Offene Grenzen, Grenzen dicht: Die zwei Seiten der gleichen Medaille

Beide Parolen spielen einem gelenkten Staat in die HĂ€nde, der sich weigert die Verfassung, (internationales) Recht und sogar die eigene ausfĂŒhrende Gesetzgebung einzuhalten, sondern stattdessen die Republik zugunsten der ihm vorgesetzten „Vereinigten Staaten“ endlich loswerden will. Weil ihm das so befohlen wurde. Sehen wir uns die beiden Parolen mal etwas genauer an. Dann dĂŒrfte die Sache zum Vorschein kommen.

„Wenn sich BĂŒrger dieser Stadt zurĂŒckziehen, dann, um sich zu entgiften“

Es gibt nicht wenige Leute, die den Eindruck hatten, von dieser ganzen Sache aufgefressen zu werden und MigrĂ€ne zu bekommen, allein wenn sie die Buchstaben D und B sahen. Was also bedeutet, sich dem Protest zu entziehen, nicht, weil man ihn fĂŒr dumm oder unnötig oder ĂŒberholt hĂ€lt, sondern sich auf diese Weise das krankmachende Stuttgart 21-Toxikum fĂŒr eine Weile vom Leib zu halten.

Spieler Paul Kirchhof („Die MĂ€rkte“) entdeckt das Spielfeld

Zweiundzwanzig Jahre nach der Unterschrift der westdeutschen Regierung von Helmut Kohl und seinem designierten Nachfolger Wolfgang SchĂ€uble unter die Abmachung zur „EuropĂ€ischen WĂ€hrungsunion“ (EWU) entdeckt Angela Merkels ehemaliger designierter Finanzminister Paul Kirchhof, auf welchem Spielfeld das damals eigentlich geschah. Im fĂ€llt ĂŒberhaupt manches auf.

Jetzt schon.

VerfassungsgerichtsprĂ€sident: Grundgesetz ist EU-Recht ĂŒbergeordnet

Bereits am Donnerstag, dem 1. MĂ€rz, wurde im Landtag des Bundeslandes Hessen auf Einladung des CDU-Fraktionsvorsitzenden Christean Wagner eine Veranstaltung abgehalten. Die Veranstaltung “Bewahrung und Erneuerung des Nationalstaates im Lichte der EuropĂ€ischen Einigung” traf mit 500 Teilnehmern auf durchaus großes Echo, wenn auch nicht in der Berichterstattung von Staatssendern und Informationsindustrie. Der PrĂ€sident des Bundesverfassungsgerichts Andreas Vosskuhle konstatierte anlĂ€sslich dieses gesellschaftlichen Ereignisses ein paar Fakten, die Kanzlerin Angela Merkel am nĂ€chsten Tag wohl irgendwie vergessen zu haben schien. Diese saß nĂ€mlich freitags in BrĂŒssel und verlor bei der Unterzeichnung ihres “Fiskalpakts” durch den obersten EU-Regierungsrat kein Wort ĂŒber ihren Chef und dessen Anweisungen.

Merkels Chef. Das ist das Grundgesetz. Wir verstehen uns

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