SSZ: Putsch gegen NeutralitÀt und Verfassung

Außenminister Kurz beruft sich bei der Unterzeichnung der SSZ-Bedingungen auf einen Ministerratsbeschluss der SP/VP-Regierung im September 2017. Sagen wir es in aller Deutlichkeit: Das ist ein Putsch gegen die österreichische Verfassung, gegen das österreichische NeutralitĂ€tsgesetz! Denn NeutralitĂ€t ist die Verpflichtung an keinen Kriegen teilzunehmen; NeutralitĂ€t ist die Verpflichtung, schon in Friedenszeiten alles zu unternehmen, um nicht in kriegerische Konflikte hineingezogen zu werden; NeutralitĂ€t ist die Verpflichtung, sich nicht einem fremden Kommando und einer Großmachtspolitik unterzuordnen. Die SSZ ist das glatte Gegenteil der NeutralitĂ€t und einer aktiven Friedenspolitik: Sie ist die Vorbereitung auf globale KriegseinsĂ€tze, sie ist die immer engere Einbindung Österreichs in die aggressive Außen- und MilitĂ€rpolitik europĂ€ischer GroßmĂ€chte und sie ist der nĂ€chste Schritt in Richtung Unterordnung unter fremde Kommanden.

EU-Regierungen unterzeichnen Pakt ĂŒber integrierte StreitkrĂ€fte

In der Praxis wird es wahrscheinlich darauf hinauslaufen, dass die BĂŒrokratie Geld ausgibt und MilitĂ€rstreitkrĂ€fte in unĂŒberlegte AuslandseinsĂ€tze wirft.

Es ĂŒberrascht nicht, dass die Vereinigten Staaten von Amerika dieses Projekt wie alles andere, was eine betrĂ€chtliche Erhöhung der MilitĂ€rausgaben ĂŒberall im Westen mit sich bringt, unterstĂŒtzen.

Prognose: Merkel-KoalitionÀre lassen geheimdienstlichen Komplex weiter unkontrolliert

Kein Wunder, dass natĂŒrlich auch die neuen Merkel-KoalitionĂ€re von „BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen“ und „F.D.P.“ mucksmĂ€uschenstill sind, wenn es um den Fortbestand des Polizeistaates und dem vom Bundesverfassungsgericht höchstselbst erklĂ€rten Status der Republik als elektronischer Kolonie geht.