Die Radio Utopie Musik Charts Juni 2013

Etwas abgelenkt von dem bisschen Haushalt, Kapitalismus und Krieg sind die Radio Utopie Musik Charts im Mai ausgefallen. Grund genug nun im Juni pĂŒnktlich zu starten. Zum zweiten Mal Nr.1 in Folge und damit kurz vor dem Einzug in die Titelgalerie: The National Orchestra of the United Kingdom of Goats mit dem epischen Werk „The White City“. Aufgrund von Stimmengleichheit auf den hinteren PlĂ€tzen gibt es diesen Monat nur eine Neuvorstellung; die Madrider Metal-Band Dead Relic mit „Echoes“. Dazu gibtÂŽs – oh Wunder ĂŒber Wunder im Kernland des UrheberRechtsextremismus – sogar ein Video, das man auch anschauen kann.

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Zweite Version von „Unser Kongress tanzt“ veröffentlicht

Da man als Musiker und Produzent der eigenen Musik am eigenen Produktionsmittel, dem Informationstechnischen System / Computer, ja immer was zu schrauben und kritteln hat, gibt es von jedem Werk immer verschiedene Versionen. Als ich nun vor einigen Tagen auf Jamendo die erste Version von „Unser Kongress tanzt“ veröffentlichte, erlaubte sich mir gegenĂŒber ein gut befreundeter einfacher Konsument (frĂŒher sagte man noch: Musikfreund oder einfach Hörer) die Bemerkung, da sei doch irgendwie die Stimme zu leise.

Unerhört, dachte ich mir. Ich hatte mir soviel MĂŒhe gegeben.

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Wikileaks Partei: Unruhe im Hinterhof ihrer MajestÀt Australien

Die grĂ¶ĂŸte Macht auf dem Planeten Erde ist die Macht der Gewohnheit. Hat man sie erst einmal den Beherrschten aufgezwungen, ja ist diesen der (Selbst-)Zwang selbst bereits Gewohnheit (und damit Macht der Herrschenden) geworden, brauchen Herrschende, Kontrollierende und Profiteure der Gesellschaftsstruktur andere Machtmittel nicht mehr voll einzusetzen, sondern können diese ganz sophisticated in der Handtasche lassen (oder beizeiten mal vielsagend heraus holen, ganz zufĂ€llig, ein bisschen damit herum wedeln und dann wieder einpacken).

Ein Beispiel fĂŒr diese Art der versteckten Herrschaft ĂŒber einen Ă€ußerlich als Demokratie erscheinenden Staat ist Australien.

„Dieser Krieg, wie alle Kriege, muss enden“

Washington; In seiner heutigen Rede an der National Defense University in Fort McNair ging U.S.-PrĂ€sident Barack Obama ĂŒber die rote Linie der weltweiten Kriegsgewinnler der letzten Dekade. Er kĂŒndigte die Schließung des Lagers Guantanamo an, er kĂŒndigte eine Aufhebung der am 14. September 2001 durch den Kongress erteilten allgemeinen Kriegsvollmacht “Authorization for Use of Military Force” A.U.M.F. an, aber vor allem sprach er ĂŒber das grĂ¶ĂŸte Tabu unserer Zeit: das Ende des „großen Krieges“ zu Anfang des 21. Jahrhunderts.

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