Das friedliche Zusammenleben der Völker und Heimat aller Religionen, das ist die Berliner Republik, nicht Israel

Seit Jahren emigrieren Israelis in die Stadt, die der Berliner Republik ihren Namen gibt. Dafür gibt es einen Grund. Dieser Staat und seine Regierung sind es nicht. Als sich ihr Kollege Yair Lapid, seines Zeichens glorreicher Finanzminister, im Oktober 2013 lauthals über die Flucht gerade junger und kreativer Israelis nach Berlin beschwerte, entblödete sich der Botschafter der Merkel-Steinmeier-Regierung nicht, sich zu entschuldigen und zu behaupten, diese quasi-Abtrünnigen würden ja Deutschland bald wieder verlassen.

Was gerade viele Israelis hier suchen und finden und sie dauerhaft bleiben lässt, ist nicht dieser Staat, seine Funktionäre und Parteien. Es ist die vier Jahre nach dem Faschismus in Kraft getretene Verfassung und seine Werte, die wiederum diese Regierung und alle etablierten Parteien seit Jahren zersetzen, ignorieren, gezielt brechen und mit allen Mitteln versuchen endlich loszuwerden, weil sie es sich zur Aufgabe gemacht haben sogar die Existenz des eigenen Staates in Frage zu stellen, mitsamt so ziemlich jedes anderen in Mitteleuropa, wenn auch nicht in Vorderasien.

Das Chaos im Mittleren Osten und darüber hinaus ist geplant

Die Samen für das Chaos wurden vor rund 25 Jahren gelegt, als die Berliner Mauer einstürzte. Da die Begründung für den großen und wachsenden Militärapparat in den Jahren des Kalten Kriegs die „kommunistische Gefahr“ gewesen war, feierten die Bürger der Vereinigten Staaten von Amerika den Zusammenbruch der Mauer als das Ende des Militarismus und Beginn der kommenden „Friedensdividenden“ – ein Hinweis auf die Vorteile, die, wie gehofft wurde, vielen in den Vereinigten Staaten von Amerika zugute kommen würden als Ergebnis einer Neuorientierung eines Teils des Budgets des Pentagons in die Richtung von nichtmilitärischen sozialen Bedürfnissen.

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Die zehn „unannehmbaren“ Forderungen der Hamas für eine Waffenruhe mit Israel

Die Hamas hat dem Regime Israels bereits vor über eine Woche ein Angebot für eine Waffenruhe übermittelt, mit zehn Forderungen ihrerseits. Konsequenterweise versaute es die Hamas, die Fatah und jeder andere Haufen Nichtsnutze diese bekannt zu machen und durch die eigenen Medien zu verbreiten.

Hier werden sie nun geholfen. Und zwar alle. Wieder mal.

Notwendige Klarstellungen zum Angriffskrieg des zio-faschistischen Regime Israels gegen den dichtbevölkerten Gazastreifen

Die Autorität der Hamas im Gazastreifen und in Palästina insgesamt resultiert aus der Wahl Anfang 2006, die die seit 1967 mit brutaler Gewalt regierende Besatzungsmacht Israel Anfang leichtsinnigerweise zugelassenen hatte. Bei dieser Wahl gewann die Hamas alle Parlamentssitze in Gaza – alle! – und 44 Prozent in Palästina insgesamt. Die Fatah genießt seit dem obskuren Tod von Yassir Arafat in 2004 nur noch in der israelisch kontrollierten Besatzungszone in Palästina so etwas wie Autorität, die sich letztlich nur aus ihrer Kollaboration mit den Todesschwadronen des israelischen Militärs, Shin Bet und Mossad und der Angst der Palästinenser vor diesen ergibt.