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Bin Laden hier, Bin Laden da und Attentate kommen mit Sicherheit: Regierungen, Militärs und Spione starten heute einen allgemeinen schröcklichen Terror-Buhei. Auch Frankreichs Innenminister bläst Schrecken (lateinisch: terror) in die Presse. Welcher Staat dabei heute auffällig unerwähnt bleibt, ist Jemen. Jemen. Frankreichs Innenminister Brice Hortefeux, dem im laufenden Generalstreik der Franzosen gegen Rentenreform und Ausplünderung durch Regierung und Konzerne langsam das Benzin ausgehen müsste, setzte sich am gestrigen Sonntag hin und erzählte in einem zusammen geschalteten Radio- und TV-Interview eine wirre Geschichte über kommenden Terror, Attentate und allerlei blutigen Hokuspokus. Man wisse zwar nicht was, man wisse auch nicht wer, man habe auch keinen blassen Dunst wo, gescheige denn wann – aber „real“ sei das Ganze auf jeden Fall. Mit ganz, ganz, großer innerer Sicherheit.

CNN bringt Nato-Militärpropaganda: Bin Laden lädt auf in Pakistan

Der US-Fernsehsender CNN veröffentlicht unbestätigte Behauptungen des Nordatlantikpaktes (Nato), der seit neun Jahren in Afghanistan Krieg gegen einen vermeintlich unbesiegbaren und auffindbaren Gegner führt. Nun versucht die Nato zum wiederholten Male offen sich vor der Weltöffentlichkeit eine Legitimation zu basteln, um ihren Gespenster-Krieg auf das Territorium der Atommacht Pakistans auszudehnen. Die Informationsindustrie macht den willigen Handlanger. Auch das pakistanische Regime, seit 2001 mit Dutzenden von Milliarden aus den Steuertöpfen der kriegführenden Länder in Europa und Amerika geschmiert, spielt mit bei der Farce.

Stuttgart 21: Bundesweite “Wählerstreiche” organisieren sich

Der Kampf der Stuttgarter gegen das Programm „Stuttgart 21“ (S21) bekommt bundesweit immer mehr Unterstützung. Die sich bundesweit selbst organisierenden Unterstützergruppen für den Stuttgarter Widerstand gegen das Programm „Stuttgart 21“ (S21) haben ihre montags stattfindenden Schwabenstreiche in „Wählerstreiche“ umbenannt und auf weitere Städte ausgedehnt. Bestätigte organisierte Wählerstreiche / Schwabenstreiche finden heute in Bad Hersfeld, Bremen, Bielefeld, Bochum, Cuxhaven, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt a.M., Fulda, Giessen, Hamburg, Köln, Leipzig, Marburg, München, Passau, Perl/Mosel (Saarland), Rüdesheim, Wiesbaden und Würzburg statt. Weitere Unterstützergruppen aus anderen Städten sind aufgerufen ihre Termine zu melden damit sie in die Liste aufgenommen werden können.

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Grundbegriffe und Argumente zu „Integration“ und „Zuwanderung“

Im Zuge einer von der wankenden Nomenklatura der Republik zur Stabilisierung ihrer feudalen Gesellschaftsstruktur strategisch geplanten und mit der Buch-Veröffentlichung des Bundesbankers Thilo Sarrazin begonnenen Kampagne gegen Bevölkerungsteile eskalieren die führenden Funktionäre der z.Z. regierenden Parteien CDU, CSU und FDP ihre Äußerungen. Dabei benennen sie keine konkreten Gesetzesinitiativen, Vorhaben oder eigene Inhalte. Alles bleibt nebulös oder lächerlich und appelliert in Form einer Jahrtausende alten historischen Methode von Machthabern an den „Volkskörper“ des wahren, einzigen und reinen Landes XY, welches durch Fremdkörper bedroht und angezapft würde und deshalb den forcierten Schutz der unbeliebten Machthaber benötige. Hier nun eine kleine Chronologie dieser Woche, sowie begleitende konstruktiv-intellektuelle Bemerkungen.

Besetzung des Südflügels: Polizei und Informationsindustrie lügen mal wieder allen die Hucke voll

Kampf gegen Programm „Stuttgart 21“ (S 21): Heute wurde in Stuttgart im Laufe des Nachmittags nach der Großkundgebung auf dem Schloßplatz der vom Abriß bedrohte Südflügel des Hauptbahnhofs zeitweilig besetzt. Volksreporter Tilman36 filmte live vom Ort des Geschehens, Radio Utopie übertrug die Sendung. (Radio Utopie live: Stuttgarter besetzen bedrohten Südflügel des Hauptbahnhofs) Nun kam, wie immer, nach der ohne Zwischenfälle verlaufenen Besetzung die Polizei daher und versuchte der Öffentlichkeit dreist den gebrochenen Finger eines verletzten Polizeibeamten anzudrehen. Der „Stern“ übernahm den Kalauer, andere Organe der Informationsindustrie folgten.

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