ThĂĽringens Ministerpräsident: „Wenn ich mir den Internetknoten in Frankfurt anschaue…“

Bodo Ramelow, Ministerpräsident von ThĂĽringen und in der Partei „Die Linke“, äuĂźert sich in einem Interview mit der „Frankfurter Rundschau“ zur aktuellen Spionage-Affäre und zur Verstrickung der Geheimdienste mit faschistischen Gruppen. Neben wichtigen und persönlichen Angaben zur seiner eigenen Geschichte, u.a. in der HBV Gewerkschaft (heute Ver.di) und Konfrontationen mit Faschisten in ThĂĽringen zu Beginn der 90er Jahre, macht Bodo Ramelow als erster Ministerpräsident, sowie hochrangiger Funktionär im Staat ĂĽberhaupt, die Spionage am größten Internet-Knoten der Welt endlich zum Thema.

BAYERs Wiedergeburt

Die USA haben solches Material über die IG FARBEN schon seit Anfang der 1940er-Jahre gesammelt, wie Bernd Greiner in seinem Buch „Die Morgenthau-Legende“ darlegt. BeamtInnen des Finanz- und des Justizministeriums ermittelten über 500 Firmen-Beteiligungen und 2.000 Kartellverträge mit anderen Unternehmen und machten den Konzern als Hauptlieferanten der Vernichtungsfeldzüge aus. 95 Prozent der Giftgase und 84 Prozent der Sprengstoffe stammten aus IG-Fabriken. Zudem gehörten Brandbomben, Handgranaten, Maschinengewehre und kriegswichtige Rohstoffe wie Benzin, Schmieröle, Magnesium, Nickel und Methanol zur Produkt-Palette.

Die neue Geheimorganisation: Das FĂĽhrerkorps

Die Planer der neuen Superbehörde gehen subtil vor: „Ein integriertes Unternehmen beginnt mit integriertem Personal.“ Mit einem raffinierten Vorschlag ĂĽber eine Rotation in der Karriere eines jeden Nachrichtenoffiziers sollen verschiedene Fähigkeiten und Ansätze zur Problemlösung erworben werden, die ihnen „helfen, ein ressortĂĽbergreifendes Netzwerk aufzubauen“.

Ein Tag- und Nacht-Albtraum

BENJAMIN NETANJAHU scheint inzwischen von allen verabscheut zu werden. Fast ebenso sehr wie seine sich ständig einmischende Ehefrau Sarah’le. Vor sechs Wochen noch war Netanjahu der groĂźe Sieger. Im Gegensatz zu den Meinungsumfragen errang er im letzten Augenblick einen Ăśberraschungssieg, gewann 30 von den 120 Knesset-Sitzen und lieĂź die Arbeitspartei (umgenannt in „Zionistisches Lager“) weit hinter sich.

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