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Kennen Sie eigentlich die ENMOD-Konvention gegen Wetterwaffen aus dem Jahre 1976?

Von Daniel Neun | 11.März 2011

Nein? Warum nicht? Nun, Ihnen kann jedenfalls geholfen werden.

Die ENMOD-Konvention (“Convention on the Prohibition of Military or Any Other Hostile Use of Environmental Modification Techniques”, “Konvention über das Verbot von militärischem oder jedem anderen feindlichen Gebrauch von umweltverändernden Techniken”) ist ein bindender völkerrechtlicher Vertrag, der von der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UNO) als Resolution 31/72 am 10. Dezember 1976 verabschiedet wurde. Vom 18. Mai 1977 bis zum 5. Oktober 1978 unterzeichneten 47 Staaten die Konvention, die dann am 5. Oktober 1978 für die Unterzeichnerstaaten in Kraft trat.

Seit 2005 gehört auch China zu den unterzeichnenden Staaten, die sich dadurch verpflichten dieses Verbot von Wetterwaffen auch einzuhalten. Die Staaten, die dieses Abkommen nicht unterschrieben haben – darunter die Atommächte Südafrika, Frankreich und Israel – sind rein völkerrechtlich nicht dazu verpflichtet es einzuhalten. Im deutschen Wikipedia-Artikel wird übrigens der Hinweis auf die eigentliche Bedeutung der ENMOD-Konvention galant ausgelassen. Wie viele andere seltsame Dinge in der Informationswelt wird auch dies – mit innerer irdischer nationaler Sicherheit – alles Gottes Wille sein.

In dem Abkommen von 1976 heisst es wörtlich (1):

Geleitet von dem Interesse eines gesicherten Friedens, und im Wunsch dem Wettrüsten Einhalt zu gebieten, und die generelle und komplette Entwaffnung unter strikte und effektive internationale Kontrolle zu bringen, und die Menschheit vor der Gefahr neuer Arten der Kriegführung zu bewahren, ..

Erkennend das wissenschaftliche und technische Fortschritte möglicherweise neue Wege in der Veränderung der Umwelt geöffnet haben,

In der Erinnerung an die Deklaration der Vereinten Nationen zur menschlichen Entwicklung, angenommen am 16.Juni 1972,

Erkennend dass der Gebrauch von Techniken zur Veränderung der Umwelt für friedliche Zwecke die gegenseitige Beziehungen von Mensch und Natur verbessern beitragen könnte zur Erhaltung und Verbesserung der Entwicklung zum Nutzen der Generationen in Gegenwart und Zukunft,

Trotzdem erkennend, dass militärischer oder jeder andere feindliche Nutzen solcher Techniken extrem schädliche Effekte auf das Wohlergehen der Menschheit haben könnte..

soll es jedem Staat als Vertragspartei nicht erlaubt sein Wetterwaffen zum Einsatz bringen, auch nicht aus dem Orbit bzw. Weltraum, wenn diese laut Artikel 1 “weitverbreitete, langanhaltende oder schwere Effekte in der Bedeutung von Zerstörung, Schaden oder Verletzung irgendeiner anderen Staatspartei” hat.

Ausdrücklich erwähnt werden:
- Erdbeben oder Veränderungen der Erdkruste
- Tsunamis
- Wetterphänomene wie Zyklone, Tornados, Wolkenbildung, Niederschlag/Regen
- Störung der ökologischen Balance einer Region
- Beeinflussung der Meeresströmungen, usw

Und das war 1976.

Freitag, 11.März 2011. Der heutige Tag.

Zur Zeit beraten die staatlichen Weltmächte des Planeten über einen neuen Krieg. Der Militärpakt des Nordatlantiks (Nato) sprach sich vorerst gegen die Errichtung einer Flugverbotszone, also gegen Luftangriffe auf Libyen aus. Die Oberste Regierungsrat der “Europäischen Union”, 1992 geschaffenes Auffangbecken und Nachfolger der 1991 aufgelösten Sowjetunion, berät heute in der “Hauptstadt” der staatenlosen / “übernationalen” (supranationalen) Union über eine Intervention im Libyen-Krieg.

