Nordkoreas Potemkinsche Monarchie

Es ist weiterhin unklar, wer tatsĂ€chlich das Kommando in bzw ĂŒber Nordkorea hat. Einiges deutet darauf hin, dass sowohl im November 2012, als auch im Oktober 2017 ein faktischer Machtwechsel in Pjöngjang stattgefunden hat und dass der Einfluss sowohl des MilitĂ€rs, der Russischen Föderation und ihres PrĂ€sidenten Wladimir Putin, als auch der internationalen Kriegslobby insgesamt in jĂŒngster Zeit gesunken sind.

Derweil macht der seit 2001 in die Kriegslobby eingebettete internationale Medien-Komplex weiter keinerlei Anstalten, die Öffentlichkeit ĂŒber die tatsĂ€chlichen HintergrĂŒnde zu informieren.

Mit dem „Kremlreport“ erreicht Washington neue Höhen des Wahnsinns

In einem Akt der wahnsinnigen Eskalation von Provokationen gegen Russland hat Washington eine Liste von 210 russischen Regierungsbeamten und wichtigen GeschĂ€ftsleuten erstellt, welche „Gangster“ sind, „Mitglieder von Putins Bande“, „Drohungen“, „Leute, die es verdienen, sanktioniert zu werden“, oder wie auch immer die westlichen Sudelmedien die Liste erklĂ€ren wollen. Die absurde Liste umfasst den Premierminister Russlands, den Außenminister, den Verteidigungsminister und FĂŒhrungskrĂ€fte von Gazprom, Rosneft und Bank Rossiya.

Nordkorea Situation: Wer jetzt kein Öl-Embargo unterstĂŒtzt, ist Teil der Kriegslobby

Wie von uns am Mittwoch beschrieben, versucht die Kriegslobby in der Nordkorea Situation eine erneute Kraftprobe. Das Regime in Pjöngjang hat offensichtlich in ihrem Massenvernichtungswaffen-Testgebiet bei Punggye-ri nach eigenen Angaben eine Wasserstoffbombe gezĂŒndet, die auf eine ballistische Interkontinentalrakete montierbar ist. Die Explosion hatte laut sĂŒdkoreanischen Experten eine StĂ€rke von rund 50 Kilotonnen und war mindestens fĂŒnfmal stĂ€rker als bei der letzten ZĂŒndung einer Nuklearwaffe durch das nordkoreanische MilitĂ€r.

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