Warum drÀngt die Biden-Administration die Ukraine, Russland anzugreifen?

Wir sehen, wie die Außenpolitik von Raytheon und den anderen US-MilitĂ€rkontraktoren gemacht wird, durch Einblicke in die RegierungstĂ€tigkeit wie bei Austin und anderen. Schwachköpfige US-Außenpolitik „Experten“ glauben ihre eigene Propaganda ĂŒber Russland und stehen knapp davor, uns darĂŒber in den Krieg zu fĂŒhren.

Es scheint, als ob die Amerikaner schlafwandelnd durch dieses gefÀhrliche Minenfeld gehen. Hoffen wir, dass sie bald aufwachen, bevor wir alle in die Luft fliegen.

Iron Sky und die Militarisierung des Weltalls

Bei diesen Steilvorlagen aus den USA und der NATO, wobei letztere ihre Weltraumstrategie ohnehin nur mit Zutun Frankreichs verabschieden konnte, ließ es sich StaatsprĂ€sident Emmanuel Macron nicht nehmen, seinerseits in die Offensive zu gehen. Eingerahmt von einer riesigen MilitĂ€rparade verkĂŒndete er in seiner Rede im Zusammenhang mit den Feierlichkeiten zum 14. Juli, der Weltraum sei ein „neuer Bereich der Konfrontation“, weshalb in Frankreich schon im September ein Weltraumkommando ins Leben gerufen werde: „Um die Entwicklung und VerstĂ€rkung unserer FĂ€higkeiten im Weltraum zu gewĂ€hrleisten, wird im kommenden September ein großes Raumfahrtkommando innerhalb der Luftwaffe geschaffen“, so Macron.

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Studenten protestieren gegen Raytheons PrÀsenz auf der Jobbörse des College

Als ich mich dem GebĂ€ude nĂ€herte, kam Billy Calphas, ein Raytheon-Mitarbeiter und derjenige, der die Veranstaltung leitete, nach draußen. Als ich ihn fragte, was er von den Demonstranten hielt, „die darauf aufmerksam machten, dass Raytheons Bomben benutzt wurden, um Zivilisten und Kinder im Jemen zu töten“, antwortete er: „Hmmm, nun, ich sollte erwĂ€hnen, dass ich ein wenig voreingenommen bin, ich bin selbst Raytheon-Mitarbeiter … ich sollte Sie das wissen lassen, wenn Sie mir eine Frage ehrlich stellen. Aber meine ehrliche persönliche Meinung darĂŒber ist, dass die Meinungsfreiheit etwas ist, das dieses Land großartig macht, also wissen Sie was? Wenn sie völlig frei sind, ihre Meinung so oft zu Ă€ußern, wie sie wollen, und so lange niemand verletzt wird, hĂ€lt sie niemand davon ab, das zu tun, was sie tun mĂŒssen, dann können sie schreien, was immer sie wollen.“

„Glauben Sie, es gibt ein moralisches Dilemma, bei Raytheon mit all diesen Kriegsverbrechen im Jemen zu arbeiten, die von Saudi-Arabien mit Raytheons Bomben begangen wurden?“ fragte ich.

Er wurde sofort nervös: „Ich glaube nicht, dass ich genug ĂŒber die Situation weiß, um das ehrlich zu beantworten“, antwortete er.

„Nun, es gibt Hunderte von Kindern, die mit Raytheon-Bomben getötet wurden, was halten Sie davon?“ sagte ich.

„Ich verstehe, ich muss zurĂŒck zur Veranstaltung“, sagte er.

15 JAHRE TERRORKRIEG UND 11. SEPTEMBER: „Stehen die Befehle noch?“

Bereits in 1996 hatte der Kriegskonzern Raytheon den Aufrag bekommen, das gesamte zivile Luftraumkontrollsystem der US-Luftfahrtbehörde FAA durch das „Standard Terminal Automation Replacement System“ (STARS) zu ersetzen, sowie ein stationĂ€res Radarsystem zur Überwachung des Luftraums in der NĂ€he von FlughĂ€fen namens „Digital Airport Surveillance Radars“ (DASR) aufzubauen.

Ein Jahrzehnt spĂ€ter wird in 2011 der Kriegskonzern Raytheon in Werbeveröffentlichungen fĂŒr sein mittlerweile auch vom MilitĂ€r verwendetes STARS Luftraumkontrollsystem die Möglichkeit beschreiben „Geisterziele“ („ghost targets“) auf den Bildschirmen der Fluglotsen erscheinen zu lassen, was ihnen bei bestimmten ArbeitsablĂ€ufen helfen soll.

Vor der Jahrtausendwende 1999 / 2000 werden nun im Kernbereich des Kontrollsystems der Lufttfahrtbehörde FAA, im HOST Computersystem, nach und nach sĂ€mtliche Hardware und Computersysteme ausgetauscht, in allen regionalen zugeteilten Luftverkehrskontrollstationen („Air Route Traffic Control Centers“, ARTCCs). Installiert werden neue IBM 9672-RA4 Computer (andere Bezeichnung: IBM ESA/390, oder R3). Begonnen wird im ARTCC New York, wo der Austausch laut Luftfahrtbehörde FAA im FrĂŒhjahr 1999 abgeschlossen ist.