Der Fall Sibel Edmonds

Wer noch nie von Sibel Edmonds gehört hat, sollte bezüglich 9/11 und dem "Krieg gegen den Terror" wohl eher kleinere Töne spucken. Immerhin sagt Daniel Ellsberg, der Mann, der die Pentagon-Papiere öffentlich machte, dass die Geschichte um Edmonds “bei weitem explosiver ist als die Pentagon-Papiere“.

Von Lars Schall.

Zusätzlich zum nachfolgenden Artikel, der ein Auszug aus dem im Entstehen begriffenen Buch “Terror, Geld, Öl und Drogen“ ist, empfehlen wir eine Besprechung des Buches von Sibel Edmonds, “Classified Woman“, die hier gefunden werden kann.

Der Fall Sibel Edmonds

Gesetzt, 9/11 wäre ein sogenannter „Inside-Job“ gewesen, so hört man oftmals die Frage: „Wenn nun aber so viele Leute beteiligt gewesen sein müssen, dann muss doch mal etwas davon durchsickern, oder nicht?“

Zugestanden, das mag man zunächst einmal so vermuten. Gleichwohl weiß Mike Ruppert von Geheimprojekten zu berichten, die so lange geheim blieben, wie sie geheim bleiben mussten, und an denen eine stattliche Anzahl Tausender von Menschen beteiligt waren. Eine Formel, die bei solchen „verdeckten Operationen“ zu tragen kommt, ist die, dass jeder nur so viel weiß, wie er gerade einmal unbedingt wissen muss. Den Personenkreis derer mit „vollständigem Vorwissen über die Anschlage vom 11. September“, beziffert Ruppert,

„würde wahrscheinlich nicht über zwei Dutzend hinausgehen, die allesamt durch drakonische Geheimhaltungsverpflichtungen zum Schweigen verurteilt sind. Die Verhaltensweisen einiger, die ich im Zusammenhang mit dem 11. September nennen werde, lassen sie allerdings sicherlich zum Kreis der Verdächtigen zugehörig erscheinen, die eingehend öffentlich und unter Androhung von Konsequenzen im Falle von Unehrlichkeiten zu befragen wären.” (1)

Der Personenkreis mit eingeschränktem Vorwissen hat freilich auch einen großen Anreiz zum Schweigen, so man bedenkt, dass diese Leute, wenn sie denn „auspackten“, schlechterdings eine Anklage im Zusammenhang mit Hochverrat in Tateinheit mit Massenmord zu fürchten hätten.

Des Weiteren macht Ruppert sein Jurymitglied mit abschreckenden Beispielen vertraut, die zeigen, wie es so genannten „Whistleblowern“ ergehen kann, die über 9/11 unbequeme Tatsachen zutage fördern könnten; Beispiele, über die der US-Historiker Dr. George White Junior feststellte, dass sie ein Zuhälter-Verhalten von Seiten der Bush-Regierung offenbarten:

„Sie hatten nichts anderes als Zuhälterprügel für Sibel Edmonds, Coleen Rowley, Bunnatine Greenhouse und andere Whistleblower übrig. Edmonds und Rowley waren Mitarbeiter des FBI – zu unterschiedlichen Zeitpunkten an unterschiedlichen Orten arbeitend –, die (unter anderem) auf die mutwillige Ignoranz der Bushies und das rechtswidrige Handeln ihrer Quislinge hinwiesen und zeigten, dass der 11. September mithilfe konventioneller polizeilicher Methoden mit hoher Wahrscheinlichkeit hätte verhindert werden können.“ (2)

Der Fall von Sibel Edmonds ist besonders hervorzuheben.

Edmonds arbeitete als Sprachspezialistin kurz nach den 9/11-Anschlägen für das FBI in Washington DC und besaß Zugang zu streng geheimen Unterlagen im Zusammenhang mit der Türkei, dem Iran und zentralasiatischen Republiken. Ihre Aufgabe war es, Überwachungs-Tonbänder und –Transkripte, die mit den Terroranschlägen am 11. September 2001 im Zusammenhang standen (und den Zeitraum 1996 bis Anfang 2002 umfassten), zu übersetzen. Als sie Unregelmäßigkeiten, Spionage, Korruption und Amtsmissbräuche meldete, wurde sie kurzerhand vom FBI entlassen. Im Mai 2003 kontaktierte sie die 9/11-Kommission und bat um ein Treffen, um ihren Ermittlern direkt Informationen zu den Terroranschlägen zu geben. Die Ermittler der Kommission lehnten ihr Ersuchen ab. Aufgrund einer Intervention eines 9/11-Familienmitglieds war es ihr schließlich möglich, der Kommission eine Aussage zu übermitteln. Die Aussage wurde vollständig von der Kommission zensiert. Ihr Vorwurf der Spionage gegen ihre FBI-Kollegen wurde vom Amt des Generalinspektors des Justizministeriums untersucht; allerdings sind keine Details veröffentlicht worden. Im Gegenteil: Edmonds wurde, was ihren Fall betraf, mit einem Maulkorberlass (“Gag Order“) belegt, und die Dokumente, um die es ging, wurden vom damaligen Justizminister der U.S.A., John Ashcroft, am 18. Oktober 2002 zusätzlich mit einer rückwirkenden Sperre versehen, aus – wie es hieß – „Gründen der nationalen Sicherheit”.

