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DER WELTFINANZKRIEG (III): Griechenland im Würgegriff der Menschenschinder – Geostrategische Hintergründe
Die Zerstörung des Staates Griechenlands und seiner Gesellschaft durch vermeintlich "pro-europäischen" Kräfte setzt sich fort. Laut einer aktuellen Umfrage haben in der griechischen Republik bereits 93 Prozent ihre Ausgaben für Essen, Bekleidung und alltägliche Ausgaben (Theater, Kino-Besuche, Reisen, usw) "drastisch reduziert". Bereits seit vier Jahren schrumpft die Volkswirtschaft. 90 Prozent sehen kein Ende der Rezession. 33 Prozent haben fast keine, 500.000 Menschen überhaupt keine Geldmittel mehr, auch nicht aus staatlicher Unterstützung oder Sozialsystemen. Bereits 15.000 Menschen übernachten derzeit obdachlos irgendwo im Freien. Die Arbeitslosigkeit bei Griechen unter 25 Jahren liegt nahe 50 Prozent. In griechischen Medien wird zunehmend von unterernährten Kindern berichtet, die in der Schule entkräftet zusammenbrechen.
Von Daniel Neun | 9.Februar 2012
11.Juni 2010, Teil I: Die Vier Zonen der Ökonomie
15.Juli 2010, Teil II: Zuordnung der Vier Zonen der Ökonomie zu den kulturellen Räumen
Die Zerstörung des Staates Griechenlands und seiner Gesellschaft durch vermeintlich “pro-europäische” Kräfte setzt sich fort. Laut einer aktuellen Umfrage haben in der griechischen Republik bereits 93 Prozent ihre Ausgaben für Essen, Bekleidung und alltägliche Ausgaben (Theater, Kino-Besuche, Reisen, usw) “drastisch reduziert”. Bereits seit vier Jahren schrumpft die Volkswirtschaft. 90 Prozent sehen kein Ende der Rezession. 33 Prozent haben fast keine, 500.000 Menschen überhaupt keine Geldmittel mehr, auch nicht aus staatlicher Unterstützung oder Sozialsystemen. Bereits 15.000 Menschen übernachten derzeit obdachlos irgendwo im Freien. Die Arbeitslosigkeit bei Griechen unter 25 Jahren liegt nahe 50 Prozent. In griechischen Medien wird zunehmend von unterernährten Kindern berichtet, die in der Schule entkräftet zusammenbrechen. An den Schulen der Arbeiterviertel werden Lebensmittelkarten ausgegeben. Die Orthodoxe christliche Kirche, die 30.000 kostenlose Essen am Tag ausgibt, während 250.000 Menschen auf Mahlzeitenhilfe der Kirche und Hilfsorganisationen angewiesen sind, muss den Betrieb eines ihrer Radiosenders einstellen, weil ihr die Mittel ausgehen. Aus Geldmangel ist die Hälfte aller Wohnblocks in den Arbeitervierteln Athens und Piräus, wie Patissia, Kypseli, Agios Panteleimon, Keratsini, Drapetsona und Sepoli, in diesem Winter nicht mehr beheizt. Benzin kostet fast 10 Dollar pro Gallone (ungefähr 4.5 Liter), nachdem der Preis allein in 2010 bereits um 50 Prozent gestiegen war. Die Zahl der Einlieferungen in die Notaufnahmen der Krankenhäuser ist um 25 Prozent gestiegen, die Budgets der Krankenhäuser wurden um 40 Prozent gekürzt. Die Zahl der Gewaltverbrechen hat sich verdoppelt, die Selbstmordrate, explizit bei Familienvätern, ist um 40 Prozent gestiegen, eine halbe Million Menschen sind bereits aus dem Land geflüchtet. Eine Million von insgesamt 11 Millionen Griechen kann nach eigenen Angaben eine erneute Verdoppelung der Grundsteuer, die auf die Stromrechnung umgelegt werden soll, nicht mehr verkraften und ist von einem Stopp der Stromversorgung bedroht. Selbst in der Hauptstadt Athen hat jedes fünfte Geschäft bereits geschlossen. Sozialsysteme und Gesellschaftsleben brechen zusammen, der gesamte Vorstand der griechischen Kulturstiftung ist zurückgetreten.
