergessen wir mal, dass der Planet nur deswegen eine weitere Krise am Hals hat, weil irgendwelche Schwachköpfe in der Nacht vom 19. auf den 20. Februar eine „Waffenruhe“ mit den Putschisten schloss und die ukrainische Polizei anhalten ließ als diese schon die HĂ€lfte des Maidan-Platzes gerĂ€umt hatte (ohne TrĂ€nengas und fast ohne Wasserwerfer-EinsĂ€tze, weil, das wĂ€re wahrscheinlich zu aufwendig gewesen) und vorher monatelang zu doof dazu waren dieser Kleinstadt auf dem Maidan-Platz einfach den Strom abzustellen.

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Alle 1244871 Pflanzen unseres grĂŒnen Planeten auf einer Webseite

Eine neue, wohl mit die faszinierenste Seite im Internet lĂ€dt mit Beginn des neuen Jahres zum Stöbern und Staunen ein: The Plant List Moose, Farne, Palmen, Koniferen, BlĂŒhende Pflanzen – ĂŒber eine Million Pflanzen sind im Laufe der Evolution trotz hĂ€ufigen Aussterbens vieler Arten in den vergangenen Zeitaltern zur Zeit noch auf der Erde zu finden (Foto: Lotosblumen (Nelumbo), Shin/Wikipedia).