“Obwohl keine endgültigen Schlussfolgerungen über die Spionagevorwürfe erreicht wurden, schloss das Justizministerium, dass viele von Edmonds ‘Anschuldigungen ‚unterstützt wurden, dass das FBI sie nicht ernst genug genommen hatte, und dass ihre Vorwürfe in der Tat der wichtigste Faktor in der FBI-Entscheidung war, ihren Dienst zu beenden.‘“ (3)

Im August 2004 schrieb Edmonds einen offenen Brief an einen der beiden Vorsitzenden der 9/11-Kommission, Thomas Kean, der auf Asia Times Online erschien. Es folgen ein paar Auszüge daraus, die ich übersetzt habe:

„Nach den Terroranschlägen vom 11. September wurde uns, den Übersetzern der größten und wichtigsten Übersetzungseinheit beim FBI, gesagt, die Übersetzung von kritischen Informationen im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten zu verlangsamen, ja, sogar anzuhalten, sodass das FBI dem Kongress der Vereinigten Staaten einen ,umfangreichen Auftragsbestand von nicht übersetzten Dokumenten‘ präsentieren und seinen Antrag auf Budget- und Personalaufstockung begründen konnte. Während FBI-Agenten von verschiedenen Außenstellen verzweifelt nach Hinweisen und Verdächtigen suchten und völlig vom FBI-Hauptquartier und seinen Spracheinheiten abhingen, um mit den benötigten übersetzten Informationen versorgt zu werden, wurde Hunderten von Übersetzern durch ihre Verwaltungsvorgesetzten mitgeteilt, nicht zu übersetzen und die Arbeit liegen zu lassen. Diese Angelegenheit ist vom Justizausschuss des Senats bestätigt worden. Über diesen bestätigten Report wurde berichtet, dass er durch den Bericht des Inspector General des US-Justizministeriums gerechtfertigt wurde. Ich versorgte Ihre Ermittler mit einer detaillierten und spezifischen Darstellung dieser Frage und mit Namen anderer Zeugen, die bereit waren, dies zu bestätigen.

Heute, fast drei Jahre nach [dem 11. September], und mehr als zwei Jahre, seitdem diese Informationen bestätigt und unserer Regierung verfügbar gemacht wurden, bleiben die Zuständigen für die Sprachabteilungen des FBI in ihren Positionen und sind verantwortlich für die Informationen an den Frontlinien der Anti-Terror- und Spionageabwehr-Bemühungen des FBI. Ihr Bericht hat jeden Bezug zu diesem schwerwiegenden Problem weggelassen, hat auf jede Verantwortbarmachung verzichtet, und Ihre Empfehlungen sind vor einer Adressierung dieses Problems zurückgewichen, das, wenn es ausgespart wird, noch schwerwiegendere Folgen haben wird. Dieses Problem ist systemisch. Warum haben Sie in Ihren Bericht entschieden, dieses Problem trotz der Beweise und Briefings, die Sie erhielten, auszuklammern? Wie kann eine Erhöhung des Budgets dieses Fehlverhalten auf mittlerer Managementebene der bürokratischen Verwaltung adressieren und beheben? Wie kann das Hinzufügen einer neuen bürokratischen Schicht des ,Geheimdienst-Zaren‘, der in seinem Kokon weitab von den Aktionslinien steht, dieses Problem adressieren und beheben?

Melek Can Dickerson, eine türkische Übersetzerin, wurde vom FBI nach dem 11. September angeheuert und in die verantwortliche Position für die Übersetzung sensibelster Informationen zu Terroristen und Kriminellen gebracht, die das FBI untersuchte. Melek Can Dickerson wurde der Zugang zu Top Secret-Informationen gewährt, der erst nach einer gründlichen Hintergrund-Untersuchung erteilt werden kann. Melek Can Dickerson hatte für halb-legale Organisationen gearbeitet, die Ziele der Untersuchung des FBI waren. Melek Can Dickerson unterhielt lose Beziehungen zu zwei Personen, die Ziele der Untersuchung des FBI waren. Monatelang blockierte Melek Can Dickerson alle wichtigen Informationen zu diesen halb-legalen Organisationen und Einzelpersonen, mit denen sie und ihr Ehemann in Verbindung standen. Sie stufte Hunderte, wenn nicht Tausende von Dokumenten, die im Zusammenhang mit diesen Zielen standen, als ,nicht relevant‘ ein. Melek Can Dickerson versuchte, andere von der Umsetzung dieser Dokumente abzuhalten, die für die FBI-Ermittlungen und unseren Kampf gegen den Terrorismus wichtig waren. Melek Can Dickerson nahm mit der Unterstützung ihres direkten Vorgesetzten Mike Feghali Hunderte von Seiten von Top-Secret-Dokumenten des FBI mit und gab sie an unbekannte Empfänger weiter. Melek Can Dickerson fälschte mit der Unterstützung ihres direkten Vorgesetzten Unterschriften auf streng geheimen Dokumenten, die mit bestimmten [11. September-bezogenen] Häftlingen im Zusammenhang standen. Nachdem all diese Vorfällen bestätigt und dem FBI-Management berichtet wurden, wurde Melek Can Dickerson erlaubt, in ihrer Position zu bleiben, um die Übersetzung sensibler Geheimdiensterkenntnisse, die das FBI erhielt, fortzusetzen und ihren Zugang zu Top Secret-Informationen zu behalten. Offenbar entschied das mittlere FBI-Management, dass es für das Bureau nicht gut aussehen würde, wenn diese Sicherheitslücke und dieser Spionagefall untersucht und öffentlich gemacht werden würde, vor allem, nachdem man durch den FBI-Spionagefall von Robert Hanssen gegangen war. Dieser Fall (Melek Can Dickerson) wurde vom Justizausschuss des Senats bestätigt. Der Dickerson-Vorfall erfuhr eine große Berichterstattung durch die Presse. Laut [FBI-] Direktor [Robert] Mueller kritisierte der General Inspector das FBI für das Versäumnis, diesen Spionagefallbericht über Melek Can Dickerson nicht angemessen verfolgt zu haben. Ich stellte Ihren Ermittlern eine detaillierte und spezifische Darstellung dieses Problems zur Verfügung, die Namen von Zeugen, die bereit waren, dies zu untermauern, und ergänzende Unterlagen.