Doch ist das kein Grund daraus eine Schlagzeile zu machen. Denn heute Nacht ereignete sich, nach Angaben staatlicher Naturkontrollzentren / Erdbebenzentren wie die dem US-Innenministerium unterstehende Regierungsagentur “US Geological Survey”, um 14.46 Uhr Ortszeit ein schweres Seebeben der Stärke 8.9 vor Japans Küste. Eine ca. 4 Meter hoher Tsunami schwappte über die 180 Meilen nordöstlich von Tokio gelegene Stadt Sendai und damit in das seit rund 60 Jahren durch militärisch-industrielle operative Information tagtäglich geformte Bewusstsein von bald 7 Milliarden Menschen.

Rein zufällig war das Epizentrum des Seebebens – laut einer “überarbeiteten Messung” des US Geological Survey 230 Meilen nordöstlich von Tokio (2) - offenbar so nahe an Sendai, dass zumindest in Teilen der Welt Film- und Fotoaufnahmen von der gefluteten Stadt zeitgleich mit der Meldung über das Erdbeben eintrafen. Dabei hatte Japan nach dem Erdbeben auf seiner Hauptinsel Honshu am 27.Februar (3) und dem Erdbeben diesen Mittwoch (Honshu, nordöstliche Küste, also bei Sendai, 4) gleich einen Tsunami-Ratgeber heraus gegeben (5). Promt gab es gestern am Donnerstag noch ein Erdbeben. Wieder auf Honshu, 272 Meilen nördöstlich von Tokio, knapp 100 Meilen vor Sendai und damit fast genau dort, wo heute das Seebeben der Stärke 8.9 stattgefunden haben soll. (4)

Na gut, dachte man sich gestern in der Atommacht Pakistan, bereiten wir uns doch auch mal auf Tsunamis vor. Schließlich hatten wir mal einen, anno 1945. Und sagt doch der Seismologe Mohammad Riaz, vom pakistanischen Naturkontrollzentrun / Erdbebenzentrum “National Seismic Monitoring Centre” (NSMC), dass am Donnerstag Morgen nicht nur auf der japanischen Hauptinsel Honshu, 272 Meilen nördöstlich von Tokio die Erde bebte, sondern auch in Myanmar, an der Grenze zu China (6). Peng. Das war ihre letzte Sicherung.

Und nun: Brennende Atomkraftwerke. Tsunami-Alarm in Taiwan. Schauen Sie hiiiierhin. Nein, nicht dahin, hiiiier hin. Immer nur hier hin.

Und wenn ich dann mit dem Finger schnippse, dann wachen Sie auf. Aber vorher machen Sie einfach weiter wie bisher. Einfach immer weiter.

Haben Sie verstanden?

Quelle:
(1) http://www.icrc.org/ihl.nsf/FULL/460?OpenDocument
(2) http://www.menafn.com/qn_news_story.asp?storyid={E9A15490-4BA8-11E0-AB73-00212804637C}
(3) http://english.cri.cn/6966/2011/02/27/2681s622965.htm
(4) http://tothecenter.com/news.php?readmore=15629
(5) http://channel6newsonline.com/2011/03/japan-issues-tsunami-advisories-for-parts-of-pacific-coast-after-quake/
(6) http://www.thenews.com.pk/TodaysPrintDetail.aspx?ID=35511&Cat=4&dt=3/11/2011

letzte Ergänzung: 13.50 Uhr

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Topics: Aktuelle Nachrichten, Bevölkerungskontrolle, Hintergrund und Analyse, Politik | 29 Kommentare »

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29 Kommentare to “Kennen Sie eigentlich die ENMOD-Konvention gegen Wetterwaffen aus dem Jahre 1976?”

  1. Mark meint:
    11.März 2011 at 12:55

    Tjaja, manchmal kommt so ein Erdbeben eben ungemein gelegen. In Nordafrika soll Krieg geführt werden; in den USA schmieren die Finanzen endgültig ab (derweil sich China offen überlegt, Exporte zukünftig nur noch in Eigenwährung abzuwickeln); in Brüssel wird der deutsche Steuerzahler weiterhin ungehemmt zur Kasse gebeten (wenngleich die Banken zum Glück verschont bleiben)…

    Tjaja, manchmal kommt so ein Erdbeben eben ungemein gelegen…

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  2. Mediengestalter meint:
    11.März 2011 at 13:10

    Ja es klingt echt zu unglaublich um wahr zu sein…

    hier die Haarp-Aktivität der letzten 36 stunden.

    http://137.229.36.30/cgi-bin/magnetometer/gak-mag.cgi

    Besteht da ein Zusammenhang? Ich will es nicht glauben.

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  3. gerd meint:
    11.März 2011 at 15:05

    Wetter als Waffe!

