O.P.C.W.-Sabotage in Douma: Übles Doppelspiel auch vom Kreml

Die Untersuchung der „Organisation fĂŒr das Verbot von Chemiewaffen“ (O.P.C.W.) bezĂŒglich dem angeblichen Chemiewaffen-Einsatz in Douma (Duma) in der Region Ghouta wird von allen Kriegsparteien sabotiert. In perfider Taktik der von uns bereits vielfach umschriebenen großen Koalition des Krieges und eines imperialen Komplexes mit ihrem Doppelagenten Wladimir Putin als Zaren ĂŒber die Russische Föderation, spielen sich dabei die Involvierten gegenseitig die BĂ€lle zu, verzögern eine AufklĂ€rung der AffĂ€re, mobilisieren ihre Propaganda-Einheiten und Fusstruppen und heucheln bis zum Erbrechen.

Strategisches Ziel ist dabei weder irgendein Sinn oder Sieg in irgendeinem Konflikt oder gar dem siebzehnjĂ€hrigen weltweiten Terrorkrieg („global war on terror“), sondern dessen KontinuitĂ€t.

Eine Analyse.

Doppelagent Putin

Der ranghöchste FunktionĂ€r seiner staatlichen Hierarchie ist nicht einmal mit Russland verbĂŒndet, geschweige denn mit Syrien, dem Iran oder irgendeinem anderen aus der U.S.-Hegemonie seit Jahrzehnten attackierten oder direkt angegriffenen Land. In Wirklichkeit dient Wladimir Putin dem von uns bereits mehrfach beschriebenen imperialen Komplex und einer seit bald siebzehn Jahren den weltweiten Terrorkrieg fĂŒhrenden großen Koalition des Krieges und internationalen Kriegslobby und strebt deren noch effektivere Kollaboration an.

Zweiter Streich: USA starten erneut einen „Verteidigungs“angriff auf russische und syrische StreitkrĂ€fte in Syrien

Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche haben US-MilitĂ€rkrĂ€fte, die Nordostsyrien besetzen, syrische Regierungstruppen angegriffen und am Samstag einen russischen Kampfpanzer T-72 in die Luft gejagt. Nach einer ErklĂ€rung von Generalleutnant Jeffrey Harrigian, Kommandant des US Air Forces Central Command, sahen die US-StreitkrĂ€fte in Syrien einen russischen Panzer, der „auf uns schoss“, und die US-Seite rief einen Luftangriff zur „Selbstverteidigung“ herbei.

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