Dabei haben sich die letzten Armutsgesetze der vom Frankfurter Währungsdiktator EZB, der Berliner Regierung, dem Washingtoner “Internationalen Währungsfonds” IWF und EU-Kommissaren eingesetzten Technokraten und Banker an der “Übergangsregierung” noch nicht einmal richtig ausgewirkt, von den geplanten neuen Diktaten ganz zu schweigen.
Was in Deutschland die wenigsten wissen: bereits auf dem Gipfel der Brüsseler Räte am 16. Februar 2010 übernahmen die Zentralorgane des Staatenbundes “Europäische Union”, 18 Jahre nach seiner Gründung, zum ersten Mal die vollständige finanzielle Kontrolle über ein Mitgliedsland und stellten Griechenlands Haushalt unter Zwangsverwaltung. (7.Mai 2010, DIE GRIECHENLAND-KRISE (IV): Machtergreifung einer neuen kapitalistischen Sowjetunion)
Der Kontrollprozess über Griechenland wurde seit Frühjahr 2010 Schritt für Schritt eskaliert. Mit einem auf Druck der Kapitalgesellschaften und ihrer ausführenden Organe, der Regierung Deutschlands, der Frankfurter Zentralbank EZB, der EU, sowie dem neu hinzugekommenen IWF, am 29. Juni 2011 in Athen vollzogenem Staatsstreich wurde ein weiterer fundamentaler Schritt in die endgültige Zerstörung des griechischen Staates vollzogen. Griechenland gab die Hoheit über die eigenen Finanzen nun auch offiziell ab.
Der letzte Schritt, die offizielle Auflösung des Staates Griechenland und den Sturz der Verfassung, fehlte bislang. Genau das soll sich nach Plänen der “Pro-Europäer” und “Föderalisten” ändern. Seitens der finanzextremistischen Berliner Regierungspartei FDP wurde bereits die Forderung erhoben, den gesamten Staat Griechenland “umzubenennen” (Teile der extremistischen Presse halten sich bereits daran und benutzen für die griechische Republik den Terminus “Hellas”) und eine neue Verfassung zu installieren. Die Forderung wurde von Jorgos Chatzimarkakis erhoben, der im typischen Zynismus der “pro-europäischen” Menschenschinder genau die “Weimarer Verhältnisse” zum Anlass seiner staatsfeindlichen und putschistischen Äußerungen (“Das jetzige System muss komplett zerfallen und gegen ein neues ersetzt werden”) nahm, die seine Klientel selbst verursacht hatte.
Ebenso propagieren neokonservative Antidemokraten auch in vermeintlich progressiven Medien den Putsch gegen die Demokratien Europas, um als vermeintlich alternativloser antidemokratischer und entstaatlichter Block “wettbewerbsfähig” mit souveränen Staaten zu sein, die über eigene Währungs- und Finanzssysteme verfügen, wie Brasilien, Südkorea, Indien oder China. Rudolf Maresch in “Telepolis”, einer Plattform des Heise-Verlags:
“Der Chef des chinesischen Staatsfonds CIC forderte die Europäer obendrein noch auf, ihr Haus erst mal selbst in Ordnung zu bringen, bevor man bei anderen um Kapitalspritzen nachsucht. Schließlich erinnerte er sie auch noch an ihren aufgeblähten Wohlfahrtsstaat, der die Leute zu “Faulheit und Trägheit” ermuntere, statt sie so lang und so hart arbeiten zu lassen wie die Chinesen. Auch wenn die meisten hierzulande solche Worte als Beleidigung auffassen werden, und in der Tat empfand so mancher Kommentator diese Äußerung gar als persönlichen Angriff.., so untermauern diverse Zahlen und Statistiken doch derlei Ansichten.“
Griechenland ist erstes Opfer diese kollaborativen Modells von Wall Street und chinesischer Lösung. Bereits unmittelbar nach Amtsantritt verhandelte im November 2009 die griechische Pasok-Regierung unter Premierminister Giorgos Papandreou mit einer Delegation von Goldman Sachs, unter persönlicher Führung von dessen Präsidenten Gary Cohn in Athen. Dieser trat als Vermittler Chinas auf, das einen “strategischen Anteil” der “National Bank of Greece” (NGB) aufkaufen wollte. (26. März 2010, DIE GRIECHENLAND-KRISE: Goldman Sachs und das China-Syndrom)
Von Anfang an war die Machtergreifung eines entdemokratisierten und entstaatlichten Blocks über große Teile Europas Teil einer gemeinsamen geostrategischen Agenda kapitalistisch und neokapitalistisch getriebener Gilden und Interessengruppen.