    “… galant ausgelassen” ist für die Lügenpedia pardon Zenzurpedia pardon ich meinte Bertelsmann- Mohn-Wikipedia eine geniale Umschreibung

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  4. Kennen Sie eigentlich die ENMOD-Konvention gegen Wetterwaffen aus dem Jahre 1976? | yoice.net meint:
    11.März 2011 at 16:16

    [...] und Dank an: Daniel Neun – Radio Utopie Sorgen Sie für die Verbreitung dieses Artikels und speichern Sie diesen unter folgenden [...]

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  5. Travelbob meint:
    11.März 2011 at 16:21

    hmmm, ich stell die Frage auch noch mal hier, hab sie schon bei infokrieger news gestellt, aber keine Antwort erhalten. Vielleicht weiß hier jemand was darüber:

    Ich habe mal gehört, dass wenn ein großes Erdbeben in Japan für massive Zerstörung sorgen würde, Japan sein gesamtes Geld aus den USA ziehen könnte (für den Wiederaufbau), und dass dadurch die USA von einen Tag auf den anderen pleite sein würden.
    …nun, die USA sind ja eigentlich schon pleite, aber dennoch, kann jemand etwas zu diesen Zusammenhängen sagen? Kann dieses schreckliche Ereignis in der drittgrößten Volkswirtschaft nicht eine vernichtende Auswirkung auf die US und die westliche Weltwirtschaft allgemein haben?

    Auf ASR wurde ja bereits darauf hingewiesen, dass HARRP sehr aktiv gewesen sein soll, als das Erdbeben sich ereignete. Allerdings soll es auch heftige Sonnenstürme gegeben haben, die ebenfalls möglicherweise Erdbeben auslösen können.
    Wenn HARRP verantwortlich für diese Naturkatastrophe wäre, welchen Sinn hätte das? Alles nur um abzulenken?

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  6. Bertelsmann AG - Opfer meint:
    11.März 2011 at 16:37

    Guter Artikel.

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  7. zdago meint:
    11.März 2011 at 18:27

    @ENMOD-Konvention gegen Wetterwaffen

    Hält sich jemand daran ?
    Warum also sollte mich das interessieren?
    mfg zdago

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  8. R2D2 meint:
    11.März 2011 at 19:26

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  9. Uhu meint:
    11.März 2011 at 19:46

    R2D2,
    nun krieg mal keinen Kabelbrand.
    1.: die Enmod-Konvention. Du erinnerst Dich. Der Artikel. Der da oben. Die Enmod Konvention. Die ist aus dem Jahre 1976. Da gab es noch kein Haarp. Wogegen war sie also?
    2.: Wo ist in diesem Artikel Theorie zu finden? Und wo eine Verschwörung? Und ist Wissenschaft Erklärungstheorie?
    3.: Lies nicht soviel Mist.

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  10. grimoire meint:
    11.März 2011 at 19:49

    @zdago
    Weil Du, und es geht nicht um Dich, anderenfalls um keinen Deut besser bist, als der Autor folgender Worte!

    Wenn das amerikanische Volk wirklich wüßte, was wir getan haben, dann würde man uns die Straße hinunter jagen und lynchen.
    (G. W. Bush)

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  11. grimoire meint:
    11.März 2011 at 20:03

    @Travelbob (5)
    Ich persönlich beschäftige mich seit 2003 mit dem Thema Geoengineering und verlasse mich, ohne Astrophysik oder Meteorologie studiert zu haben, mittlerweile auf meine Sinne, die den Aussagen sogenannter Experten zwar widersprechen, mich aber bisher (leider) nur sehr selten getäuscht haben.

    Momentan sind wir einer sehr hohen Sonnenaktivität ausgesetzt, die einen Sturm im Magnetfeld unseres Planeten verursacht.

    aktuell: http://www.n3kl.org/sun/noaa.html

    Während solch instabiler Verhältnisse ist es durchaus möglich mit “modernen” Technologien wie bspw. HAARP, deren Existenz gebildete Menschen nicht leugnen können, verheehrende Naturkatastrophen auszulösen.

    Eigenartigerweise befiehlt gerade jetzt der “Große Vorsitzende” der Grünen, die baldige Besetzung schwächelder Kolonien, durch die auch von ihm vertretene Diktatur, mit Waffengewalt:
    http://www.youtube.com/watch?v=4uvHM31O2VE&feature=player_embedded

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  12. R2D2 meint:
    11.März 2011 at 20:04

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  13. R2D2 meint:
    11.März 2011 at 20:11

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  14. Roberta meint:
    11.März 2011 at 20:43

    @R2D2 – danke, diese HAARP-Theorien werden wirklich langsam nervtötend.

