STAATSAFFÄRE: Mit Papier nicht mehr geduldig

Berlin, StaatsaffĂ€re im Zuge des Falls von MdB Edathy: Vor der Aussage des PrĂ€sidenten der Geheimpolizei Bundeskriminialamt, Jörg Ziercke („Sozialdemokratische Partei Deutschlands“) im Innenausschuss des Bundestages am Mittwoch (12.) springt diesem der ex-PrĂ€sident des Bundesverfassungsgerichts Hans-JĂŒrgen Papier („Christlich-Soziale Union“) zur Seite.

Ex-VerfassungshĂŒter Papier legt dabei eine, selbst fĂŒr die VerhĂ€ltnisse im Zirkus Zynismus Maximus des designierten Neuen Roms auf dem Kontinent, bemerkenswert kognitive Dissonanz zu Tag.

„Gleichheit der Wahl ein relativ vager Begriff“: Ex-Verfassungsrichter will Verfassung zwecks Beibehaltung der 5-Prozent-Sperre Ă€ndern lassen

Der Ex-Richter am Bundesverfassungsgericht Hans-JĂŒrgen Papier will die Verfassung Ă€ndern, um die 5-Prozent-Sperre zur Wahl des Bundestages ins Grundgesetz zu schreiben. Offensichtlich haben er und seine Hintermuttis und – mĂ€nner in der Nomenklatura Angst vor einem Ende der „HĂŒrde“ fĂŒr neue Parteien bei Parlamentswahlen und einer damit verbundenen demokratischen, geordneten und verfassungsgemĂ€ĂŸen Rekonvaliszenz der Republik.

Schande ĂŒber den C.S.U.-Mann Papier und diese ganze verfluchte, korrupte, abgetakalte Nomenklatura, die Deutschland versucht nicht nur auf ihr geistig-moralisches, sondern auch noch auf ihr politisch-demokratisches Niveau herunter zu versauen.

Die Vor-Bild-flutliche Demokratie

StaatsaffĂ€re und Fall Edathy: Die FunktionĂ€re der seit Beginn der Berliner Republik etablierten Parteien merken fĂŒnf Tage nach einem Artikel von Radio Utopie, dass das Bundeskriminalamt zwei Jahre lang ohne einen einzigen (vorschriftsmĂ€ĂŸigen) Handschlag zu tun auf dem Namen Edathy saß und mĂŒssen zum ersten Mal in ihrem Leben Kritik an der Geheimpolizei im eigenen Land wagen.

Es war eben alternativlos.

1 von 4 U.S.-Amerikanern weiß nicht, dass sich die Erde um die Sonne dreht

Als ich vor ein paar Monaten wieder mal vor mich hinfluchend versuchte dem hiesigen Humankapital einzutwittern, dass das, was wir „Wetter“ a.k.a. „Klima“ nennen, auch mit diesem hellen Ding da oben am Himmel zu tun haben könnte was da so seltsam regelmĂ€ĂŸg auf der einen Straßenseite auf und auf der anderen wieder unterzugehen pflegt (1, 2, 3, 4,, 5), kannte ich diese auf „USA Today“ veröffentlichte Umfrage der National Science Foundation drĂŒben bei den Römern noch nicht. Vielleicht hĂ€tte ich mir manche MĂŒhe einfach gespart, im Leben, und ĂŒberhaupt.