Die vor allem im weltweiten Währungs- und Finanzzentrum der USA sitzenden “Entscheider”, mit ihrer selbst beschworenen “Neuen Weltordnung” bzw “Weltfinanzordnung”, sahen spätestens ab 2003, nach der Weigerung sich an der Irak-Invasion zu beteiligen, das Alte Europa und seine lebendigen Demokratien als Gefahr und versuchten seitdem zielgerichtet diese zu beseitigen. Interessengegensätze zwischen den Machtblöcken China und Indien wurden hintenan gestellt, man einigte sich in der Mitte. Fortan galten Europa und seine Demokratien nur noch als Konkursmasse der “Alten Weltordnung”, die es unter sich aufzuteilen galt.
Teil des Deals: das endgültige Ende der real existierenden sozialdemokratischen, linken und sozialistischen Parteien in Europa und darüber hinaus. Mit deren Kadern in der “Sozialistischen Internationale”, mit ihrem späteren Vorsitzenden Giorgos Papandreou, einigte man sich. Ihnen versprach man “Europa” als fette Beute, zusammen gezwungen in einer im Weltlabor aus autoritären Thesen zusammengemixten neuen Synthese, eines “Kapitalismus 4.0″, wie es der finanzimperialistische Strategen Anatole Kaletsky beschreibt.
Der Amtsantritt Angela Merkels in Deutschland 2005, mit Hilfe der bereits degenerierten SPD, der in 2007 folgende Amtsantritt von Nicolas Sarkozy in Frankreich, für den Segolene Royal durch die eigene “Sozialistische Partei” und ihren damaligen Ehemann Francois Hollande hilfreich aus dem Weg sabotiert wurde, sowie der Amtsantritt von Dmitri Medwedew in Russland 2008, markierten nicht nur das Ende eines zeitweiligen Gegengewichts gegen den us-amerikanisch-britischen Imperialismus und seiner in Europa bis heute tabuisierten Feldzüge und Eroberungskriege (irrationale Propaganda inklusive). Mit diesen Amtsantritten vollzog sich auch der brutalstmöglichen Verrat an der Europäischen Idee.
Statt eines demokratischen Europas – und das heisst immer: ein Europa der souveränen Demokratien – organisierten die nun neu zusammen gesetzten Regierungsräte in Brüssel einen Putsch von oben. Nacheinander wurden alle verfassungsmäßigen Rechte alle Bürger in allen EU-Mitgliedsländern systematisch, systemisch zersetzt, gebrochen, ignoriert, umgangen oder nach Möglichkeit abgeschafft. Gleichzeitig wurde die bereits voran gegangene systematische Enteignung der Menschen im Machtbereich der “Europäischen Union” eskaliert, insbesondere im neuen Währungsgebiet “Euro”. Der widerstandslos von allen vermeintlich linken oder sozialen Organisationen akzeptierte brutale Sozialraub durch die Hartz IV-Gesetze in Deutschland, der heute nach allgemein akzeptierter Auffassung als eine Ursache der Staatskrisen in Europa gilt, wurde Vorbild für das, was danach kam.