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  15. petrapez meint:
    11.März 2011 at 20:43

    “Wenn man bedenkt, dass kein Schiff unsinkbar und Japan in einer hochaktiven Erdbebenzone – dem Pazifischen Feuerring – liegt, könnte kein Mensch es wagen, diese Verantwortung zu übernehmen. Für Profitinteressen der Atomindustrie werden alle Skrupel über Bord geworfen.

    Pazifischer Feuerring

    Zitat aus Strahlende Fracht: geheime Reise von Europa nach Asien, Artikel vom 15.Januar 2010

    R2D2 hat recht, die vier Platten dort reichten völlig aus.

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  16. petrapez meint:
    11.März 2011 at 20:55

    Wer kann, beteiligt sich morgen an der Anti-Atomkette:

    Menschenkette vom AKW Neckarwestheim nach Stuttgart Samstag, 12. März 2011

    Die Physikerin und ihre Atomlobby müssen aus Deutschland verbannt werden wenn unser Land nicht verbrannt werden soll!

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  17. zerifu meint:
    11.März 2011 at 21:34

    hab deine Einladung mal angenommen und den einen Kommentar von dir negativ bewertet.

    Hast aber auch Recht! Nicht jeder Kondensstreifen ist gleich Chemtrail und nicht jedes Erdbeben kommt von „haarp“.
    Sind halt schwierige Zeiten für einen wirren Geist. Da nimmt der „einfache Verschwörungstheoretiker“ gerne jeden Strohhalm in Anspruch, um andere für seinen eigenen seelischen Müll verantwortlich zu machen.

    Dennoch… dieser Artikel hier ist neutral, …hast es eben bloß anders gelesen.

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  18. GuiltyOfSilence meint:
    12.März 2011 at 04:08

    ich verstehe die angebliche ungewöhnlichkeit – den unglaublichen zufall – der ereignisse nicht so wirklich, sorry! entweder die suggestionskraft des artikels ist noch zu gering ;) oder mir fehlen einfach die stichhaltigen argumente um einen zusammenhang mit dem einsatz von wetterwaffen zu sehen. der zeitpunkt? naja ob das ein beweis ist? ;) die orte? ist doch eine erdbeben region?!

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  19. bad guy meint:
    12.März 2011 at 08:18

    Das Erdbeben durch HAAP getriggert ?

    Ich habe ja auch schon einiges über die Anlage gelesen, aber ob es in diesem Fall einen Zusammenhang gibt ?

    Ich halte diese Haarp Anlage für ziemlich gefährlich, da sitzen promovierte Idioten an ihrem Riesenspielzeug und, Geld spielt keine Rolex, probieren mal dies und das.

    Freuen sich wie die Schneekönige wenn ein Experiment mal ein Ergebnis bringt aber haben keine Ahnung was die Folgen ihres Experiments angeht.
    Ist so wie mit der Gentechnik, rumstochern und rühren in den Strukturen des Universums, der Biosphäre und keinen Dunst von den Folgen.

    (Bomben-Idee raus gekürzt. Die Red.)

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  20. bad guy meint:
    12.März 2011 at 08:27

    @grimoire
    Der Cohn-Bandit ist so grün wie der IWF ein Wohlfahrtsverein und die Bilderberger eine Gruppe von süchtigen Sammlern, in deren Wohnstuben sich die Bilder alter Meister stapeln.

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  21. Kennen Sie eigentlich die ENMOD-Konvention gegen Wetterwaffen aus dem Jahre 1976? - blog von mattin meint:
    12.März 2011 at 09:12

    [...] von radio utopieKennen Sie eigentlich die ENMOD-Konvention gegen Wetterwaffen aus dem Jahre 1976?von Daniel Neun | [...]

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  22. BJ meint:
    12.März 2011 at 11:16

    Strategien zur Nutzung militärischer Ressourcen für Umweltzwecke

    http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+REPORT+A4-1999-0005+0+DOC+XML+V0//DE

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  23. bad guy meint:
    12.März 2011 at 15:43

    @BJ

    Danke für den eingestellten link, der zeigt ja, dass auch Parlamentarier in der EU sich Sorgen machen über die Möglichkeiten dieser “Höllenmaschine” .

