Ein fĂŒr alle Mal!

Sie werden jetzt von fast allen WeltfĂŒhrern anerkannt und wiederholen wie ein Papagei Netanyahus abgedroschene Propagandaslogans. Aber Millionen in aller Welt haben Tag fĂŒr Tag die schrecklichen Bilder der Zerstörung und des Todes im Gazastreifen gesehen. Das wird nicht durch eine Feuerpause aus ihrem GedĂ€chtnis verschwinden. Israels bereits unsichere Position in der Welt wird sogar noch tiefer sinken.

„Westunion“ im Berliner Niemandsland: GesprĂ€che ĂŒber T.T.i.P. „Freihandelsabkommen“ im AuswĂ€rtigen Amt

Das „Transatlantische Freihandelsabkommen“ ist im Kontext mit dem 2008 bekannt gemachten Konzept einer „Westunion“ aus „Europa“ und den U.S.A. und der ebenfalls 2008 installierten Mittelmeerunion zu sehen. Im Zuge der heute beginnenden „Verhandlungen“ in Berlin ĂŒber das „Transatlantische Freihandelsabkommen“ T.T.i.P. hĂ€lt am heutigen Montag der Klassenkamerad von Barack Obama in Harvard, Michael Froman, im Außenministerium der Republik eine kleine Rede. Froman – geradezu eine imperialistische Blaupause, seit vielen Jahren auf allen entsprechenden Ebenen tĂ€tig, den G-8 und G-20 BĂŒnden aus Regierungen und Zentralbanken, der „EuropĂ€ischen Union“, usw, sowie gleichzeitig einflussreicher FunktionĂ€r sowohl im „Nationalen Sicherheitsrat“ und als auch im „Nationalen Wirtschaftsrat“ der Vereinigten Staaten von mindestens Amerika – warb vor den „Verhandlungen“ ĂŒber das T.T.i.P. ĂŒber die Staatsmedien in Deutschland fĂŒr eine zĂŒgige Unterschrift. Dabei ist – wie immer, seit den faktisch erlassen Denkverboten seit Kriegsbeginn in 2001 – der Bevölkerung ĂŒberhaupt nicht klar was da demnĂ€chst unterzeichnet werden soll: das Ende der Welt wie wir sie kennen.

Patriotismus ist die erste Plattform der Dummköpfe

„Bevor ihr in den Krieg zieht,“ riet ich ihm, „frag deine mordsmĂ€ĂŸigen republikanischen UnterstĂŒtzer, ob sie die vier grĂ¶ĂŸten StĂ€dte auf der Krim kennen.“ Schweigen.

NatĂŒrlich lebt das Kriegsfieber von Ignoranz. HĂ€tten die Mobs in Paris 1914 gewusst, dass sie im Schlamm Flanderns sterben werden, wĂ€ren wenige so fanatisch fĂŒr den Krieg gewesen. Alle Seiten im Ersten Weltkrieg glaubten fĂ€lschlicherweise an einen schnellen sĂŒĂŸen militĂ€rischen Sieg. Die große französische Stimme gegen die Dummheit des Krieges, Jean Juares, wurde von Nationalisten ermordet.

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