Heute, mehr als zwei Jahre, seit der Dickerson-Vorfall dem FBI gemeldet wurde, und mehr als zwei Jahre, seit diese Informationen vom US-Kongress bestätigt und von der Presse berichtet wurden, bleiben diese Administratoren, die zuständig für die Personalsicherheit und Sprachabteilungen des FBI sind, in ihren Positionen und verantworten die Qualität der Übersetzung und die Sicherheit der Übersetzungsabteilungen. Melek Can Dickerson und mehrere FBI-Untersuchungsziele verließen 2002 die USA auf hastige Weise, und der Fall wird noch immer nicht strafrechtlich untersucht. Nicht nur, dass der Supervisor, der diese kriminellen Verhaltensweisen erleichterte, in seiner Aufsichtsposition bleibt, er wurde als Supervisor der arabischen Spracheinheiten des FBI für die Anti-Terror- und Spionageabwehr-Untersuchungen befördert. Ihr Bericht hat diese bedeutenden Ereignisse weggelassen, hat auf jede Verantwortungsbarmachung verzichtet, und Ihre Empfehlungen wichen vor der Adressierung dieser schweren Verletzung der Informationssicherheit und dieses sehr wahrscheinlichen Falls von Spionage zurück. Dieses Problem muss untersucht und strafrechtlich verfolgt werden. Die Übersetzung unserer Geheimdiensterkenntnisse wird Menschen mit Loyalitäten zu unseren Feinden übertragen. …

Vor über drei Jahren stellte ein langfristiger FBI-Informant im April 2001 zwei FBI-Agenten und einem Übersetzer spezifische Informationen über einen geplanten Terroranschlag von Osama bin Laden zur Verfügung. Dieser Informant war früher ein hochrangiger Geheimdienstbeamter im Iran gewesen, der verantwortlich für Spionageerkenntnisse aus Afghanistan war. Durch seine Kontakte in Afghanistan erhielt er Informationen, dass: 1.) Osama bin Laden einen großen Terroranschlag in den Vereinigten Staaten auf vier bis fünf große Städte plante, 2.) der Angriff Flugzeuge beinhalten würde, 3.) sich einige der Personen, die zuständig für die Durchführung dieses Angriffs waren, bereits in den USA befanden, 4.) der Angriff bald in ein paar Monaten durchgeführt werden würde. Die Agenten, die diese Informationen erhielten, berichteten sie an ihren Vorgesetzten Thomas Frields beim Field Office des FBI in Washington, indem sie ,302‘-Schriftstücke einreichten, und der Übersetzer übersetzte und dokumentierte diese Informationen. Vom verantwortlichen Special Agent wurde keinerlei Handlung vorgenommen, und nach [dem 11. September] wurde den Agenten und dem Übersetzer gesagt, zu diesem Thema ,Stille zu bewahren‘. Der Übersetzer, der während der Sitzung mit dem FBI-Informanten anwesend war, Behrooz Sarshar, berichtete diesen Vorfall schriftlich an Direktor Mueller und später an den General Inspector des US-Justizministeriums. Die Presse berichtete diesen Vorfall, und in der Tat erklärte der Bericht der Chicago Tribune vom 21. Juli 2004, dass FBI- Beamte bestätigt hatten, dass man diese Informationen im April 2001 erhalten hatte. Ferner zitierte die Chicago Tribune einen Berater von Direktor Mueller, dass er (Mueller) überrascht gewesen sei, dass die Kommission diese besondere Frage während der Anhörung mit ihm nie aufgeworfen hatte. Herr Sarshar berichtete Ihren Ermittlern dieses Problem am 12. Februar 2004 und versorgte sie mit bestimmten Zeitdaten, Orten und Zeugennamen sowie mit den Kontaktinformationen für diesen bestimmten iranischen Informanten und die beiden Spezialagenten, die die Informationen erhalten hatten. Ich stellte Ihren Ermittlern eine detaillierte und spezifische Darstellung dieses Problems zur Verfügung, die Namen der anderen Zeugen und Dokumente, die ich gesehen hatte. Herr Sarshar versorgte auch den General Inspector des US-Justizministeriums mit spezifischen Informationen zu diesem Thema.

