Die unheilige Stadt

IN DIESER SITUATION brauchte es nur einen Funken, um die Stadt in Brand zu setzen. Der wurde von den rechtsgerichteten Demagogen in der Knesset geliefert. Sie wetteiferten um Aufmerksamkeit und Popularität und unternahmen deshalb einer nach dem anderen einen Besuch des Tempelberges. Jeder dieser Besuche entfesselte einen Sturm. Dazu kam der offenkundige Wunsch gewisser religiöser und rechtsgerichteter Fanatiker, den Dritten Tempel an dem Ort der heiligen -Moschee und des goldenen Felsendoms zu errichten, und das genügte, um bei den Palästinensern den Glauben zu erwecken, ihre heiligen Stätten seien tatsächlich in Gefahr.

Wein, Blut und Benzin

In diesem Augenblick stiegen die Polizisten aus dem Auto und schossen sofort Hamdan in den Rücken. Der war getroffen und fiel zu Boden. Die Polizisten standen um ihn herum und nach einigem Zögern, währenddessen sie miteinander gesprochen hatten, begannen sie, den verwundeten Jugendlichen wie einen Sack Kartoffeln auf dem Boden in Richtung Auto zu schleifen. Sie warfen ihn im Auto auf den Boden und fuhren weg (anscheinend zu einem Krankenhaus). Die Füße stellten sie auf oder dicht neben den Sterbenden.

Nordkorea und Deutschland trainieren Sicherheitskräfte in Uganda

Hoher Staatsbesuch mit Wirtschaftsdelegation aus Nordkorea in den afrikanischen Staaten Uganda, Kongo, Sudan und Ă„thiopien zur Vertiefung der Zusammenarbeit auf den Gebieten Ă–l- und Gaslieferungen, Kommunikationstechnologien und der Sicherheit. Ausgerechnet auf der offiziellen Homepage der United States Army Africa, dem Kommando der U.S.-Streitkräfte fĂĽr Afrika, wurde rechts unter „Featured Articles“ ein Link gesetzt, der zu der Meldung „Top N Korean leader in Uganda to boost security ties“ auf news24 vom 29. Oktober 2014 anlässlich des Staatsbesuchs aus Pjöngjang in Kampala fĂĽhrt. Die hochrangige Delegation aus Asien wurde von Kim Yong-nam, dem stellvertretenden Staatschef der Volksrepublik Korea (D.V.R.K.), angefĂĽhrt. Ist es nicht makaber, wie sehr offizielle Verlautbarungen der politischen FĂĽhrung eines Staates mit den tatsächlichen Aktivitäten im militärischen Bereich vor Ort wie Feuer und Wasser aufeinander prallen und in nebligen Dunst aufgehen?

Bundespräsident Joachim Gauck: Ich, der Weltmeister

Der hinkende Vergleich des Zusammenspiels der erfolgreichen National-Elf als „Spiegelung der (deutschen) Einwanderungsgesellschaft“ wurde von Gauck geschickt eingeflochten. Doch jeder weiss – und gerade die Anwesenden, dass Fussball ein knallhartes millionenschweres Geschäft ist, in dem die besten Spieler wie auf dem Basar meistbietend von Fussball-Clubs und ihren finanzstarken Gönnern gekauft und wieder bei nachlassender Leistung fallen gelassen werden. Das hat nichts mit gesellschaftlicher Integration mit Chancengleichheit auch fĂĽr Schwächere zu tun, ganz im Gegenteil.

Categorized as: Politik, DiplomatieSport