Nordkorea wird ferngesteuert

Der Diktator in Pjöngjang, sagt die Staatspropaganda Nordkoreas, habe da „im Namen des Vorsitzenden der Kommission fĂŒr Staatsangelegenheiten“ etwas Schmutziges ĂŒber den PrĂ€sidenten der Vereinigten Staaten gesagt. 

Sagen „die Medien“ des „Westens“: „Der Kim“, der habe da was Schmutziges ĂŒber den Trump gesagt.

Sagt der Außenminister, bahaha, sagt also der Außenminister von Nordkorea (wie heisst der nochmal?): Der Kim, der könne auch eine Wasserstoffbombe im Pazifik zĂŒnden. Und am Samstag sagt der Außenminister von Nordkorea nochmal was in der U.N.O. bei der Vollversammlung.

Eine Analyse, so kurz und schmerzlich wie notwendig.

Die derzeitige Entwicklung der Nordkorea Situation ist eine Kopie. Bereits nach dem letzten politischen Erfolg durch die am 5. August im Weltsicherheitsrat einstimmig verhĂ€ngten Sanktionen gegen Nordkorea erfolgte eine prompte Antwort der Kriegslobby. Entsprechend nun die Entwicklung nach der VerschĂ€rfung der Sanktionen am 11. September. Die Sanktionen betreffen nun erstmals auch die Öl- und Gaslieferungen nach Nordkorea und können als signifikant bezeichnet werden.

Diese ganze Ansprache von Kim Jong-Un, von der jetzt alle reden, Tattergreis, Trump, usw, liest sich wie der unter der Schulbank durchgereichte Zettel eines beleidigten kleinen C.I.A.-Analysten, der nie Gitarre spielen gelernt hat, alles verpasst hat im Leben was gut und schön ist und jetzt Angst um sein Budget und den schönen sechzehnjÀhrigen Krieg hat.

Über Trump kann man so etwas jeden Tag in der Presse des „Westens“ lesen, seit Monaten. Das Gerede vom „Oberbefehlshaber“ passt zu diesem Personifizierungsversuch einer möglichen Kriegssituation, den „Nachrichten“ und „Nachrichtendienste“ unisono fahren. Der Kim. Der Trump. Jaja.. die Beiden wieder. Ein Feldversuch, fĂŒr wie dumm sich die Menschen weltweit noch verkaufen lassen. Dabei hat das U.S.-MilitĂ€r, sowie der gesamte am Tropf des Kongresses hĂ€ngende kriegsindustrielle und geheimdienstliche Komplex, bereits Dutzende von Milliarden Dollar Profit aus der Situation geschlagen. Und will natĂŒrlich noch mehr.

Und mal ehrlich – was wĂŒrden Sie nicht alles tun, nur fĂŒr ein paar Hundert Euro mehr?

Es bliebe noch zu verifzieren, welche Spieltheoretiker sich ĂŒber welche Staatsregierung und welche TĂŒröffner nach Pjöngjang reingequatscht haben, aber das sollen andere machen. SpĂ€testens dieser Soziopathen-Wahnsinn vom „Equilibirum“ (sic) mĂŒsste allen politisch BefĂ€higten (in Deutschland vielleicht eine dreistellige Anzahl) diesbezĂŒglich ein Augenöffner gewesen sein.

Es zeichnet Spieltheoretiker nicht aus – das wĂ€re der falsche Ausdruck – es markiert sie Egoismus, Selbstsucht, Skrupellosigkeit und regelrechten Wahnsinn fĂŒr rational zu halten. Man (er)kennt sich untereinander. Man hat VerstĂ€ndnis. Man ist ĂŒberhaupt nicht irre.

Es scheint keinem in der Gesellschaft der Ehrenwerten, auch der in den „Medien“, so richtig auffallen zu wollen, deshalb sei es hier mal erwĂ€hnt: hat irgendjemand einen Beweis dafĂŒr, dass dieser Diktator Kim Jong Un in Nordkorea ĂŒberhaupt noch an der Macht ist? Woher hat denn der „Westen“ dessen Statements und ErklĂ€rungen? Von Liveansprachen?

