Analyse: Apparat startet übliche Angst-Kampagne, um die französische Präsidentschaftswahl wieder einzufangen
Vor wenigen Minuten trat der französische Inlandsgeheimdienst in Gestalt seiner Plappertasche Matthias Fekl (bis letzten Monat noch Staatssekretär für Aussenhandel und Tourismus, heute Innenminister seiner ablaufenden Majestät im Ausnahmezustand, Francois Hollande) vor die Presse und verkündete, er habe am heutigen Dienstag zwei zukünftige Attentäter geschnappt, darunter ein im Gefängnis bekehrter Islamist. Ein Attentat in Frankreich, so kurz vor der Wahl, habe gerade gerade noch verhindert werden können.
Hierarchie, Kommandokette und Logik des Terrorkrieges folgend wurde die Stille Post ĂĽber folgende Stellen herunter gereicht (höhere Stellen aus dem mutmaĂźlich hilfreichen Abendausland im „war on terror“ mal weggelassen):
– D.C.R.I. (Direction centrale du renseignement intĂ©rieur)
– Fekl
– die Nachrichtenagenturen „AFP“, „dpa“ und „Reuters“ („unter Berufung auf Ermittlerkreise“).
– von den Agenturen kopierende Presse
– bis heute Abend in die Hauptnachrichten
– (all)gemeine Ă–ffentlichkeit.
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