Online-Umfrage: „Links und Frei“ – Fehlt eine Partei?

Heute jĂ€hrt sich der Hundertste Geburtstag von Willy Brandt. Die „Sozialdemokratische Partei Deutschlands“ feiert ihren ehemaligen Bundeskanzler, der seiner Biografie den Titel „Links und Frei“ gab. Viele in der Republik wĂ€ren – mutmaßlich – mit diesem Titel einigermaßen einverstanden, gĂ€be es heute eine Partei die ihm entsprechen wĂŒrde. Nach unserer subjektiven Auffassung ist das nicht mehr der Fall. Genau diese subjektive Auffassung soll hier einmal, im Rahmen unserer bescheidenen Möglichkeiten, in Form einer neutral gehaltenen Online-Umfrage getestet werden.

Vom exponentiellen Wahnsinn des Geldsystems

Der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Bernd Senf zĂ€hlt zu den prominentesten deutschen Kritikern des bestehenden Finanzsystems. In dem ausfĂŒhrlichen Interview, das er chaostheorien.de gab, zeigt er auf, wo ein aus dem Nichts und durch Schulden geschöpftes Geld hin treibt: in eine stets beschleunigte Zerstörung. „Exponentielles Wachstum kennen wir in anderen ZusammenhĂ€ngen als Krebs. Da ist es das Wachstum eines Tumors in einem nicht mehr entsprechend wachsenden Organismus. Auf einer solchen Grundlage beruht das bestehende Geldsystem.“

Einige Gedanken zum Wohlstand unserer Gesellschaft

Was ist eigentlich Wohlstand? Wie messen wir diesen? Oder wie hoch muss die Anzahl der zufriedenen BĂŒrger sein, damit wir von einer Wohlstandsgesellschaft reden können? Bei Wikipedia (1) ist unter anderem folgender Satz zu finden: „Im Rahmen politischer Entscheidungen und Wirkungsweisen wird bislang meist der materielle Wohlstand bzw. das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf als Indikator fĂŒr materiellen Wohlstand berĂŒcksichtigt. Weitere Wohlstandsindikatoren sind der Engel-Koeffizient und der Human Development Index.“

Das System verkommt zum Junkie, Teil 1

Ist der internationale Drogenhandel eine schlimme Sache? Kommt darauf an, wen man fragt: Der berĂŒhmte „Mann auf der Straße“ mag ihn als Problem erachten; global agierende Großbanken gelangen zu einer gĂ€nzlich anderen Auffassung. Teil Eins: „Die GrĂ¶ĂŸenordnung, Heißes Geld und LiquiditĂ€t in einem deflationĂ€ren Umfeld“. Am heutigen Freitag, den 3. September, erscheint Teil 1 einer grĂŒndlicheren Auseinandersetzung mit dem DrogengeschĂ€ft, „Die GrĂ¶ĂŸenordnung, Heißes Geld und LiquiditĂ€t in einem deflationĂ€ren Umfeld“. Teil 2 erscheint voraussichtlich nĂ€chsten Freitag, den 10. September 2010.

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