BAYER in Not: PR-Kampagne soll das Image aufbessern

Von der GeschĂ€ftsleitung kam die Anweisung: „Vermeiden Sie Spekulationen und Kommentare zu der Übernahme oder den möglichen Auswirkungen sowohl gegenĂŒber Ihren Kollegen als auch gegenĂŒber externen Personen. Das umfasst auch die sozialen Medien.“ Stattdessen gab der Agro-Riese seinen Angestellten einen Leitfaden mit Sprachregelungen zu dem umstrittenen Deal an die Hand, die er „Argumente fĂŒr die Hosentasche“ nannte.

In der Image-Kampagne versucht die Aktien-Gesellschaft sogar, sich als Klima-KĂŒmmerer zu inszenieren.

Warum erheben sich die Amerikaner nicht, wie wir es auf dem ganzen Planeten sehen?

TatsĂ€chlich stört die Arbeit fortschrittlicher Aktivisten in den USA bereits den neoliberalen Status quo. Ohne die bewegungsbildende Arbeit Tausender Amerikaner wĂ€re Bernie Sanders immer noch ein wenig bekannter Senator aus Vermont, der von den Konzernmedien und der Demokratischen Partei weitgehend ignoriert wird. Sanders‘ ĂŒberaus erfolgreiche erste PrĂ€sidentschaftskampagne im Jahr 2016 drĂ€ngte eine neue Generation amerikanischer Politiker dazu, sich zu echten politischen Lösungen fĂŒr reale Probleme zu verpflichten anstatt der vagen Versprechungen und Beifallrufe, die als Vorwand fĂŒr die korrupten PlĂ€ne von neoliberalen Politikern wie Trump und Biden dienen.

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Munition liegen lassen und als Helfer wiederkommen

Das Vorgehen der Bundeswehr, sich bei diversen Naturkatastrophen, von Hochwasser bis zu extremen SchneefĂ€llen, als Retter in der Not zu inszenieren, ist aus den letzten Jahren bekannt. Mit dem Einsatz von Pionierpanzern auf Propagandatour zu gehen bekommt allerdings in Anbetracht der Geschichte des Ortes einen besonders zynischen Beigeschmack. So war es die militĂ€rische Nutzung und das kopflose Verschießen und Vergraben von Munition – auch durch die Bundeswehr – die das Ausmaß der aktuellen WaldbrĂ€nde und die massiven Probleme bei den Löscharbeiten erst hervorgerufen haben. Kaum vorstellbar, dass der Feuerwehr gedankt werden wĂŒrde, wenn sie fĂŒr die UmstĂ€nde des Brandes selbst mit verantwortlich wĂ€re. Wenn die Not allerdings so groß ist, dass der Bundeswehr das Feld gerĂ€umt wird, scheint der Verstand bei einigen auszusetzen.

IMI lÀdt ein: Kein Tag der Bundeswehr!

Am 15. Juni 2019 ist es wieder soweit: Zum nun fĂŒnften Mal soll der MilitĂ€revent „Tag der Bundeswehr“ an vierzehn Standorten bundesweit stattfinden. Das Verteidigungsministerium versucht damit, einerseits die Rekrut*innenzahl anzukurbeln und andererseits durch persönliche GesprĂ€che in „VolksfestatmosphĂ€re“ den bislang schwachen RĂŒckhalt fĂŒr AuslandseinsĂ€tze an der Heimatfront zu stĂ€rken. Die geringe Bereitschaft des Großteils der Bevölkerung, immer höhere RĂŒstungshaushalte zu befĂŒrworten, RĂŒstungsexporte zu akzeptieren und generell dem immer offener zutage tretenden militĂ€rischen Großmachtstreben den nötigen RĂŒckenwind zu verschaffen, machen aus Sicht der Bundeswehr verstĂ€rkte PR-Maßnahmen notwendig – und der Tag der Bundeswehr steht im Zentrum dieser BemĂŒhungen, weshalb es wichtig ist, dagegen Flagge zu zeigen!

Massenproduzenten von Verleumdungen und LĂŒgen

Die USA und Europa finanzieren und beaufsichtigen jede afrikanische „friedenserhaltende“ Mission, einschließlich des Konflikts in Somalia, wo die CIA einen umfassenden Drohnenkrieg leitet, der unter PrĂ€sident Trump dramatisch eskaliert worden ist. In den acht Jahren, in denen Barack Obama PrĂ€sident war, „wuchs AFRICOM von drei MilitĂ€rbasen auf 84 Basen“ auf dem Kontinent, sagte Paul Pumphrey, MitbegrĂŒnder von Friends of Congo. Sechs Millionen Kongolesen sind an den Folgen von Interventionen benachbarter, von den USA unterstĂŒtzter Regime im benachbarten Ruanda und Uganda unter voller Mitwirkung Washingtons getötet worden. Unter US-amerikanischer und israelischer Vormundschaft wurde Afrikas grĂ¶ĂŸte Nation, der Sudan, 2011 in zwei Teile gespalten, nur um zwei Jahre spĂ€ter das Aufgehen des SĂŒdsudan in einem BĂŒrgerkrieg zu erleben, der fast 400.000 Menschenleben gefordert hat. Die Vereinigten Staaten von Amerika und Frankreich haben ihre imperiale RivalitĂ€t in Afrika ĂŒberwunden und sind eine Partnerschaft eingegangen, um Mali und Niger zu besetzen, wo 2017 vier Angehörige von US-Spezialeinheiten getötet wurden und wo die USA eine riesige Drohnenbasis bauen, die von mindestens 800 amerikanischen Soldaten besetzt werden soll.