Wo war denn der Diktator Kim Jong Un, ich erwĂ€hnte es bereits, bei dieser episch-bizarren Feier der großen Bombe am 11. August auf dem Kim Il Sung Platz in Pjöngjang? Wann ist Kim Jong Un beweisbar das letzte Mal öffentlich aufgetreten? Sind all diese Fotos, die diesen Thronnachfolger der nordkoreanischen Monarchie bei irgendwelchen Raketenstarts und bei allen möglichen GenerĂ€len zeigen, wirklich aktuell?

Wer hat tatsĂ€chlich das Kommando in Pjöngjang? Und wer hat nicht nur diese jetzt angeblich von Kim Jong Un stammende, „im Namen des Vorsitzenden der Kommission fĂŒr Staatsangelegenheiten“ durch die Propaganda herausgegebene ErklĂ€rung aus Nordkorea, sondern das gesamte Drehbuch entworfen, was dort und weltweit zur Zeit abgespult wird und den seit Kriegsausbruch in 2001 in Washington ihr Unwesen treibenden „Shock and Awe“-Strategen nicht nur wie auf den Leib geschrieben, sondern wie von diesem abgeschrieben wirkt?

Als Radio Utopie vor allen anderen weltweit zutreffend und bis ins Detail prognostizierte dass Donald Trump zum PrĂ€sidenten der Vereinigten Staaten gewĂ€hlt werden wĂŒrde, umschrieben wir Trump als jemanden der „von keinem außer Trump“ kontrolliert wird und „sogar fĂŒr die Nomenklatura der U.S.A. eine nicht unerhebliche Gefahr darstellt, weil er einfach macht was er will“.

Ich wĂŒrde nun allen empfehlen einmal darĂŒber nachzudenken, warum ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt, nach der von fast allen nicht erwarteten Wahl Trumps zum U.S.-PrĂ€sidenten und explizit nach dessen Beendigung der Finanzierung der terroristischen Proxies der C.I.A. in der gescheiterten Syrien-Invasion, diese Krise in und um Nordkorea derartig hochkochte (eine kleine Chronologie). Das ist nicht rational, was dieses Regime da in Nordkorea veranstaltet, das ist der helle Wahnsinn! Das Regime macht in der Tat den Eindruck einer ferngelenkten Autobombe auf Selbstmordmission. Nur hat das Regime in Nordkorea bislang auf den U.S.-PrĂ€sidenten nicht so gewirkt, wie es offensichtlich seine Aufgabe gewesen ist – nĂ€mlich Trump irgendwie, mit allen Mitteln, zu einem (völkerrechtswidrigen) militĂ€rischen Erstschlag zu provozieren, der sich zweifellos zu einem umfassenden Krieg ausweiten wĂŒrde, mit schlimmsten und dauerhaften Konsequenzen.

Es gibt tatsĂ€chlich Personen, die sich nach der ĂŒberirdischen – ich sage das ganz bewusst so – Explosion einer Nuklearwaffe, einer Atom- oder Wasserstoffbombe, förmlich sehnen. Einfach um mal ein großes „KUSCH!“ auf dem Planeten loszuwerden. Damit die Herde sich mal wieder um ihre Hirten schart, sich nicht so viel im Internet herumtreibt und aufhört an ihren gottgesandten AutoritĂ€ten herum zu meckern. WĂ€re das nicht mal eine echte Win-Win-Situation, fĂŒr alle echten, waschechten und wahlechten AutoritĂ€ten? Einfach mal bumm machen. Und alle „Player“ profitieren. Wie an der Konsole.

Die gesamte Weltbevölkerung fĂŒr hirnverbrannte Vollidioten zu halten und mit Schafen zu verwechseln, das ist die eine Sache. Es ist eine weitere Sache, sich fĂŒr den schlauen Wolf im Hirtenpelz zu halten.

Derartige „Fehlkalkulationen“, jetzt mal rein mathematisch und damit fĂŒr Spieltheoretiker valide formuliert, könnten zu unangenehmen Überraschungen fĂŒhren. Nach bereits unangenehmen Verwechslungen.

(…)

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