Fast drei Jahre nach dem 11. September streiten immer noch viele Beamte ab, spezifische Informationen über die Pläne der Terroristen, die Vereinigten Staaten anzugreifen, zu haben. Das Phoenix-Memo, das Monate vor den [11. September-] Attacken einging, warnte das FBI-Hauptquartier speziell bezüglich der Pilotenausbildung und ihrer möglichen Verbindung zu terroristischen Aktivitäten gegen die Vereinigten Staaten. Vier Monate vor den Terroranschlägen versorgte der iranische Informant das FBI mit spezifischen Informationen über die ,Verwendung von Flugzeugen‘, ,großen US-Städten als Zielen‘, und darüber, dass ,Osama bin Laden den Auftrag erteilt‘ habe. Coleen Rowley berichtete ebenfalls, dass bestimmte Informationen dem FBI-Hauptquartier gegeben worden waren. All diese Informationen gingen an denselben Ort: das FBI-Hauptquartier in Washington, DC, und an das FBI-Field Office in Washington DC. Ihr Bericht behauptet jedoch, dass einer der Hauptfaktoren für das Versagen unserer Geheimdienste darin bestanden habe, dass es keinen zentralen Ort gäbe, wo alle geheimen Informationen gesammelt werden. Warum haben Sie in Ihrem Bericht entschieden, die Informationen über den iranischen Informanten und Behrooz Sarshar aus ihrer Zeitleiste der verpassten Chancen heraus zu lassen? Warum wurde dieser bedeutende Vorfall nicht erwähnt, trotz der öffentlichen Bestätigung vom FBI, Zeugenaussagen gegenüber Ihren Ermittlern, und direkt empfangenen Briefings? …

Ich schreibe diesen Brief im Lichte meiner direkten Erfahrung innerhalb der Übersetzungseinheit des FBI während der entscheidenden Zeiten nach den [11. September-] Terroranschlägen, im Lichte meines Wissen aus erster Hand von bestimmten Problemen und Fällen innerhalb der Sprachabteilungen des Bureau, und im Lichte dessen, was bereits als Tatsachen etabliert worden ist. Wie Ihnen voll und ganz bewusst ist, gründen die Fakten, Ereignisse und Probleme, die in diesem Brief zitiert werden, keineswegs auf einer persönlichen Meinung oder auf nicht überprüften Behauptungen. Wie Ihnen voll und ganz bewusst ist, wurden diese Probleme und Vorfälle vom republikanischen Senator Charles Grassley und vom demokratischen Senator Patrick Leahy bestätigt. Wie Sie wissen, wurde laut Beamten mit direkter Kenntnis des Berichts des General Inspectors des US-Justizministeriums über meine Vorwürfe, .keine meiner Behauptungen widerlegt.‘ Wie Ihnen voll und ganz bewusst ist, haben selbst FBI-Beamten während ihres klassifizierten Treffens mit den Mitarbeitern des Rechtsausschusses des Senats vor zwei Jahren
,alle meine Vorwürfe bestätigt und keinen bestritten‘. Allerdings beinhalten weder die Anhörungen Ihrer Kommission, noch Ihr 567-Seiten-Bericht, noch Ihre Empfehlungen diese ernsthaften Probleme, wichtigen Zwischenfälle und systemischen Probleme. Ihr Bericht der FBI-Übersetzungsprobleme besteht aus einer kurzen mikroskopischen Fußnote (Fußnote 25). Doch Ihre Kommission drängt unsere Regierung aggressiv zu einer hastigen Umsetzung Ihrer Maßnahmen und Empfehlungen auf der Grundlage Ihres unvollständigen und mangelhaften Berichts.

