Öl-Embargo gegen Nordkorea im Weltsicherheitsrat: Schnauze halten, Zustimmen, raus!

Für alle Politik- und Friedensunfähigen auf dieser Welt sei hier kurz erklärt, warum es kein rationales oder gar humanitäres Argument dagegen gibt, dass sie in Pjöngjang ihren Diktator demnächst mit der Pferdekutsche zum Thron fahren müssen.

Die miese Tour der russischen Staatsführung, die dem Proxy der internationalen Kriegslobby in Pjöngjang offenbar Rückdeckung und Unterstützung bei ihren weltgefährdenden Umtrieben geleistet hat (und mutmaßlich auch diesen so plötzlichen technologischen großen Spung und Wurf nach Übersee ermöglicht hat), ist aufgeflogen. Wladimir Putin lehnt ein Öl-Embargo gegen Nordkorea ab.

Die U.S.-Regierung, die sich mit ihren ganzen Beraterkolonnen und Powerpoint-Propheten professionellerweise Monate Zeit genommen hat das Richtige zu analysieren und dann auch zu tun, will nun den üblichen Medien zufolge dem Regime in Nordkorea endlich den Saft abdrehen. Am Montag soll im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen über einen von der Regierung der Vereinigten Staaten in Umlauf gebrachten Resolutionsentwurf abgestimmt werden (den eigenen Resolutionsentwurf hat das State Department irgendwie nicht geschafft bislang zu veröffentlichen).

Die russische Regierung bzw deren Präsident Wladimir Putin ist damit weltpolitisch endlich an die Wand genagelt. Entsprechend versucht sich Moskau nun, wie alle Kriegslobbyisten und / oder politisch Unfähigen, in allerlei lächerlichen Ausreden. Humanitäre Gründe. Die armen Zivilisten. Zehntausende würden erfrieden. Und so weiter.

Zeit, 7 Milliarden Schwachköpfe mal wieder die Treppe hochzutragen.

Man kann ein Öl-Embargo auch mit bedingungslosen Lieferungen von z.B. Lebensmitteln und Heizöl koppeln. Raffiniert Letzteres das nordkoreanische Regime wieder zu Treibstoff um (z.B. für Raketen, Panzer, militärische Fahrzeuge, etc), wenn es das überhaupt kann, hat das Regime abermals den Schwarzen Peter.

Haben das jetzt alle verstanden? Nein? Dann nochmal von vorne lesen.

Und nochmal: es geht nicht um "Regime Chance", um eine Invasion und damit schon wieder einen neuen Krieg und ein Massaker. Es geht darum genau das zu verhindern. Und genau das haben gerade die Staatsführungen von China und Russland seit Jahrzehnten nicht getan, wenn auch zweifellos die (immerhin ab und an mal wechselnden) Staatsführungen der Vereinigten Staaten diese Massaker angerichtet haben bzw zu verantworten haben.

Lässt die derzeitige U.S.-Regierung nun ausnahmsweise mal eines aus, am Montag, dem 11. September  .. (Stille) .. im Jahre 2017, dann sollte diese Gelegenheit tunlichst unterstützt werden.

Am Montag gilt also für alle Regierungen im U.N.-Sicherheitsrat bezüglich der neuen Resolution für abermals verschärfte Sanktionen gegen Nordkoreas Regime nur eines:

Schnauze halten, Zustimmen (Hände hoch, nur zur Erklärung für die lieben Schwachmächte), raus!

(...)

Artikel zum Thema:
03.09.2017 Nordkorea Situation: Wer jetzt kein Öl-Embargo unterstützt, ist Teil der Kriegslobby
Wie von uns am Mittwoch beschrieben, versucht die Kriegslobby in der Nordkorea Situation eine erneute Kraftprobe.