S21-Mehrkosten: Harter Schnitt statt Salamitaktik!

PresseerklĂ€rung der Stuttgarter ParkschĂŒtzer: Stuttgart 21 jetzt beenden – Alternativ-Konzept Umstieg 21 steht bereit „Wir brauchen jetzt einen harten Schnitt statt weitere Salamitaktik bei den S21-Kosten: Stuttgart 21 muss beendet werden“, fordert Matthias von Herrmann, Pressesprecher der ParkschĂŒtzer. „Bei unserem Alternativ-Konzept ‚Umstieg 21‘ können die gegrabenen S21-Baustellen sinnvoll umgenutzt werden – fĂŒr einen leistungsfĂ€higen Verkehrsknoten, von dem ganz Baden-WĂŒrttemberg profitiert.

„Kein Vorstand wird S21 retten können“

Mit seiner Behauptung, Stuttgart 21 in sieben Jahren ohne Risikopuffer fertigstellen zu können, hat der Bahnvorstand sich an den Rand der LĂ€cherlichkeit manövriert. Bereits Ende letzten Jahres hatte das bahnunabhĂ€ngige VerkehrsplanungsbĂŒro Vieregg & Rössler die Kosten des Projekts auf 9,8 Milliarden Euro taxiert und eine Fertigstellung fĂŒr frĂŒhestens 2024 prognostiziert. In einer Nachberechnung hat der Bahnvorstand nun gegenĂŒber dem Aufsichtsrat einen Kostenanstieg von lediglich 630 Millionen Euro und einen weiteren Bauverzug bis 2023 eingerĂ€umt.

Stuttgart 21: Druck auf DB-Aufsichtsrat zeigt Wirkung

AktionsbĂŒndnis gegen Stuttgart 21, PresseerklĂ€rung vom 16.03.2016. Das AktionsbĂŒndnis gegen Stuttgart 21 bewertet die aktuellen VorgĂ€nge und Diskussionen innerhalb des Aufsichtsrats der Deutschen Bahn AG als einen ersten Schritt in die richtige Richtung, denn: So ganz scheinen die AufsichtsrĂ€te der Deutschen Bahn den stĂ€ndigen Beteuerungen von Bahnchef RĂŒdiger Grube, alles sei gut, es gĂ€be bei S21 keine weiteren Kostenexplosionen und Verzögerungen, nicht zu trauen. So hat der Aufsichtsrat „nach sehr intensiver Diskussion“, wie die Stuttgarter Zeitung heute berichtet, eine erneute Begutachtung der Kostenentwicklung von Stuttgart 21 beschlossen.

ParkschĂŒtzer zu Fortsetzung von Stuttgart 21: „Kanzlerin Merkel wird sich noch wundern“

Die ParkschĂŒtzer der Stuttgarter BĂŒrgerbewegung gegen das kommerzielle StĂ€dtebauprojekt und urbane Umbauprogramm „Stuttgart 21“ (S21) haben sich in einer PresseerklĂ€rung zur heutigen Entscheidung des Aufsichtsrates der Deutsche Bahn AG geĂ€ußert. Dieser hatte im Laufe des Tages beschlossen das S21-Programm fortzufĂŒhren und die Erhöhung der Plankosten um weitere 2.000.000.000 Euro auf nunmehr 6,5 Milliarden Euro zu erhöhen. TatsĂ€chlich benutzbar soll der unterirdische Superbahnhof irgendwann in den 20ern dieses schon jetzt mit Geniestreichen oberkluger EntscheiderInnen ĂŒbersĂ€ten Jahrhunderts sein.

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