Um ein Problem zu heilen, muss man eine genaue Diagnose haben. Um ein Problem richtig zu diagnostizieren, muss man alle sichtbaren Symptome bedenken und berücksichtigen. Die Untersuchungen, Anhörungen und der Bericht Ihrer Kommission haben sich dafür entschieden, viele sichtbare Symptome nicht zu berücksichtigen. Ich betone ,sichtbar‘, weil diese Symptome seit langer Zeit von Experten aus Geheimdienstkreisen erkannt wurden und in der Presse darüber geschrieben worden ist. Ich betone ,sichtbar‘, weil die wenigen spezifischen Symptome, die ich Ihnen mit diesem Schreiben zur Verfügung stellte, bestätigt und öffentlich anerkannt werden. Während ihrer vielen Anhörungen entschied Ihre Kommission, nicht die Fragen zu stellen, die notwendig sind, um die wahren Symptome unseres gescheiterten Geheimdienstsystems zu enthüllen. Ihre Kommission ist diesen schwerwiegenden Symptomen bewusst aus dem Weg gegangen und entschied, sie nicht im 567-Seiten-Bericht aufzunehmen. Nun, ohne eine vollständige Liste unsere Fehler vor [dem 11. September], ohne eine umfassende Prüfung der wahren Symptome, die in unserem Geheimdienstsystem existieren, ohne jegliche Zuschreibung einer Rechenschaftspflicht, und von daher ohne eine solide und zuverlässige Diagnose, versucht Ihre Kommission, die Aufmerksamkeit von den wirklichen Problemen abzulenken, und eine Heilung durch übereilte und kostspielige Maßnahmen zu verschreiben. Es ist wie bei dem Versuch, eine teure Porzellankappe über einen zerstörten Zahn mit einer faulen Wurzel zu setzen, ohne zuerst die Wurzel zu behandeln und den infizierten Zahn zu reinigen.“ (4)

In einer weiteren Stellungnahme aus dem Jahre 2004 sagte Edmonds, dass dem FBI detaillierte Informationen uber geplante terroristische Anschlage mit Flugzeugen vorlagen. Auch spielten Drogengeld-Allianzen eine gewichtige Rolle. Soviel immerhin lies Edmonds in einem Interview durchblicken:

„Es gibt eine Menge Aktivitäten in den USA. Eine Menge an Geld…und diese Aktivitäten beinhalten Geldwäsche, Drogen, ein Unterstützungsnetzwerk für Terrorismus…Leute in hohen Positionen… [Leute] in der politischen Arena.” (5)

Basierend auf ihren Kenntnissen sagte Edmonds im Juli 2009 in einer von Mike Malloy präsentierten Radio-Show ferner:

„Ich habe Informationen zu Dingen, über die uns unsere Regierung belogen hat. Zum Beispiel die Behauptung, seit dem Untergang der Sowjetunion hätten wir sämtliche unserer engen Beziehungen zu bin Laden und den Taliban eingestellt – diese Dinge konnen sehr einfach auf der Grundlage der Informationen, die in meinem Fall der Geheimhaltung unterliegen, als Lugen nachgewiesen werden, denn wir unterhielten enge Beziehungen zu diesen Leuten, und das betrifft Zentralasien, bis hin zum 11. September.”

In ihrem 2012 erschienen Buch Classified Woman konkretisierte Edmonds die Vorwürfe, insofern sie geltend machte, dass ihren Erkenntnissen nach Osama bin Laden und al-Qaidas Nummer 2, Ayman al-Zawahiri, noch drei Monate nach 9/11 mit der US-Regierung / NATO in der Koordination von Destabilisierungsmaßnahmen in der Kaukasusregion zusammengearbeitet hätten. Hierbei ging es auch um illegale Waffenschmuggel- und Drogenhandeltätigkeiten. Edmonds machte geltend, dass sich Ayman al-Zawahiri regelmäßig mit US-Militär- und Geheimdienstpersonal zwischen 1997 und 2001 in der US-Botschaft in Baku getroffen habe, namentlich in einer Operation, die als ,Gladio B’ bekannt sei. Darüber hinaus habe das State Department auf den Kongress eingewirkt, riesige Summen für Front-Unternehmen und -NGOs freizumachen (hauptsächlich mit Verbindungen in die Türkei – über das American-Turkish Council, ATC), um Gelder an die Terroristenzellen in der Kaukasusregion zu kanalisieren. Edmonds legt dar, dass al-Qaida, laut abgehörter ATC-Gespräche, zu 95 Prozent durch Gelder finanziert werde, die aus dem Drogenhandel stammten. Die Türkei ist für das Opium, das aus Afghanistan kommt, ein wichtiges Aufbereitungsland, um von dort über Albanien oder Kosovo als Heroin nach Europa gebracht zu werden. (6)

Der englische Politologe Nafeez Mosaddeq Ahmed berichtete im Mai 2013:

„Andere Geheimdienstexperten sind sich einig, dass Edmonds auf eine kriminelle Verschwörung im Herzen des amerikanischen Justizsystems gestoßen war. In ihren Memoiren erzählt sie, dass FBI Special Agent Gilbert Graham, der auch im Field Office in Washington an Gegenspionage-Operationen arbeitete, ihr bei einem Kaffee gesagt habe, wie er ,Hintergrunddurchleuchtungen von Bundesrichtern (durchführte)‘, und zwar ,Anfang der neunziger Jahre für das Bureau. … Wenn wir mit Scheiße ankamen – Leichen im Keller –, hielt das Justizministerium diese zurück, um sie in der Zukunft gegen sie zu verwenden, damit sie in bestimmten Fällen das tun würden, was sie von ihnen getan haben wollten – Fällen, wie Ihrem.“ (7)