    Immerhin wurde der Antrag der Abgeordneten Rhen Rouva zur Untersuchung der Experimente des HAARP “Laboratoriums” an den Ausschuß für auswärtige Angelegenheiten, Sicherheit und Verteidigungspolitik weitergeleitet.
    Und dieser Ausschuss nahm den Auftrag sich damit zu beschäftigen und dazu einen Bericht anzufertigen mit 28 Stimmen und einer Enthaltung an!

    Also fällt es schon schwer, den Menschen, die HAARP als eine wilde Verschwörungstheorie abtun, geistig noch einigermaßen zu folgen.

    Die detaillierten Beschreibungen der ‘Experimente’, die in dem Bericht angeführt sind, sind mehr als beunruhigend.

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  24. Poseidonsche meint:
    12.März 2011 at 16:14

    Ich habe von Geologie nur sehr wenig Ahnung, trotzdem kommt es mir komisch vor, dass innerhalb von 51 Stunden erst ein Erdbeben der Stärke 7,2 auftritt und dann noch ein viel stärkeres der Stärke 8,9 und das praktisch auch noch im gleichen Gebiet. Normalerweise kommt es zu zahlreichen Nachbeben, die schwächer sind als das Hauptbeben und nicht umgekehrt? Oder kennt jemand einen weiteren solchen Fall?

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  25. Haerpfer meint:
    12.März 2011 at 21:24

    Ja, ich kenne diesen Vertrag. Und dies seit dem Jahr 2000. Da begann ich nämlich mit meiner Recherche zum Thema Wetterkrieg. Dann erhielt ich den Auftrag, ein Feature vor Ort in den USA, einem Kernland der Wetterkriegforschung, umzusetzen. Die Sicherheits-clearance für den Besuch diverser Luftwaffenstützpunkte hatte ich. Ich machte mich auf den Weg. Doch kurz vor dem Anflug auf Miami kam eine Durchsage im cockpit meiner Lufthansa Maschine: “We are not allowed to land. America is under attack. All roads are closed, no train is allowed to cross the border, the airspace has been closed down. I do repeat: America is under attack.” Totenstille im cockpit. Dann sagte jemand, der den Gangplatz schräg nach hinten versetzt rechts von mir hatte: “Is this a Tom Clancy movie?”
    Well, it wasn´t as we all know. Es war der 11. September 2001.
    Aus meinem Besuch auf den Luftwaffenstützpunkten wurde nichts mehr. Das Land war geschlossen, die airbases erst recht. Hätte, wäre, wenn. Hätte die Redaktion, hätte ich den Hinflug für meine Reportage auf nur mindestens einen Tag früher gebucht, ich wäre am spannendsten Platz dieser Erde gewesen, right within. So aber kam ich nicht in´s Land, wir wurden umgelenkt, erst in der Karibik gegroundet, durften das Flugzeug nicht verlassen, noch nicht einmal aufstehen und wurden dann umgehend zurück nach Frankfurt am Main geschickt. Ja, und so nutzte ich die Zeit und schrieb Konzepte für eine Fernsehdokumentation über Wettermanipulation und Wetterkriegführung. Ich bot sie an, immer wieder. TV-Produktionsfirmen und Sendern. Alle lehnten ab. Zu abwegig, zu teuer, zu irgendetwas. Bis ich dann vergangene Woche vor Wut hätte schreien können. Denn mein Thema mit exakt präzise allen Orten, allen Beteiligten, ganz so, wie ich es angeboten hatte, war gesendet worden – zu sehen auf Phoenix über zdf, produziert von einer Produktionsfirma, der ich das Thema auch angeboten hatte. Welch ein Zufall.
    Ich bin jetzt übrigens erwerbslos. Und wer mich bezahlen möchte, und meine Beiträge veröffentlicht mit meinem Namen, für den arbeite ich gern: susanne.haerpfer@bits.de
    Ach ja, kleiner Nachtrag:
    “Convention on the Prohibition of Military or Any Other Hostile Use of Environmental Modification Techniques” lautet übersetzt eben nicht “Konvention über das Verbot von militärischem oder jedem anderen Gebrauch von umweltverändernden Techniken”, sondern es sind eben nur “hostile use” geächtet. Also nicht die friedliche Nutzung der Wetter-Beeinflussung. Im Gegenteil, unter dem label Schaden-reparieren, wird Wettermanipulation sogar als ökologisch besonders wertvoll propagiert. Tja, wenn bei solch einem Reparaturversuch mal fürchterlich was danebengeht, da kann man doch nichts dafür, nicht wahr. Kollateralschaden, kann ja mal passieren. Wer will auf welche Weise böse Absicht nachweisen, wenn noch nicht einmal ein Eingriff überhaupt nachweisbar ist. Noch einmal: Interesse, einer erwerbslosen Journalistin Einnahmemöglichkeiten zu gewähren? Bitte melden unter: Susanne.Haerpfer@bits.de

