Stuttgart 21: Ingenieure22 ermitteln tatsächliche „Ausstiegskosten“
Der größte Posten der vermeintlichen „Ausstiegskosten“, die die Bahn immer wieder nennt, ist die RĂĽckabwicklung des GrundstĂĽcksgeschäftes der von der Stadt Stuttgart vorab erworbenen Gleisflächen samt Zinszahlungen. Dies sind jedoch keine „Ausstiegskosten“, denn der Bahn entsteht dadurch kein Vermögensschaden. Sie zahlt lediglich das 2001 erhaltene Geld samt Zinsen an die Stadt Stuttgart zurĂĽck und erhält dafĂĽr die Besitzrechte an ihren Gleisflächen wieder. Es geht hier im Grunde genommen um die RĂĽckzahlung eines von der Stadt Stuttgart gewährten „verkappten Darlehens“, mit dem die Bahn in den zurĂĽckliegenden 12 Jahren Gewinne erwirtschaftet hat.
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