Gegenüber der Sunday Times habe Edmonds im Jahre 2008 außerdem enthüllt, dass ein hochrangiger Beamter des US-Außenministeriums „auf der Gehaltsliste von türkischen Agenten in Washington (war)“, der gegen Geld nukleare und militärische Geheimnisse weitergab. Darauf sei sie durch Gesprächsmitschnitte gestoßen, die vom FBI aufgezeichnet worden waren; Gespräche, die ihre Kollegin Melek Can Dickerson als ,nicht relevant‘ gekennzeichnet habe. (8)

In dem besagten Exposé der Sunday Times – das letztlich nie erschien – beschrieb Edmonds laut Nafeez Mosaddeq Ahmed

„eine Parallelorganisation in Israel, die mit den Türken bei illegalen Waffenverkäufen und Technologietransfers zusammenarbeitete. Israel und die Türkei betrieben eine Reihe von Scheinfirmen in den USA mit aktiven ,Maulwürfen in sensiblen militärischen und nuklearen Einrichtungen‘, unterstützt von US-Beamten, um die Geheimnisse an den Meistbietenden zu verkaufen. Einer der Käufer war der pakistanische Geheimdienst Inter Services Intelligence (ISI) – der die türkischen Verbündeten oftmals verwendete, so die Times, ,da sie weniger wahrscheinlich Verdacht erregen würden.‘

Die pakistanische Operation wurde, berichtete die Zeitung, ,von General Mahmoud Ahmad angeführt, dem damaligen ISI-Chef‘ von 1999 bis 2001, als die Behörde beim Training, Versorgen und Koordinieren der afghanischen Taliban half und ihren arabischen Verbündeten Unterschlupf gab, die in der Koalition namens al-Qaida zusammengebracht worden waren. Ahmad wurde, wie die Times bemerkte, ,[vom FBI] beschuldigt, die Zahlung von $ 100.000 an Mohammed Atta, einem der 9/11-Entführer, unmittelbar vor den Angriffen genehmigt zu haben.‘

Indischen Geheimdienstbeamten zufolge hatten diese dem FBI bei der ,Verfolgung und Feststellung‘ des Finanzwegs zwischen dem General und dem Chef-Entführer geholfen. Diese Entdeckung war, behaupten sie, der wahre Grund für den plötzlichen Rücktritt des Generals im Oktober 2001 gewesen. Die pakistanische Tageszeitung The News berichtete am 10. September, dass der ISI-Chef mehrere ,geheimnisvolle Treffen im Pentagon und National Security Council‘ in jener Woche abhielt, darunter auch mit CIA-Direktor George Tenet.“ (9)

Gegenüber Nafeez Mosaddeq Ahmed erklärte Sibel Edmonds des Weiteren, „dass Korruption auf höchster Ebene“ die laufenden Ermittlungen der US-Geheimdienste bezüglich der Planung der 9/11-Angriffe beeinträchtigt habe – und als die 9/11-Terroranschläge aufgetreten waren, half die Korruption dabei, dass der Kongress darüber schwieg. Parteiübergreifend hätten Repräsentanten in beiden Kammern des Kongresses „Schmiergelder von ausländischen Agenten“ erhalten, und dies sei in FBI-Ermittlungsberichten vermerkt gewesen. (10)

Außerdem stimme es nicht, so Edmonds, dass die Verbindung zwischen der US-Regierung und al-Qaida nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion gekappt worden sei. Die Operationen von al-Qaida in den 1990er Jahren bis hin ins Jahr 2001 genossen die Unterstützung von Pakistan und Saudi-Arabien,

„aber die USA überwachten und leiteten sie. Sie wurden aus einem geheimen Teil des Pentagon mit einem eigenen Büro geleitet.” (11)

Das FBI habe 1997 eine Untersuchung dieser Zielobjekte begonnen. Major Douglas Dickerson, der Ehemann von FBI-Mitarbeiterin Melek Can Dickerson, soll zu dieser Zeit diese „Gladio”-Operationen des Pentagon in Kasachstan und Turkmenistan geleitet haben. Jene Operationen seien eine

„,Erweiterung‘ des ursprünglichen ,Gladio‘-Programms gewesen, das in den 1970er Jahren in Italien aufgedeckt wurde und Teil einer EU-weiten verdeckten Operation der NATO war, die bereits in den 1940er Jahren begonnen hatte. Wie der Schweizer Historiker Dr. Daniele Ganser in seinem wegweisenden Buch ,Nato-Geheimarmeen in Europa: Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsführung‘ festhält, hatte eine offizielle parlamentarische Untersuchung in Italien bestätigt, dass der britische MI6 und die CIA ein Netz von geheimen, paramilitärischen ,Stay behind‘-Armeen gebildet hatten, deren Mitglieder Faschisten und Nazi-Kollaborateure waren. Die verdeckten Armeen führten Terroranschläge in Westeuropa durch, die bei dem, was der italienischen Militärgeheimdienst als ,Strategie der Spannung‘ bezeichnete, offiziell den Kommunisten angelastet wurden.“ (12)

Die gleiche Strategie sei laut Edmonds während der 1990er Jahre auf einem neuen Kriegsschauplatz angewendet worden, namentlich in Asien.

„Anstelle der Verwendung von Neo-Nazis, verwendeten sie Mudschaheddin, die unter verschiedenen bin Ladens sowie al-Zawahiri arbeiteten", sagte sie.