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  26. Leo Trotzki meint:
    12.März 2011 at 23:41

    Na, der Schuss geht wohl doch ein bisserl übers Ziel hinaus. Ich bin zwar durchaus geneigt, den Amis eine ganze menge Schlechtigkeiten zuzutrauen aber die Vermutung wirkt an den Haaren herbeigezogen. Ich bitte zu bedenken, daß Japan Billonen an den internationalen Finanzmärkten gebunkert hat. Wenn Japan nun, zwecks Wiederaufbau, massiv Geld aus dem System zieht haben wir die nächste Finanzkrise am Hals. Das würde auch die USA massiv treffen. Die Amis sind zwar manchmal etwas tollwütig und vom Satan höchstpersönlich besessen aber so blöd nun doch wieder nicht.
    Merke: Auch wenn man leute nicht mag, sollte man ihnen doch ein Minimum an Intelligenz zubilligen.

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  27. Haerpfer meint:
    13.März 2011 at 08:48

    Wir Journalisten sind ja klassischerweise gehalten, sich eine Information von einer zweiten Quelle bestätigen zu lassen. Wer mir nicht glaubt, möge sich bei meinem Lebenspartner Otfried Nassauer erkundigen. Ich hoffe gar sehr, daß er noch am Leben ist. Zumindest er weiß um die Details von Wettermanipulation, und er könnte bestätigen, daß und in welchem Umfang ich zu dem Thema recherchiert habe und wem ich was angeboten habe. Urheberschutz und Leistungsschutzrecht. Er kann auch bestätigen, daß es diesen unglaublichen Zufall gab. Daß tatsächlich der Beginn der Produktion ausgerechnet auf den Tag gelegt wurde, der in die Geschichte eingehen sollte. Wo waren Sie, als 911 passierte? Ich war sozusagen dabei, meine Maschine befand sich genau über New York, als die Angriffe geflogen wurden, und wir befanden uns im Landeanflug auf Miami, als das Land für geschlossen erklärt wurde. Alles verbrieft, alles nachweisbar. Thematisch hat das eine nichts mit dem anderen zu tun. Es sei denn, irgendwann sollte sich einmal herausstellen, daß nicht nur Architekturstudenten beteiligt waren, sondern auch Meteorologen; aber das wäre aus jetziger Sicht reiner Zufall und auch nicht Kern meines Hinweises. Mir geht es ganz egoistisch um mein Leben als Journalistin, um mein Überleben, um Werbung in eigener Sache, um claim meines geistigen Eigentums, das mir bitteschön nicht entwendet werden soll – sondern vergütet und zwar mit Geld. Und ich möchte das, was ich recherchiert und angeboten habe, so wie immer selbst umsetzen unter meinem Namen als Autorin veröffentlicht sehen. Darum geht es mir. Zu zeigen: Themen finde ich ganz allein. Niemand muß mir sagen, was einmal ein Thema wird. Er kann es, muß es aber nicht. Entscheidend ist: wer das, was ich sage und schreibe, spannend findet, der sollte wissen: ich bin Freiberufliche Journalistin. Ich benötige Aufträge im Sinn von Bezahlung und Veröffentlichungen. Also: bitte nehmt mir nicht meine Ideen, anrecherchierten und aufwändig recherchierten Beiträge weg. Sondern meldet Euch bei mir, veröffentlicht mich und vor allem: bezahlt mich. Denn sonst kann ich nicht überleben. susanne.haerpfer@bits.de

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  28. zerifu meint:
    13.März 2011 at 14:26

    “…veröffentlicht mich und vor allem: bezahlt mich. Denn sonst kann ich nicht überleben.”

    Versuchs mal mit Hartz4,
    für’s EGO is das allerdings nicht so der bringer.

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  29. Maria07 meint:
    13.März 2011 at 18:22

    schade, daß die HAARP-Aktivitäten, immer nur sporadisch mit den gemeldeten Erdbeben übereinstimmen, das macht die Nachweisfrage schwierig… kann ja mal jemand dazu etwas mitteilen, wenn jemand genaueres weiß, interessant wäre das schon, die Zusammenhänge zu dokumentieren.

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