US-Tourismusbranche will 500 Millionen aus BP-Entschädigungsfond für Marketing

„Augen zu und durch“-Kampagne soll Urlauber in die ölverseuchten Gewässer des Golfs von Mexiko zurĂĽckbringen. Wie das Pensacola Bussiness Journal heute berichtete, fordert der Tourismusverband, dass aus dem 2 Milliarden-BP-Entschädigungsfond fĂĽr die Betroffenen der Ă–lkatastrophe im Golf von Mexiko ein Viertel dieser Summe fĂĽr eine 500 Millionen teure Marketing-und Werbekampagne aufgewendet werden soll, um das Vertrauen der zahlungskräftigen Touristen an saubere ungefährliche Strände zurĂĽckzugewinnen und sie in die Hotels zurĂĽck zu locken.

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ARAL zu haben: Wer bietet BP mehr?

BP braucht „Bares“, um flĂĽssig zu sein Nach einem Bericht der Wirtschaftswoche vom 31.Juli hiess es, dass informierte Investmentbanker flĂĽstern wĂĽrden, dass Aral Deutschland von BP als ein kleines StĂĽckchen seines Tafelsilbers veräussert werden muss. Der mögliche Erlös des silbernen Löffelchens wird auf zwei Milliarden Euro geschätzt – soviel sollen die 2500 deutschen Spritstationen mit ihren Verkaufsshops wert sein. (Foto: Ăśberreste einer Tankstelle in Buchenbach, Flominator/Wikipedia)

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Wo Enbrigde draufsteht ist BP drin

Während in den Agenturmeldungen ĂĽber den Bruch der Ă–lpipeline am Montag in Michigan der Zusammenhang zwischen Enbridge und BP tunlichst vermieden wird, fĂĽhrt eine einfache booleanische Suchanfrage auf die Homepage von BP, die 2008 die Kooperation zwischen BP und Canada‘s Enbridge Inc. bekannt gibt. Enbridge fungiert – laut den Aussagen von BP selbst – als Auftragnehmer fĂĽr den Transport von kanadischem Ă–l zum Golf von Mexiko:

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Neue Ă–lkatastrophe in USA: „Wir haben jetzt einen Golf von Mexiko im Hinterhof“

Gebiet der Grossen Seen droht Verseuchung durch Ă–lschwaden Im US-Bundesstaat Michigan kam es zu einer Umweltkatastrophe, als durch einen Bruch an einer Pipeline 19.500 Barrel Rohöl – rund 3,3 Millionen Liter – in einen Bach, der zu einem Fluss fĂĽhrte, eingeleitet worden waren. (Foto: Kalamazoo River, Terry Johnston/Wikipedia) Sintflutartige Regenfälle und steigende Wasserstandspegel sorgten unglĂĽcklicherweise dafĂĽr, dass sich das Ă–l bis zum jetzigen Zeitpunkt mindestens 40 Kilometer entlang der grĂĽnen Ufer des Kalamazoo River ausbreiten konnte und weiter in Richtung der Grossen Seen transportiert wird.

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