Die Vereinbarung China-USA und die Euro-Zone: Ausblick durch das Fenster der Geschichte

Gipfel in Washington: Die USA unterstĂŒtzen, wenn auch unverbindlich, eine Aufnahme des Renminbi / Yuan in die IWF-WĂ€hrung „Sonderziehungsrechte“. Die MachtverhĂ€ltnisse innerhalb des IWF werden 2011 zugunsten Chinas verschoben. Der Status der Euro-Zone wird durch die Einigung der GroßmĂ€chte und ihrer WĂ€hrungszonen im internationalen Macht- und HandelsgefĂŒge weiter verfallen, der Lebensstandard der Menschen weiter sinken. Man hat mittlerweile den Eindruck, dass die gesamte Informationsindustrie des kapitalistischen Einflussraumes auf ihren Ohren, Augen und Fingern sitzt und in einen unbebefristeten, hochbezahlten Streik getreten ist. Die bereits gestern veröffentlichte 41 Punkte lange Vereinbarung der GroßmĂ€chte China und USA, im Zuge des Treffens zwischen Chinas StaatsprĂ€sident Hu Jintao und US-PrĂ€sident Barack Obama in Washington, scheint jedenfalls niemand gelesen zu haben.

US-Verteidigungsminister trifft MilitĂ€rstĂ€be in China, SĂŒdkorea und Japan

Asienreise des Pentagon-Chefs nach China, SĂŒdkorea und Japan – Besichtigung einer chinesischen nuklearen Anlage In der kommenden Woche wird US-Verteidigungsminister Robert Gates nach China fliegen. Nach Angaben westlicher MilitĂ€rkreise wird Gates mit dem PrĂ€sidenten Chinas, Hu Jintao GesprĂ€che fĂŒhren, kurz bevor seinerseits Jintao zu einem Staatsbesuch nach Washington aufbrechen wird.

Signale des Friedens aus Korea, Japan und China: Kriegstreiber unter Druck

Nordkorea bietet SĂŒdkorea GesprĂ€che ohne Vorbedingungen an. Auch werden eine „Verbessung des Volkslebens“ und „freie Reisen und Austausch aller Klassen und Schichten“ in Aussicht gestellt. Die USA revanchieren sich auf ihre Weise: mit einem neuen MilitĂ€rmanöver, welches sich ausdrĂŒcklich auch gegen China richtet, sowie dem Versuch einen MilitĂ€rpakt zwischen SĂŒdkorea und Japan zu konstruieren. Doch die Regierung Japans befĂŒrwortet direkte GesprĂ€che mit dem Norden Koreas und deutet eine Teilnahme an den von China vorgeschlagenen Sechs-Parteien-GesprĂ€chen an, welche die Obama-Clinton-Regierung in Washington immer noch ablehnt. Vor wenigen Tagen machte die Diplomatie des lange Zeit vor der Weltöffentlichkeit verschlossenen Nordkorea einen großen Sprung nach vorn. Die staatliche Nachrichtenagentur KCNA (1) zitierte heute einen Aufruf des „Komitees fĂŒr eine friedliche Wiedervereinigung Koreas“, welches direkte GesprĂ€che zwischen Norden und SĂŒden vorschlug – ohne Vorbedingungen: „Wir schlagen formell baldige GesprĂ€che ohne Vorbedingungen zwischen den Behörden des Nordens und SĂŒdens vor.“ Der Berichterstattung ĂŒber den Vorschlag des Vereinigungskomitees folgten auf KCNA eine ganze Reihe weiterer ErklĂ€rungen, die eine erstaunliche diplomatische Offensive Pyongyang dokumentieren: offensichtlich versucht Nordkorea (Demokratische Volksrepublik Korea) tatsĂ€chlich die innerkoreanischen Beziehungen und Kontakte wieder zu beleben.

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China explodiert …, im Internet

Rasanter Anstieg innerhalb eines Jahres – mehr als jeder dritte Chinese benutzt mittlerweile das Internet, Tendenz: steigend Wang Chen, Minister fĂŒr das PressebĂŒro des Staatsrats der VR China teilte mit, dass im November 2010 die Anzahl der Internetbenutzer auf ĂŒber 450 Millionen gestiegen ist. Somit verwendet mehr als jeder dritte Chinese das neue Medium zur Kommunikation.

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Brennpunkt Mittelasien: Belutschistan in Aufruhr

„Es ist wie Crack, und jeder will mehr.“ Belutschistan: ĂŒbles Spiel in Islamabad – Pokern um Erdgas-Trassen – Belutschistan und die TAPI- und IPI-Gaspipeline – Pakistanische Regierungsbeamte halten wegen paramilitĂ€rischer Aktionen die Hand auf und kassieren gleich mehrere Quellen in Grössenordnungen ab – ohne Gewalt kein Geld – Belutschistan fordert Kommando ĂŒber Grenzpolizei von Islamabad – Geheimdienst- und Staatscheftreffen zwischen Pakistan, Afghanistan und dem Iran in der TĂŒrkei – USA- und NATO- Erweiterung und VerlĂ€ngerung des Afghanistan-Krieges In Mittelasien rĂŒckt der offizielle Kampfeinsatz der Vereinigten Staaten von Amerika in pakistanische Gebiete nĂ€her. Bisher wurde dieser mit SpezialeinsĂ€tzen und Drohnen verschleiert durchgefĂŒhrt. Die „Unruhen in den unkontrollierbaren“ pakistanischen Grenzgebieten werden nur als Anlass fĂŒr den kommenden Einmarsch vorgeschoben.

Die Korea Situation

Korea-Krise: USA und SĂŒdkorea verschieben Manöver / Russland und China schalten sich ein / UNO Sicherheitsrat tagt am Sonntag / SĂŒdkoreas Geheimdienst hatte Vorabinformationen ĂŒber nordkoreanische Reaktion auf Artilleriefeuer  von sĂŒdkoreanischer MilitĂ€rbasis auf Yongpyong Heute um 17 Uhr MEZ tagt der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (UN) zur Situation in Korea. Einberufen hat die Dringlichkeitssitzung Russland (1), in Abstimmung mit China. Die USA haben vor dem angekĂŒndigten Beschuss von SeegewĂ€ssern, die von Nordkorea beansprucht werden, 20 MilitĂ€rangehörige auf die umstrittene Insel Yongpyong (Yeonpyeong Myeon, Yonphyong) entsandt, wohl wissend, dass das nordkoreanische MilitĂ€r angekĂŒndigt hat diese Insel wieder zu beschießen, wenn von dort aus Granaten auf beanspruchtes Territorium gefeuert werden. Nordkoreas Aussenminister warf der US-Regierung daraufhin vor, die eigenen Soldaten als „menschliche Schutzschilde“ zu benutzen. Unterdessen verschoben nun SĂŒdkorea und die USA ihr neues Manöver, mitsamt dem angekĂŒndigten Beschuss der von Nordkorea beanspruchten GewĂ€sser. Offizieller Grund: schlechtes Wetter. Sagen „MilitĂ€rkreise“. (2)

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