Allen voran in diesem Putsch marschierten sämtliche Unterparteien der “Sozialdemokratischen Partei Europas” SPE/PES, wie die SPD in Deutschland und die SPÖ in Österreich, sowie alle Unterparteien der “Europäischen Volkspartei” EVP, wie CDU und CSU in Deutschland und ÖVP in Österreich. Und Seit an Seit mit dabei: die “Europäische Liberale, Demokratische und Reformpartei” ELDR, mit ihrer Unterpartei FDP, die “Europäische Grüne Partei” mit deren Unterpartei Bündnis 90/Die Grünen und natürlich die “Europäische Linke”, mit ihrer ganz besonderer Unterunterpartei in Deutschland.
Ebenfalls eine zentrale Rolle in diesem kalten, geostrategischen Putsch spielten die Einheitsgewerkschaften, allen voran natürlich der “Deutsche Gewerkschaftsbund” DGB. Nicht umsonst ist deren Vorsitzender auch der Vorsitzende des “Internationalen Gewerkschaftsbundes” IGB.
Ökonomisches Konzept ist hierbei die Kontrollgewinnung über möglichst viele Volkswirtschaften in Europa, die Schaffung einer Einheitszone und nachfolgend die strategische Absenkung aller Löhne und Sozialstandards auf möglichst niedriges Niveau, um von China im Zuge dessen Aufstiegs zur Tributzone des Währungszentrums USA die Rolle der Handelszone zu übernehmen. Soll heissen: niedrige Währung, niedrige Löhne, niedrige Standards, ergo niedrige Produktionskosten im weltweiten “Wettbewerb”, maximale Gewinne für die exportierenden Konzerne und Handelskammern bei Verkauf bzw Lieferung in Währungszentrum und Tributzone. Der Zusammenbruch der Binnennachfrage wird hierbei gezielt in Kauf genommen und ist Teil des Konzepts.
Diese Aufteilung der Welt in Vier Zonen der Ökonomie basiert darauf, daß das nichtstaatliche, durch keinerlei Verträge oder Gesetzgebung eingeschränkte weltweite Interbankensystem des Kapitalismus, basierend auf dem seit dem Römischen Imperium entstandenen Gewohnheitsrecht “Lex Mercatoria”, unantastbar bleibt.
Was in Griechenland passiert, ist ein seit Inkrafttreten des Lissabon-Vertrages Dezember 2009 in Zeitlupe ablaufender Staatsstreich, der reihum durch die Demokratien Europas gehen soll, wie die Pest des Mittelalters. Er soll zerstören, er soll lähmen, er soll Freiräume schaffen, rechtsfreie Räume, in denen dann das Zweite Paradoxon Feudalismus, die Herrschaft einer verschwindend kleinen reichen Minderheit über eine durch das Dritte Paradoxon Hierarchie und Stände gelähmte Mehrheit, mit den neuen Technologien der Bevölkerungskontrolle im 21. Jahrhundert perfektioniert und ein neues, dunkles Zeitalter einläuten soll.
Der Putsch gegen die Demokratie, die direkte und durch verfassungsmäßige Rechte garantierte Volksherrschaft, ist ein Putsch gegen das Volk selbst. Ein Volk Europas gibt es nicht. Eine Solidarität der europäischen Völker gegen die Ausbeuter und Regenten ihrer Demokratien aber, die gibt es sehr wohl. Und das werden die Menschenschinder in Berlin, in Athen, in Paris, in Wien, in allen europäischen Hauptstädten und darüber hinaus sehr bald merken.
Fortsetzung folgt
Topics: Aktuelle Nachrichten, Hintergrund und Analyse, Kapital, Politik, Verfassung, Republik, Demokratie | 12 Kommentare »
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9.Februar 2012 at 15:53
Nun, genau dieses System ist bereits in Kraft hier bei mir in Asien.
Fabrikarbeiterinnnen in Kambodscha verdienen 65US$ also rund 50Euro im Monat bei sehr, sehr schwierigen Arbeitsbedingungen. Das sind junge Mädchen um die 18-25Jahren welche mit 30Jahren bereits körperlich kaputt sind.
Proteste werden niedergeknüppelt. Das ist in anderen Ländern nicht ganz so schlimm aber definitiv werden die Leute ausgebeutet.
Genau das gleiche wird mit Sicherheit in Europa auch passieren.
Ich sehe nicht warum das nicht so kommen sollte.
