„Stuttgart 21“: Zehn Frauen und Männer wegen aktiver Bürgerbeteiligung auf der Anklagebank

Heute beginnt der politische Prozess gegen zehn Angeklagte im Amtsgericht Stuttgart. Um 9.30 Uhr und 13.30 Uhr wird das Strafverfahren wegen Hausfriedensbruch eröffnet. Verhandelt wird die angebliche Besetzung des Rathauses vom 10.11. auf den 11.11.2012. Angeklagt sind zehn Frauen und Männer, die mit zehn weiteren Aktivistinnen und Aktivisten den großen Sitzungssaal des Stuttgarter Rathauses genutzt haben.

Blutige Pelzmäntel – Protest für Nerze

Tierschützer protestierten letzten Dienstag vor dem Oberlandesgericht Oldenburg. In blutige Pelzmäntel gehüllt und in winzige Käfige gequetscht, machten die Tierschützer auf das Leiden der Nerze auf deutschen Pelztierfarmen aufmerksam. Bei der Protestaktion ging es aber auch um ihr Recht auf Meinungsfreiheit.

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ÜBER DAS MEER: Premiere in Berlin

Am Samstag feiert im Berliner Babylon Kino das Doku-Drama „ÜBER DAS MEER – Die DDR-Flucht des Erhard Schelter“ Premiere.

Der Film erzählt die Geschichte von der Flucht des Tauchers und ehemaligen Agenten des Ministeriums für Staatssicherheit Erhard Schelter in der Nacht vom 21. auf den 22. September 1974 vom DDR-Küstenort Boltenhagen über das Meer Richtung Westdeutschland. Zusammen mit einem weiterem Taucher wird er schließlich von einem Fährschiff der zwischen Schweden, Westdeutschland und Rostock pendelnden TT-Linie an Bord genommen.

Brief an Stuttgarter OB Kuhn: „Während Parteien ins Rathaus und Opernhaus dürfen, müssen BürgerInnen das Rathaus anmieten wie ein Privatunternehmen“

Folgender Offener Brief aus der Bürgerbewegung gegen das urbane und regionale Umbauprogramm „Stuttgart 21“ (S21) wird am morgigen Mittwoch, dem 15. Januar 2014, um 09.00 Uhr im Rathaus Stuttgart Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Bündnis 90/Die Grünen) übergeben. Die Bürgerbewegung lädt dazu herzlich ein.

LAND IN SICHT: Der Trailer zum Kinostart

LAND IN SICHT, der auf dem 56. Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm bereits den „Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts“ gewann, ist eine ganz andere Sicht auf den Alltag und das Leben von Flüchtlingen in diesem Land. Über das Leinwand gewordene Kopfkino von LAND IN SICHT im Aufeinandertreffen von zwei Welten im brandenburgischen Belzig schrieb die Jury des Leipziger Dokumentarfilm-Festivals in ihrer Begründung zur Preisverleihung: