Angela Merkel wirbt in Argentinien und Mexiko fĂŒr engere Kooperation

Als Beispiel fĂŒr die neuen Geschichtsrevisionisten in Argentinien wird neben dem PrĂ€sidenten selbst auch der ehemalige Kulturmanager DarĂ­o LopĂ©rfido genannt, der im vergangenen Jahr nach umstrittenen Aussagen zu den Todeszahlen und starkem gesellschaftlichem Druck zurĂŒcktreten musste. Dennoch wurde er nun von der Regierung als erster „Sonderbeauftragter fĂŒr die argentinische Kultur“ an die Botschaft in Berlin berufen.

Hintergrund: Attentate in Paris vor Syrien-Konferenz und G20-Gipfel

Dieser Artikel nun dreht sich nicht um den Hergang der gestrigen Attentate in Paris, auch nicht ĂŒber die der Öffentlichkeit prĂ€sentierte Schnitzeljagd nach weiteren AttentĂ€tern im Zuge neuer VorfĂ€lle. Vielmehr werden ein paar Sachverhalte und subjektive EinschĂ€tzungen aufgezĂ€hlt, die der aktive Teilnehmer der Öffentlichen Meinung in der Republik im eigenen Interesse nicht aus dem Blick verlieren sollte.

Aufruf zu Internationaler SolidaritĂ€t – Beendet die Belagerung von Silvan

Bericht der Demokratischen Partei der Völker („Halklarin Demokratik Partisi“, H.D.P.) der Republik TĂŒrkei Die tĂŒrkische Regierung hat den Friedensprozess aufgegeben. Im Laufe dieses fast zwei Jahre wĂ€hrenden Prozesses starb fast niemand in Gefechten mit den SicherheitskrĂ€ften. Nach den Kampagnen fĂŒr die Parlamentswahlen im Juni, die durch 170 gewaltsame Angriffe auf HDP-WahlbĂŒros und BombenanschlĂ€ge auf HDP-BĂŒros in Mersin und Adana ĂŒberschattet wurden, wurden bei einer Kundgebung der HDP in Diyarbakır 4 Menschen getötet und viele verwundet. Als die AKP bei den Wahlen keine Mehrheit bekam, stieg die Gewalt massiv an.

„Westunion“ im Berliner Niemandsland: GesprĂ€che ĂŒber T.T.i.P. „Freihandelsabkommen“ im AuswĂ€rtigen Amt

Das „Transatlantische Freihandelsabkommen“ ist im Kontext mit dem 2008 bekannt gemachten Konzept einer „Westunion“ aus „Europa“ und den U.S.A. und der ebenfalls 2008 installierten Mittelmeerunion zu sehen. Im Zuge der heute beginnenden „Verhandlungen“ in Berlin ĂŒber das „Transatlantische Freihandelsabkommen“ T.T.i.P. hĂ€lt am heutigen Montag der Klassenkamerad von Barack Obama in Harvard, Michael Froman, im Außenministerium der Republik eine kleine Rede. Froman – geradezu eine imperialistische Blaupause, seit vielen Jahren auf allen entsprechenden Ebenen tĂ€tig, den G-8 und G-20 BĂŒnden aus Regierungen und Zentralbanken, der „EuropĂ€ischen Union“, usw, sowie gleichzeitig einflussreicher FunktionĂ€r sowohl im „Nationalen Sicherheitsrat“ und als auch im „Nationalen Wirtschaftsrat“ der Vereinigten Staaten von mindestens Amerika – warb vor den „Verhandlungen“ ĂŒber das T.T.i.P. ĂŒber die Staatsmedien in Deutschland fĂŒr eine zĂŒgige Unterschrift. Dabei ist – wie immer, seit den faktisch erlassen Denkverboten seit Kriegsbeginn in 2001 – der Bevölkerung ĂŒberhaupt nicht klar was da demnĂ€chst unterzeichnet werden soll: das Ende der Welt wie wir sie kennen.