Es wird natürlich vermehrt Proteste geben aber man wird die Leute zusammen schlagen, ihnen Nahrung verweigern und sie unter Druck setzen.
Ganz sicher wird der typisch Deutsche sich praktisch alles gefallen lassen.
Man macht dann massiv Druck und wenn der Protest zu stark wird werden Zugeständnisse gemacht.
Das Spiel wird dann wiederholt. Die altbekannte Salamitaktik.
Wenn die Menschen aufwachen wird es zu spät sein.
Wie gesagt, ich rede von der “Masse, dem Pöbel”.
Jeder Einzelne von Uns kann sich nur überlegen wie er das beste für seine Familie, Freunde und Verwandte machen kann.
Die Habgier und der Neid in Deutschland haben seinen Preis! Der Pöbel wird diesen Preis zahlen.
Leider werden darunter viele Unschuldige leiden aber so ist die Realität.
Freundliche Grüße
David
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9.Februar 2012 at 16:02
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9.Februar 2012 at 17:17
“Und das werden die Menschenschinder in Berlin, in Athen, in Paris, in Wien, in allen europäischen Hauptstädten und darüber hinaus sehr bald merken.”
ZU hoffen wäre das, allein der glaube daran fehlt mir.
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9.Februar 2012 at 17:49
Vetreibt dieses widerliche, Völker zerstörende Bankenliebchen Merkel nebst Ihren willenlosen Handlangern der Regierung aus unsere Republik!
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9.Februar 2012 at 18:07
@Ioma Ma
Sie machen sich die ganze Sache aber ziemlich einfach. Sie beschuldigen die Griechen das sie über ihre Verhältnisse gelebt haben. Die Frage sei erlaubt, wer hat den Zustand erst ermöglicht? Ich denke, es waren die Politiker, denn die haben sich genauso bereichert (dank des Bankster-Clan Goldman Sachs) und nun soll das einfache Volk seine Souveränität und ihre letzten Cent an die Banker abdrücken. Für mich scheren Sie alle Griechen über einen Kamm. Aber warten wir es ab, in Deutschland dauert es auch nicht mehr lange, dann sind wir genausoweit wie die Griechen und dann werden Sie sicher auch schreiben, die Deutschen haben über ihre Verhältnisse gelebt und sind nun selbst Schuld das das Land ausgeplündert und entrechtet wird. Man muß ja irgendwie seine Kommentare platzieren.
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9.Februar 2012 at 18:44
@ioma ma
wer bitte ist griechenland??
der einfache arbeiter, der jetzt von einem mindestlohn von 590 euronen leben soll??
der einfache rentner, dessen rente jetzt von 500 auf 400 zusammengestrichen wird?
warst du mal in diesem land?? hääää???? hast du mal gesehen, unter welchen bedingungen die menschen dort in der provinz leben, oder warst du zu besuch in den bettenburgen und hast da ne woche all inclusive gemacht!?
und wenn du schon so nen dreck laberst, dann lies noch mal über die geschichte mit goldman sucks, die beim friesieren der bilanzen ordentlich mitgeholfen haben, damit dieses land eurofähig wurde, um dann viele jahre später nochmal abzukassieren, weil sie auf den staatsbankrott wetteten!
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,677750,00.html
http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/griechenland_im_griff_der_spekulanten_1.4951750.html
informieren kann manchmal sehr hilfreich sein!!!
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9.Februar 2012 at 19:38
Weise Menschen in den USA haben mich auf den zuvor beschriebenen Zustand im Jahre 1996 hingewiesen. All die Dinge, die ich so recht nicht glauben konnte, haben sich zu meinem Leidwesen erfüllt. Nun da ein Großteil der Medien bereits gleichgeschaltet, der Freiraum zu anderen Zwecken dienlich sei, wurde gleichzeitig an der Stellschraube von US-amerikanischen Befindlichkeiten in punkt “Souveränität” gebastelt. Wie sich gerade herausstellen mag, größtenteils aus deren Sicht erfolgreich.
Nur vergessen die “Herrschaften” den immer noch schwelenden Erfindungsgeist von nich “Kaputtbaren”, welche diesen noch im Wege stehen werden, die es heute noch nicht für mich halten, in einem solchen Maße über sich hinauszuwachsen.