Das letzte öffentlich bekannte Gladio-Treffen fand 1990 im Allied Clandestine Committee (ACC) der NATO in Brüssel statt. Während Italien eine Anlaufstelle für die älteren europäischen Aktivitäten war, sagte Edmonds, dass die Türkei und Aserbaidschan als Kanäle für eine völlig neue, andere Art von Operationen in Asien dienten, bei denen Veteranen der antisowjetischen Kampagne in Afghanistan benutzt würden, die so genannten ,afghanischen Araber‘, die von al-Qaida ausgebildet worden waren.

Diesen neuen, vom Pentagon geführten Operationen wurde von der FBI- Spionageabwehr der Codename ,Gladio B‘ gegeben. ,1997 bat die NATO [den ägyptischen Präsidenten] Hosni Mubarak, islamistische Militante, die mit Ayman al-Zawahiri verbunden waren, freizulassen. [Al-Zawahiris Rolle in der Ermordung von Anwar Sadat führte zu Mubaraks Aufstieg.] Sie wurden unter US-Kommando in die Türkei zur [Ausbildung und Verwendung in] Operationen des Pentagon geflogen‘, sagte sie.

Edmonds Behauptungen finden einige unabhängige Bestätigungen in öffentlichen Aufzeichnungen. Das Wall Street Journal bezieht sich auf eine nebulöse Vereinbarung zwischen Mubarak und ,dem operativen Flügel des ägyptischen Islamischen Dschihad, der damals von Ayman al-Zawahiri angeführt wurde. … Viele der Kämpfer dieser Gruppe begrüßten einem Waffenstillstand mit der Regierung des ehemaligen Präsidenten Hosni Mubarak in Jahre 1997.‘

Youssef Bodansky, der ehemalige Direktor der Kongress-Task Force zu Terrorismus und unkonventioneller Kriegsführung, zitierte US- Geheimdienstquellen in einem Artikel für Defense and Foreign Affairs: Strategic Policy, in dem er ,Gespräche zwischen dem ägyptischen Terrorführer Dr. Ayman al-Zawahiri und einem arabischen Amerikaner‘ bestätigte, ,von dem bekannt war, dass er sowohl ein Abgesandter der CIA, wie auch der US-Regierung war‘. Er sprach von einem ,Angebot‘, das al-Zawahiri im November 1997 im Auftrag der US-Geheimdienste gemacht wurde, das seinen Islamisten freie Hand in Ägypten gewährte, solange sie die US-Truppen auf dem Balkan unterstützten. 1998 führte al-Zawahiris Bruder Muhammed eine Elite-Einheit der Befreiungsarmee des Kosovo gegen die Serben im Kosovo-Konflikt an – er hatte angeblich direkten Kontakt zur NATO-Führung.

,Deshalb‘, fuhr Edmonds in ihrem Interview fort, ,waren nur vier Länder von dem Protokoll befreit [wonach das FBI die diplomatische Kommunikation aller Länder routinemäßig beobachtete] – Großbritannien, die Türkei, Aserbaidschan und Belgien – der Sitz der NATO. Kein anderes Land – nicht einmal Verbündete wie Israel oder Saudi- Arabien – wurde davon befreit. Das ist so, weil diese vier Länder integraler Bestandteil sogenannter Gladio B-Operationen des Pentagon waren.‘

Edmonds spekulierte nicht über die Ziele der ,Gladio B’-Operationen des Pentagon, hob aber die folgenden Möglichkeiten hervor: die Projektierung der US-Macht in der ehemaligen sowjetischen Einflusssphäre; um US-amerikanischen und europäischen Unternehmen Zugang zu bisher unerschlossenen strategischen Energie- und Mineralreserven zu verschaffen; das Zurückdrängen der russischen und chinesischen Macht; und die Ausweitung des Umfangs lukrativer krimineller Aktivitäten, insbesondere der illegale Waffen- und Drogenhandel.

Die Terrorismus-Finanzexpertin Loretta Napoleoni schätzt den Gesamtwert dieser kriminellen Ökonomie auf etwa $ 1.5 Billionen pro Jahr, von denen der Großteil ,in die westlichen Volkswirtschaften (fließt), wo es in den USA und in Europa recycelt wird‘, und zwar als ein ,wesentliches Element des Cash-Flows dieser Volkswirtschaften.‘“ (13)

Edmonds zufolge sei es ein Zufall, dass der Opium- und Heroinhandel seit des NATO-Engagements in Afghanistan gewachsen sei. „Ich weiß als eine Tatsache, dass NATO-Flugzeuge routinemäßig Heroin nach Belgien lieferten“, von wo es dann ins weitere Europa, nach Großbritannien und in die USA gelangt sei. Die Überwachung dieses Vorgangs durch FBI und DEA (Drug Enforcement Agency) hätten zutage gefördert, dass an diesem einträglichen Handel hochrangige Beamte des Pentagon, der CIA und des Außenministeriums beteiligt gewesen wären. Gleiches gälte für die Drogenhandelaktivitäten der Dickersons. Die Beweise hierfür seien Teil der klassifizierten Dokumente, die Edmonds übersetzen sollte. (14)

