Analyse zum WĂŒrzburg-Attentat: Psychologische KriegfĂŒhrung zwecks Akzeptanz von Krieg, politischer Verfolgung und MassenĂŒberwachung

Das Attentat in WĂŒrzburg dient als Teil einer fortgesetzten, bereits seit geraumer Zeit laufenden psychologischen KriegfĂŒhrung gegen die Berliner Republik, mit dem Ziel diese zu unterwerfen, zu dekonstruieren und systemisch zu brechen. Dabei sind drei Zielebenen zu beachten:

die kurzfristige – eine StĂ€rkung autoritĂ€rer und xenophobischer KrĂ€fte und Strömungen bei den Landtagswahlen und damit die StĂ€rkung der Bundesregierung
die systemische – die offene Durchsetzung von Polizei- und Überwachungsstaat, gezielter politischer Verfolgung und MassenĂŒberwachung, eingeschlossen die Legitimierung entsprechender Mittel und Systeme, die bereits verdeckt angewendet werden
die geostrategische – die unbedingte Unterwerfung der lediglich als „Etappe“ gedachten Republik Deutschland unter das Imperium der Vereinigten Staaten von Amerika, seinen Ableger „EuropĂ€ische Union“, seinen fĂŒnfzehnjĂ€hrigen Terrorkrieg und seine Kriegskoalition.

Eine Analyse.

Scheitern des MilitĂ€rputsches in der TĂŒrkei im geostrategischen Kontext

NatĂŒrlich war der MilitĂ€rputsch in der TĂŒrkei auch ein Putsch der „EuropĂ€ischen Union“, des MilitĂ€rpakts N.A.T.O. und deren FĂŒhrungsmacht, dem Imperium („Supermacht“) der Vereinigten Staaten von Amerika. Und natĂŒrlich bedeutet das desaströse Scheitern dieses Putsches auch ein desaströses Scheitern des U.S.-Imperiums und seiner Ableger. Konkret ist nach der gescheiterten Invasion der Etappe Syrien und der nun fehl geschlagenen MachtĂŒbernahme in der TĂŒrkei auch das gesamte 2008 aus dem Hut gezogene Luftschloss namens „Mittelmeerunion“ weiter in sich zusammengefallen. Auf dem langen Marsch zur Transformation der Weltordnung war diese als nĂ€chste, trikontinentale Stufe der gruseligen Verwandlung des U.S.-Klons E.U. geplant. Auch diese spieltheoretische RealitĂ€t hat sich nun als Illusion entpuppt.

Alternativ-Konzept des AktionsbĂŒndnisses zu Stuttgart 21: Der Umstieg ist möglich

Am Freitag hat eine Expertengruppe des AktionsbĂŒndnisses gegen S21 ihr Konzept „Umstieg21“ vorgestellt: Auf Basis des derzeitigen Baustands mit all seinen SchĂ€den, Gruben und Neubauten werden konkrete und realisierbare Alternativen entwickelt. Erstaunlich viele Baustellen sind intelligent umnutzbar.

Frankreich: Hollande kĂŒndigt Aufhebung des Ausnahmezustands an, Attentat in Nizza, Hollande will Ausnahmezustand doch verlĂ€ngern

Frankreich, Nationalfeiertag: PrĂ€sident Hollande kĂŒndigt Aufhebung des Ausnahmezustands an und droht dem starken Mann Frankreichs, Wirtschaftsminister Macron, mit Rauswurf. Am Abend gibt es ein blutiges Attentat in  Nizza. Danach kĂŒndigt Hollande an, den Ausnahmezustand doch verlĂ€ngern lassen zu wollen. Im Hintergrund stehen Macrons PlĂ€ne fĂŒr eine „NeugrĂŒndung Europas“ und die nĂ€chste Wahl des PrĂ€sidenten von Frankreich in 2017. Gestern kĂŒndigte der PrĂ€sident von Frankreich, Francois Hollande, an, auf den Versuch einer weiteren VerlĂ€ngerung des nach den Attentaten in Paris am 13. November 2015 verhĂ€ngten Ausnahmezustands verzichten zu wollen. Nach Artikel 36 der Verfassung der FĂŒnften Republik muss der PrĂ€sident die  Ausnahmezustand durch das Parlament genehmigen lassen. Um das zu umgehen, hatten Hollande und seine contralinken Regierungsparteien „Sozialisten“, „GrĂŒne“ und „Radikale Linke“ bereits versucht die Verfassung zu Ă€ndern. Ende MĂ€rz 2016 scheiterten die contralinken Putschisten, ausgerechnet an den Konservativen und der notwendigen Drei-FĂŒnftel-Mehrheit im Kongress (Senat und Nationalversammlung) krochen zu Kreuze. Maßgeblicher Faktor in der Regierung von Frankreich, die offiziell dem PrĂ€sidenten untersteht, ist der Finanzextremist Emmanuel Macron.