De Gaulle wollte ein EUropa der Vaterländer. Die stereotype Bruderschaft mit den US-Amerikanern, auch als deren Verbündete NATO-Truppen zur Verteidigung derer Absichten, beileibe nicht unserer eigenen, wurden und werden Kriege angezettelt, mit denen wir selbst relativ nichts anfangen können. Die Erfindung der Drohne dient schlußendlich zum letalen Betreiungsschlag “Aufmüpfige” zur Räson zu bringen. Nur ein toter Gegner scheint davon nichts mehr zu haben.
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10.Februar 2012 at 07:53
[...] von radio utopieDER WELTFINANZKRIEG (III): Griechenland im Würgegriff der Menschenschinder – Geostrategische [...]
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10.Februar 2012 at 09:43
Wenn man das bestehende Kreditwesen incl. der künstlichen Verknappung von Zahlungsmitteln und der daraus folgenden Oligarchie, für richtig hält gibt es tatsächlich nur zwei Alternativen. Sparen oder Kredit annehmen. Nur sind beide Optionen über kurz oder lang tödlich.(Naja, wir sterben ja alle mal?)
Die richtige Wahl wäre die echte soziale Marktwirtschaft im Sinne Gesells natürlicher Wirtschaftsordnung und zu konsequent nach dem Recht auf Leben in Würde für alle zu handeln.
Es gibt nicht genug Macht für alle; aber ein gutes Leben für alle ist erreichbar.
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10.Februar 2012 at 15:05
Dieses “neue” Europa wird in Brüssel vor allem von zwei Lagern bestimmt: den neoliberalen Freihandelsfanatiker und den sozialistischen Internationalisten. Beiden ist der souveräne Nationalstaat ein Dorn im Auge. Die Einen wollen den total liberalisierten Handels- und Dienstleitungsverkehr zwecks grenzenloser Profitmaximierung. Die Anderen träumen von einer Art EU-DSSR, frei nach dem Motto “Staaten aller Völker, vereinigt euch zum großen sozialistischen Einheitsstaat”. Um dieses Ziel zu erreichen, gehen sie buchstäblich über Leichen. Dieses gewaltsame Hineinzwingen ohne demokratische Legitimation der Bürger Europas in den neoliberal-internationalistischen Einheitsstaat führt aber nicht zu einem Europa des Friedens, wie ständig lautstark verkündet wird, sondern wird zum Spaltpilz Europas. Wer diese Version von Europa nicht will, hat aus den oben genannten Gründen beispielweise in Deutschland alle etablierten Parteien gegen sich: CDU/ CSU, FDP, SPD und Grüne. Wir sind längt in einem undemokratischen Einheitsstaat aus Neoliberalen und Sozialisten angekommen!
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10.Februar 2012 at 21:16
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Das Wichtigste zuerst! Der Mensch wurde dumm geboren…
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2. HABGIER…
Wenn persönliche HABGIER dazu führt, dass man unter dem DECKMANTEL DES RECHTS zum MENSCHENSCHINDER degeneriert, dann darf man sich nicht wundern, wenn man von den schuldlos GESCHUNDENEN in die weltliche ACHT gestellt wird…
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3. RECHTSSTAAT…
Hervorzuheben ist die Tatsache, dass der FINANZKAPITALISMUS, den ich nicht mit dem “Industriekapitalismus” vereintopfen will, selbst den Rechtsbruch zur Geschäftsmethode erhoben hat! – In einer funktionierenden RECHTSgesellschaft, also einem Staat, der den “Rechtsstaat” praktiziert, anstatt dass er seinen Geldeliten auf allen Ebenen huldigt, da würde ernsthaft gegen die VERURSACHER der Krise ermittelt werden und Institute, die -selbst heute noch- im SCHATTENBANKENSYSTEM involviert sind, die würden logischerweise als Firmen der O.K. geoutet und dicht gemacht werden.
Es beschleicht einen das GEFÜHL, dass der öffentlich sichtbare STAATSAPPARAT die politische und administrative Kontrolle tatsächlich an SCHWARZBANKERNDE DRITTE verloren hat!
