„Was ist Europa?“: Experte ĂŒber die heute „grĂ¶ĂŸte Macht der Welt“

Wie gerade super–europĂ€ische Mittelerdlinge und Genossen der „grĂ¶ĂŸten Macht der Welt“ am Allerbesten wissen, jĂ€hrt sich am 25. MĂ€rz zum sechzigsten Mal die Unterschrift unter die Römischen VertrĂ€ge. Zu diesem Anlass lĂ€sst Radio Utopie es sich nicht nehmen, hier seinerzeit relevante Aussagen eines Experten zum Thema Europa zu dokumentieren. Hinweis: es zĂ€hlt das gesprochene Wort. Links und Querverweise wurden zwecks gepflegter Heimleuchtung der ĂŒberintellektuellen LeserInnenschaft nach eigenem GutdĂŒnken hinzugefĂŒgt. Die Quelle befindet sich am Ende des Textauszuges.

Ein Einreiseverbot nĂŒtzt Erdogan und den autoritĂ€ren KrĂ€ften, in Deutschland und der TĂŒrkei

Was immer noch kaum jemand begreift: in der Republik Deutschland entscheidet nicht die Regierung ĂŒber Versammlungen von BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern. Das entscheiden diese selbst. Was die Regierung allerdings kann: Vertretern einer Regierung, mit der sie sich im Nordatlantikpakt befindet, bei der die Bundeswehr ihre KriegseinsĂ€tze in Vorderasien startet, mit der sie eine Internationale Kriegskoalition und in Zuge von Operation Asyl zu einem unbekannten Zeitpunkt einen in Teilen geheimen „FlĂŒchtlingspakt“ eingegangen ist, die Einreise verweigern. Es wĂ€re der Gipfel der Heuchelei. Und es wĂ€re gefĂ€hrlich.

Wie 2014 prognostiziert: Barzani proklamiert unabhĂ€ngiges irakisches Kurdistan und „Auflösung“ des Irak

GestĂŒtzt von deutschen Truppen, deren „militĂ€risches Verbindungselement“ bereits ohne Beschluss des abwesenden Bundestages im August 2014 entsendet worden war, sowie in enger Kooperation mit Tayyip Erdogan, tĂŒrkischem MilitĂ€r und Geheimdienst, fordert der PrĂ€sident der Regionalregierung des irakischen Kurdistan, Masud Barzani, in einem am 5. MĂ€rz mit der italienischen Zeitung „La Stampa“ veröffentlichten Interview die UnabhĂ€ngigkeit des von ihm regierten irakischen Teilgebietes ein. Die Eroberung von Mosul (wir berichteten, 1, 2) markiere „wahrscheinlich den Beginn der Auflösung des Irak“, so das Barzani-nahe Portal „Rudaw“ in einem Bericht.

Die grĂ¶ĂŸte Gefahr fĂŒr Frankreich in Frankreich: Emmanuel Macron

Nicht die erste Runde der französischen PrĂ€sidentschaftswahlen am 23. April 2017, sondern die Stichwahl zwischen den beiden vorne liegenden Kandidaten am 7. Mai wird den nĂ€chsten PrĂ€sidenten des seit den Attentaten in Paris unter Ausnahmezustand liegenden Frankreich bestimmen. Da sich voraussichtlich gegen die Front National und deren Kandidatin Marine Le Pen alle anderen politischen Parteien verbĂŒnden und den (vermutlich zweitplatzierten) anderen Kandidaten unterstĂŒtzen werden, ist ergo die entscheidende Frage, wer bei der ersten Runde neben Le Pen in die Stichwahl einzieht.

Derzeit versuchen Frankreichs „Eliten“, wie sie sich auch dort nennen, zusammen mit ihren entsprechenden BrĂŒdern und Schwestern in den transatlantischen / paneuropĂ€ischen Gilden, ihren Kandidaten Emmanuel Macron in den Elysee-Palast zu bugsieren. Dazu muss dieser in der ersten Runde der PrĂ€sidentschaftswahlen mindestens Zweiter werden, um also in die Stichwahl zu gelangen. Entsprechend wird seit einiger Zeit versucht, Macrons schĂ€rfsten Rivalen aus dem Weg zu bekommen: den in einer Urwahl im November 2011 ĂŒberraschend zum PrĂ€sidentschaftskandidaten der „Republikaner“ gewĂ€hlten Francois Fillon.

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