Insofern sehen wir, dass manche Zeugen, die nur allzu gerne etwas aussagen möchten, daran gehindert wurden und werden – um die „nationale Sicherheit“ zu gewährleisten. Wobei die großen Medien mit der entsprechenden Reichweite ihr Scherflein dazu beitragen, indem sie über solche Fälle wie den von Sibel Edmonds nicht in dem Maße berichten, wie man es eigentlich von ihnen erwarten sollte. Zumindest ist es schon beachtlich, wenn jemand wie Daniel Ellsberg, der Mann, der die berühmten Pentagon-Papiere zu Zeiten des Vietnamkriegs enthüllte, zu verstehen gibt, dass die Geschichte um Edmonds „bei weitem explosiver ist als die Pentagon-Papiere“, und dass ihre Anschuldigungen auf ausdrücklichen Wunsch der Regierung von den Medien „vertuscht“ würden. Grundsätzlich seien, so Ellsberg, einige der Behauptungen über die Beteiligung der Regierung an 9/11 glaubwürdig und das Arrangieren von 9/11 wäre menschlich oder psychologisch nicht außerhalb des Rahmens derer in Amt und Würden. (15)

Und zu der Frage: „Wenn nun aber so viele Leute beteiligt gewesen sein müssen, dann muss doch mal etwas davon durchsickern, oder nicht?“, hat Daniel Ellsberg auch so seine von reichlich Erfahrung geprägten Ansichten:

„Es ist ein Allgemeinplatz, dass ,man keine Geheimnisse in Washington behalten kann’ oder ,in einer Demokratie, egal wie heikel das Geheimnis ist, wird man es wahrscheinlich am nächsten Tag in der New York Times lesen.’ Diese Binsenweisheiten sind rundweg falsch. (…) Natürlich kommen am Ende viele Geheimnisse heraus, wie sie es in einer vollständig totalitären Gesellschaft nicht tun würden. Aber die Tatsache ist, dass die überwältigende Mehrheit der Geheimnisse nicht zur amerikanischen Öffentlichkeit durchsickert. (…) Die Realität, die der Öffentlichkeit und den meisten Mitgliedern des Kongresses und der Presse unbekannt ist, ist, dass Geheimnisse, die für viele von ihnen von größter Tragweite waren, ihnen für Jahrzehnte zuverlässig von der Exekutive vorenthalten werden können, selbst wenn sie Tausenden von Insidern bekannt sind.“ (16)

Quellen:

(1) Michael C. Ruppert: “Crossing the Rubicon: The Decline of the American Empire at the End of the Age of Oil”, New Society Publishers, 2004, Seite 3.

(2) George White Jr.: “The Pimps have left the Building“, veröffentlicht auf der Website der Society for Historians of American Foreign Relations (SHAFR) am 10. Februar 2009 unter: http://www.shafr.org/2009/02/10/the-pimps-have-left-the-building/

(3) Nafeez Mosaddeq Ahmed: “Why was a Sunday Times report on US government ties to al-Qaeda chief spiked?”, veröffentlicht auf Ceasefie Magazine am 17. Mai 2013 unter: http://ceasefiremagazine.co.uk/whistleblower-al-qaeda-chief-u-s-asset/

(4) “Letter to Thomas Kean from Sibel Edmonds”, veröffentlicht auf Asia Times Online am 5. August 2004 unter: http://atimes.com/atimes/Front_Page/FH05Aa01.html

(5) Vgl. James Ridgeway: “This Made Ashcroft Gag“, veröffentlicht auf The Village Voice am 25. Mai 2004 unter: http://www.villagevoice.com/2004-05-18/news/this-made-ashcroft-gag/1/

(6) Vgl. Sibel Edmonds: “Classified Woman – The Sibel Edmonds Story: A Memoir”, erschienen im Eigenverlag von Sibel Edmonds, 2012.

(7) Nafeez Mosaddeq Ahmed: “Why was a Sunday Times report on US government ties to al-Qaeda chief spiked?”, a.a.O.

(8) Vgl. ebd.

(9) Ebd.

(10) Vgl. ebd.

(11) Ebd.

(12) Ebd.

(13) Ebd.

(14) Vgl. ebd.

(15) Vgl. Laura TycoThe Government Has Ordered the Media Not to Cover 9/11: Pentagon Papers Whisleblower Daniel Ellsberg”, veröffentlicht auf George Washington’s Blog am 16. Juni 2011 unter: http://georgewashington2.blogspot.de/2011/06/pentagon-papers-whistleblower-daniel.html
Html

(16) Vgl. Daniel Ellsberg: “Secrets: A Memoir of Vietnam and the Pentagon Papers“, zitiert in Susan Gardner: “Conversations with Daniel Ellsberg, Part 3“, veröffentlicht auf Daily Kos am 22. Januar 2006 unter: http://www.dailykos.com/story/2006/01/22/180382/-Conversations-with-Daniel-Ellsberg-Part-3

Dieser Artikel erschien zuerst auf LarsSchall.com