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4. SOLIDARITÄT…
Eine “SOLIDARITÄT der Völker Europas” untereinander (vgl. Artikel), die “D. NIEMAND” -u. nicht nur er- erhofft, kann ich -noch!- nicht erkennen! Wie denn auch? Selbst in meinem “Umfeld” haben die meisten Leute nur vage Vorstellungen, welches “Drama” sich momentan um das “kapitalistische Stalingrad” abspielt!
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(…UND ÖFFENTLICHES BEWUSSTSEIN…)
Ich habe aber keinen Zweifel, dass der politische Protest gegen die BANKENRETTUNGSPOLITIK (das ist das Thema!) explodieren würde -selbst in Deutschland-, wenn die Menschen nur umfassend und wahrheitsgemäß über die tatsächlichen ZUSAMMENHÄNGE im Rahmen der FINANZKRISE informiert wären. …WÄREN!
Unabdingbar ist es, das dreiste populistisch-propagandistische DOPPELSPIEL unserer politischen “Vertreter”, die offenbar selbst teilweise GEFANGENE IHRER ideologischen WUNSCHVORSTELLUNGEN sind, offen zu legen.
(…ZUSAMMENHÄNGE: unkontrollierter Derivatehandel mit “staatlichen Rettungspolicen”, Eigenkapitalschwund sich verspekulierender Zocker-Banken (im Extremfall unter Einsatz u. Verjubelung v. Kundengeldern), Kollaps vieler Staatshaushalte u. drastische Reduktion staatlicher Ausgabenprogramme)
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Problem: Der “einfache” BÜRGER steht vor einem Dilemma. Er hat nämlich irgendwann, oder spätestens im SOZIALKUNDEUNTERRICHT (bei Befolgung der verordneten Schullehrpläne) “gelernt”, dass die gewählten VOLKSVERTRETER -Listenvertreter der Parteien- eigentlich SEINE INTERESSENVERTRETER sind. Nun stellt er verwundert fest, dass die Abgeordneten des “demos” (Volkes) anderen INTERESSEN zu dienen scheinen.
Und auch da brechen ideologisch verordnete u. vielerorts unkritisch wiedergekäute LEHRPLÄNE unkontrolliert in sich zusammen…
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5. (KLEINBÜRGER hoffen, das PARLAMENT befolgt REGIEANWEISUNGEN…)
Seit Ausbruch der Finanzkrise in 2008 wird den “einfachen” Bürgern von den VERDUMMUNGSMEDIEN eingebleut, dass SIE für die RETTUNG des Systems “Opfer zu bringen hätten”, falls SIE noch etwas von ihrer “Kapitallebensversicherung” und seiner “Rente” haben wollten!
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Der sich hinziehende “Opfergang der griechischen Bürger”, über dessen Folgen bei uns wohlweislich NIE personalisiert (anhand des konkreten “Einzelschicksals” eines Betroffenen) berichtet wird, um eine mögliche IDENTIFIKATION MIT dem Deprivierten u. sozial Deklassierten zu verhindern, wird der hiesigen, desinformierten Bürgergesellschaft in arglistiger Absicht (!) entweder als “gerechte Strafe” für selbstverschuldetes Tun, oder als unumgänglicher griechischer “Solidarbeitrag zur Rettung des Finanzsystems” verkauft.
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Regierungsamtlicher Sprachgebrauch (LÜGENmotto) zur Vermeidung spontaner Unmutskundgebungen ohne polizeiliche Voranmeldung: “MIR MÜSSE JA AUCH OPFER BRINGE…NET WOHR…”
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“Wir hoffen” auf den Bundestag?
Pustekuchen!
Die Abgeordneten des Bundestages lassen sich von IHREN jeweiligen FRAKTIONSVORSITZENDEN Ihr Abstimmungsverhalten diktieren! – Da bleibt kein Platz und da ist keine Zeit für den Austausch von Argumenten und eine dem Ernst der Situation angemessene Debatte!
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HESSE
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11.Februar 2012 at 10:09
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