GRIECHENLAND TICKER: Tag 1 im Sozialen Aufstand

Hier nun der erste Griechenland Ticker, der mit regelmĂ€ĂŸig aktualisierten Berichten, Analysen, EinschĂ€tzungen und allen verfĂŒgbaren Informationen versuchen wird, den Millionen Geschworenen am Gerichtshof der Öffentlichen Meinung in der Republik Deutschland zu einem gerechten Urteil ĂŒber das zu verhelfen, was hier mitten in Europa, am Anfang eines weder von Gott, weder vom Schicksal, weder von den Sternen und schon gar nicht von irgendeinem dahergelaufenen Machthaber und Ausbeuter festgelegten 21. Jahrhunderts vor Ihren Augen passiert.

DER WELTFINANZKRIEG (III): Griechenland im WĂŒrgegriff der Menschenschinder – Geostrategische HintergrĂŒnde

Die Zerstörung des Staates Griechenlands und seiner Gesellschaft durch vermeintlich „pro-europĂ€ischen“ KrĂ€fte setzt sich fort. Laut einer aktuellen Umfrage haben in der griechischen Republik bereits 93 Prozent ihre Ausgaben fĂŒr Essen, Bekleidung und alltĂ€gliche Ausgaben (Theater, Kino-Besuche, Reisen, usw) „drastisch reduziert“. Bereits seit vier Jahren schrumpft die Volkswirtschaft. 90 Prozent sehen kein Ende der Rezession. 33 Prozent haben fast keine, 500.000 Menschen ĂŒberhaupt keine Geldmittel mehr, auch nicht aus staatlicher UnterstĂŒtzung oder Sozialsystemen. Bereits 15.000 Menschen ĂŒbernachten derzeit obdachlos irgendwo im Freien. Die Arbeitslosigkeit bei Griechen unter 25 Jahren liegt nahe 50 Prozent. In griechischen Medien wird zunehmend von unterernĂ€hrten Kindern berichtet, die in der Schule entkrĂ€ftet zusammenbrechen.

Zwei Drittel aller US-Amerikaner: Steuersystem begĂŒnstigt die Reichen

In einer aktuellen Umfrage von „Washington Post“ und „Abc“ befinden 68 Prozent aller befragten US-Amerikaner, daß das staatliche Steuersystem die Reichen ihrer Republik begĂŒnstigt. 56 Prozent, also immer noch eine deutliche Mehrheit, befinden, das Steuersystem begĂŒnstige die Reichen sogar stark. Dementsprechend befĂŒrworten 73 Prozent aller US-Amerikaner – 56 Prozent davon „stark“ – die Steuern auf MonatsgehĂ€lter von ĂŒber 83.000 Dollar (einer Million Dollar im Jahr) anzuheben.

Analyse: Deutschland soll Banken in Griechenland-Bankrott ausbezahlen, Blitzkrieg-Versuch im Bundestag

Als gestern klar wurde, daß die von Merkel-Regierung, der EZB, dem IWF und der EU-Kommission als „Übergangsregierung“ eingesetzten Technokraten in Griechenland die Kontrolle verlieren und der unabwendbare offizielle Staatsbankrott sich nicht mehr wie geplant bis zur Installation des „EuropĂ€ischen StabilitĂ€tsmechanismus“ ESM hinaus zögern lĂ€sst, schwenkte die Berliner Nomenklatura um. Mit allen Strategien gescheitert, wurde nun auf den alten Plan zurĂŒckgegriffen, den EFSF als Fonds zur Ausbezahlung der Banken-Forderungen zu benutzen.

Ein riskantes, Ă€ußerst riskantes Unterfangen, da das Bundesverfassungsgericht am 28. Oktober das unter Kollaboration aller Fraktionen durch den Bundestag gebildete EFSF-Geheimgremium mit sofortiger Wirkung außer Kraft gesetzt hatte. Aber den Strategen des Staatsstreichs gegen die europĂ€ischen Demokratien, allen voran die deutsche Republik, blieb keine andere Wahl mehr.