DIE ELEMENTE DES MENSCHEN (II): Das Zweite Paradoxon Feudalismus

Teil I – Die Elemente des Menschen In Teil I legten wir dar, dass zur Überwindung einer Gewaltherrschaft der gesellschaftlich StĂ€rkeren ĂŒber die gesellschaftlich SchwĂ€cheren es einer Durchsetzung der SchwĂ€cheren gegen die StĂ€rkeren bedarf. Wir definierten diesen Widerspruch als Paradoxon Nr.1. Ebenso umschrieben wir das gesellschaftliche Urprinzip, derzufolge zuerst einmal die Mehrheit der StĂ€rkere und die Minderheit der SchwĂ€chere ist. Kommen wir nun zu der Herrschaftsform des StĂ€rkeren ĂŒber den SchwĂ€cheren, die sich in nahezu allen Gesellschaften des Menschen als die mit Abstand am hĂ€ufigsten auftretende Variante immer wieder heraus gebildet hat: dem Feudalismus.

DIE ELEMENTE DES MENSCHEN

Heute veröffentlichten wir die „ErklĂ€rung der Grundwerte von Radio Utopie“. Nun wollen wir in einer mehrteiligen Artikelreihe den gesellschaftlichen und historischen Zusammenhang von Wissen und Macht darstellen und entsprechend den Einfluß der Informationswelt auf die Gesellschaftsstruktur erlĂ€utern. Ebenso wollen wir auf den direkten Bezug von technologischem, kulturellem und gesellschaftlichen Fortschritt einer Zivilisation eingehen, ebenso auf das Paradoxon Feudalismus und wie man es durch das Paradoxon seiner UnĂŒberwindbarkeit ĂŒberwinden kann. Definieren wir zunĂ€chst die Menschen eines bestimmten Raumes, gleich ob mit und ohne Bezug zueinander, als Gesellschaft. Die Gesellschaft sind erst einmal alle, unabhĂ€ngig vom rechtlichen, finanziellen oder gesellschaftlichen Status. Alle Menschen beeinflussen sich gegenseitig und bilden ihre Gesellschaft, dort wo sie leben. Die Gesellschaft folgt nun zunĂ€chst mehreren Urprinzipien.

RĂŒcktritt von vier tschechischen Parteichefs

Die grossen europĂ€ischen Volksparteien verlieren immer mehr an Legitimation – Quittung fĂŒr eine bĂŒrgerferne Politik Nach den Parlamentswahlen in Tschechien haben vier Parteichefs ihren Hut genommen und sind von ihrem Amt zurĂŒck getreten. Als Grund wird der grosse Vertrauensverlust der WĂ€hler in die Politik der traditionellen Volksparteien angegeben, die einen herben Stimmenverlust erlitten. Der Chef der Sozialdemokraten (CSSD) Jiri Paroubek hatte noch am Wahlabend sein Ausscheiden verkĂŒndet, obwohl seine Partei mit 22,1 Prozent am „erfolgreichsten“ abschnitt.

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