Rosa Luxemburg ĂĽber die „Vereinigten Staaten von Europa“: „Eine imperialistische MiĂźgeburt“

In ihrem vor ĂĽber hundert Jahren erschienenen Essay „Friedensutopien“ äuĂźerte sich die Sozialdemokratin Rosa Luxemburg ĂĽber ein bereits damals in ihrer Partei, der S.P.D., umgehendes Gespenst: die „Vereinigten Staaten von Europa“. Geschrieben drei Jahre vor Ausbruch des 1. Weltkriegs, nach einer Phase von 40 Jahren Frieden in Mitteleuropa, lesen sich die Worte der Sozialdemokratin und Sozialistin nicht nur wie eine Abrechnung mit der heutigen „Europäischen Union“ des Jahres 2013, sondern auch mit der gesamten Kaste der etablierten und damit paneuropäisch-imperialistischen Parteien explizit in Deutschland, mit der von der damaligen „Partei des Demokratischen Sozialismus“ P.D.S. und Dr. Gregor Gysi in 2004 mitbegrĂĽndeten „Europäischen Linken“, mit deren später in 2007 in der Republik geschaffenen Ableger „Die Linke“, mit deren einflussreichen Finanzierungsträger Rosa-Luxemburg-Stiftung, sowie mit der paneuropäisch-imperialistischen Linken in Deutschland, die sich selbst als marxistisch bezeichnet und deren Bodentruppen heute in Berlin ihre „Marx is Muss“-Konferenz 2013 beendet.

Eine willkommene Pause im wahnsinnigen Gezerre um Syrien

Wie Benjamin Franklin in seiner Weisheit bemerkte: “Es gibt keinen guten Krieg, und keinen schlechten Frieden.“

Moskau hat zwei Jahre lang eine derartige Konferenz verlangt, aber Washington wies dieses Ansinnen zurück in der Hoffnung, dass die syrischen Rebellen, die es unterstützte, die Oberhand gewinnen würden. Jetzt, nachdem der syrische Krieg festgefahren ist, setzen die Vereinigten Staaten von Amerika, obwohl zögerlich, auf diplomatische Anstrengungen zur Beendigung ihres Krieges, ehe die gesamte Region in Flammen aufgeht.

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Der Esel des Messias

Die Idee eines‭ „‬bi-nationalen Staates‭“ ‬war in den‭ ‬30er Jahren en vogue.‭ ‬Seine Hauptbefürworter waren wohlmeinende Intellektuelle,‭ ‬viele von ihnen Koryphäen der neuen Hebräischen Universität,‭ ‬wie Judah Leon Magnes und Martin Buber.‭ ‬Sie wurden von der Hashomer Hatzair‭-Kibbuz-Bewegung bestätigt,‭ ‬die später die Mapam-Partei wurde.‭

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