Gaza-Krieg: Steinmeier will „Herrschaft der Hamas“ mit E.U.-Mission „brechen“

Gestern umschrieben wir das strategische Ziel vom Gaza-Krieg Israels: Die Entsendung deutscher Soldaten in den Gazastreifen. U.a. in 2009 war ein entsprechender Versuch der „großen Koalition“ in Berlin mit ihrem Außenminister Frank-Walter Steinmeier kleben geblieben.

Vor einiger Zeit, das Datum wurde nicht angegeben, verlĂ€ngerte die „EuropĂ€ische Kommission“ das seit 2005 aktive Mandat der „EU Border Assistance Mission for the Rafah crossing point“ (E.U.B.A.M. Rafah) „beginnend vom 1. Juli 2014“ bis zum 30. Juni 2015. Nichtsdestotrotz entblödete sich Steinmeier nicht, heute in der „Welt“ die „Reaktivierung“ der E.U.-Mission E.U.B.A.M. Rafah vorzuschlagen.

Strategisches Ziel vom Gaza-Krieg Israels: Die Entsendung deutscher Soldaten in den Gazastreifen

Das strategische Ziel des Regimes in Jerusalem ist, unter dem von den Regierungen in Washington und Berlin gedeckten Propaganda-Terminus „Entmilitarisierung“ bzw „Demilitarisierung“ („demilitarization of Gaza“) die Entsendung einer internationalen Besatzungsstreitmacht, die die israelische Kolonie Gaza nun anstelle der eigentlichen Besatzungsmacht unterdrĂŒcken soll. Deutsche Soldaten, nach der Entsendung Spielmasse fĂŒr Attentate und strategisches Mittel um die tödlich beneidete Berliner Republik in die eigenen Machenschaften verwickelt zu halten, stehen dabei fĂŒr das Regime ganz oben auf der PrioritĂ€tenliste.

Israels Regime Ă€ndert Darstellung ĂŒber Ermordung der drei israelischen Jugendlichen und damit sein Kriegsalibi

Nachdem sich sowohl die Razzien, als auch der Krieg in der Kolonie PalĂ€stina, im Westjordanland und in Gaza, fĂŒr das Regime in Jerusalem nach tausend Toten zum absehbaren politischen Desaster entwickelt haben, heisst es nun, die drei am 12. Juni verschwundenen und am 30 Juni ermordet aufgefundenen israelischen Jugendlichen seien durch eine „einzelne Zelle“ und nicht auf Befehl der FĂŒhrung der Hamas umgebracht worden.

Das friedliche Zusammenleben der Völker und Heimat aller Religionen, das ist die Berliner Republik, nicht Israel

Seit Jahren emigrieren Israelis in die Stadt, die der Berliner Republik ihren Namen gibt. DafĂŒr gibt es einen Grund. Dieser Staat und seine Regierung sind es nicht. Als sich ihr Kollege Yair Lapid, seines Zeichens glorreicher Finanzminister, im Oktober 2013 lauthals ĂŒber die Flucht gerade junger und kreativer Israelis nach Berlin beschwerte, entblödete sich der Botschafter der Merkel-Steinmeier-Regierung nicht, sich zu entschuldigen und zu behaupten, diese quasi-AbtrĂŒnnigen wĂŒrden ja Deutschland bald wieder verlassen.

Was gerade viele Israelis hier suchen und finden und sie dauerhaft bleiben lÀsst, ist nicht dieser Staat, seine FunktionÀre und Parteien. Es ist die vier Jahre nach dem Faschismus in Kraft getretene Verfassung und seine Werte, die wiederum diese Regierung und alle etablierten Parteien seit Jahren zersetzen, ignorieren, gezielt brechen und mit allen Mitteln versuchen endlich loszuwerden, weil sie es sich zur Aufgabe gemacht haben sogar die Existenz des eigenen Staates in Frage zu stellen, mitsamt so ziemlich jedes anderen in Mitteleuropa, wenn auch nicht in Vorderasien.