Greenpeace-Schiff soll Auswirkungen der Ă–lkatastrophe im Golf von Mexiko dokumentieren

Deutsche Greenpeace-Taucherin mit an Bord der Arctic Sunrise Das Greenpeace-Schiff Arctic Sunrise startet Anfang August eine dreimonatige Untersuchungstour in den Golf von Mexiko. Ziel der Reise ist es, Daten und Informationen über die Auswirkungen einer der grössten Ölkatastrophen zu sammeln. Greenpeace erweitert damit seine Anstrengungen, unabhängige Informationen zur Verfügung zu stellen.

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Hölle auf Erden – Flug ĂĽber Golf von Mexiko

Mehr als eine halbe Million Menschen haben bis heute das Video von John L. Wathen gesehen, das vor zwei Wochen auf Youtube gestellt wurde. Die hochbrillianten Aufnahmen, die voller Ă„sthetik sein könnten, wenn sie nicht eine Tragödie diesen Ausmasses darstellen wĂĽrden, zeigen während eines Fluges ĂĽber den Golf von Mexiko die Verbreitung des Ă–lteppichs, das Aufsteigen giftiger Dämpfe ĂĽber dem Meer, verseuchte weisse Strände – bis vor kurzem noch Naturparadiese, das Abfackeln des Rohöls und mittendrin den Ăśberlebenskampf und das Sterben der Delphine und eines Pottwals, fĂĽr den jede Hilfe zu spät kommt.

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Dr. Larry Lowry von der University Of Texas Health Science Center at Tyler ĂĽber die Gifte der Ă–lpest und ihre Auswirkungen

Im folgenden Video spricht Dr. Larry Lowry ĂĽber die chemischen Zusammensetzungen im Golf von Mexiko, die durch die Ă–lpest entstanden sind, teils durch Austritte aus dem Ă–lleck sowie die zum Einsatz kommenden Dispersionsmittel und Gifte, die die Ă–lklumpen auflösen oder auf den Meeresgrund versenken sollen. Dr. Lowry erklärt die Reaktionen dieser Verbindungen, die Entstehung neuer Chemiecocktails und ihre gefährlichen Auswirkungen auf den Menschen, die Tierwelt und die Pflanzen. Was sind einige der Gefahren fĂĽr die Kinder? Was sind die langfristigen Auswirkungen der Exposition gegenĂĽber dem Ă–l, sind es Dämpfe oder Dispersionsmittel? Dr. Lowry ist ein hochangesehener Wissenschaftler an der Universität von Texas am Health Science Center at Tyler. Anfang Januar 2007 wurde Lowry zum Direktor des UTHSCT‘s Environmental Health Graduate Program ernannt. Zusätzlich zu seiner Position bei UTHSCT ist Dr. Lowry ausserordentlicher Professor der Umweltwissenschaften an der SFA. Er ist Co-Direktor des Southwest Center for Pediatric Environmental Health , welches sich auf dem Gelände des UTHSCT befindet. Er ist auch Vorsitzender des Biological Exposure Indices Committee of the American Conference of Governmental Industrial Hygienists.

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Golf von Mexiko: zwei neue Spezies an Ă–lquelle entdeckt und gleich dem Untergang in Todeszone geweiht

Meeresbiologen haben im Golf von Mexiko zwei bisher unbekannte bottom-dwelling-Fischarten entdeckt. Das Gebiet ihres Lebensraumes liegt genau in dem von dem BP-Ă–lleck betroffenen Areal, das mit jedem neuen Tag Unmengen an Rohöl ins Meer austreten lässt, das mit giftigen Substanzen den Blicken an der Oberfläche des Meeres entzogen werden soll. Die Forscher identifizierten die beiden Arten als neue Kameraden der Pancake batfishs – Halieutichthys aculeatus (Pfannkuchen-Fledermausfische), ein runder flacher Fisch mit gigantischen Köpfen aus der Familie der Ogcocephalidae, der nur sehr selten wegen seines Lebensraumes in dunklen Tiefen zu sehen ist. (Zeichnung: Pancake batfish, Wikipedia)

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Antwort der EU-Energiekommission auf Ă–lpest im Golf von Mexiko

GĂĽnther Oettinger, EU-Energiekommissar, hat anscheinend zuviel in das Glas mit dem Trunk seines Namensvetters geschaut – anders kann man sich sein lasches Verhalten und Nicht-Reaktion auf das UnglĂĽck der Ă–lplattform Deepwater Horizon nicht erklären Alles, was der Europäischen Kommission zu der Umweltkatastrophe an der Ă–lquelle im Golf von Mexiko einfällt, ist ein „System der PrĂĽfung der PrĂĽfer“ zur besseren Sicherheit.

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