Muhammad, wo bist du?

Der emeritierte Professor Hillel Weiss, der immer noch an der Bar-Ilan-UniversitĂ€t Vorlesungen hĂ€lt, veröffentlichte auf Facebook einen Aufruf zum Völkermord an den PalĂ€stinensern. „Da sie kein Volk sind, wĂŒrde das keinen Völkermord darstellen“, behauptet er, „sondern nur die Ausrottung von Gesindel.“ Er gab den PalĂ€stinensern den Rat, Eretz Israel (das Land bis zum Jordan) sofort zu verlassen, bevor der unvermeidliche Völkermord stattfinden wĂŒrde.

Kreuzfahrer und Zionisten

Einige Jahre spĂ€ter las ich Steven Runcimans monumentale „Geschichte der KreuzzĂŒge“. Meine Aufmerksamkeit wurde sofort auf eine seltsame Übereinstimmung gelenkt: Nach dem Ersten Kreuzzug verblieb ein Streifen Land am Meer in den HĂ€nden der Ägypter. Er reichte einige Kilometer ĂŒber Gaza hinaus. Die Kreuzfahrer bauten starke Befestigungsanlagen, um ihn einzugrenzen. Sie standen an fast denselben Stellen wie unsere Außenposten.

Patagonische TrÀume

Warum also Herzls Grab? Offensichtlich beabsichtigte er fĂŒr die FĂŒhrer Israels den zionistischen Charakters des Staates hervorzuheben. Herzl war der GrĂŒnder des modernen politischen Zionismus‘. Er wird offiziell der „VisionĂ€r des Staates“ genannt. Sein Bild ist das einzige, das den Knessetraum schmĂŒckt. Wenn wir Heilige hĂ€tten, wĂŒrde er St. Theodor sein.

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Ein Nationalheld

Als Ariel Sharon 2005 die Armee einsetzte, um ein paar 1000 Siedler aus dem Gazastreifen umzusiedeln, wagte kein Soldat, sich zu weigern. Jetzt mit den Möglichkeiten der gesellschaftlichen Medien, könnte die Geschichte ganz anders verlaufen. Wenn das nÀchste Mal der Befehl gegeben wird, eine Siedlung zu rÀumen, mag es Massenverweigerung geben, die vom Internet ausgeht.
HIER IST eine Botschaft fĂŒr jede Armee in der Welt: Eine neue historische Ära hat begonnen. Jede Armee kann ĂŒbers Internet rebellieren.
Der ArmeehÀftling David Adamov kann stolz auf sich sein.

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