Papst Franziskus: „NĂ€her mein Europa zu Dir“

In einem Interview mit „La Stampa“ setzt das Oberhaupt der Katholischen Kirche SouverĂ€nismus mit Faschismus gleich und predigt neben „Zuerst Europa, dann jeder von uns“ auch „Globalisierung und Einheit“ in seiner Interpretation. Insgesamt atmet das Interview den Geist von kirchenstaatlichem, ideologisch-inquisitorischen Kollektivismus aus, in dem Menschen und ihr freier Wille zu „Teilen“ werden, die kleiner seien „als das große Ganze“.

Patagonische TrÀume

Warum also Herzls Grab? Offensichtlich beabsichtigte er fĂŒr die FĂŒhrer Israels den zionistischen Charakters des Staates hervorzuheben. Herzl war der GrĂŒnder des modernen politischen Zionismus‘. Er wird offiziell der „VisionĂ€r des Staates“ genannt. Sein Bild ist das einzige, das den Knessetraum schmĂŒckt. Wenn wir Heilige hĂ€tten, wĂŒrde er St. Theodor sein.

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AuszĂŒge aus dem Apostolischen Schreiben (Evangelii Gaudium) von Papst Franziskus

Die Menschheit erlebt im Moment eine historische Wende, die wir an den Fortschritten ablesen können, die auf verschiedenen Gebieten gemacht werden. Lobenswert sind die Erfolge, die zum Wohl der Menschen beitragen, zum Beispiel im Bereich der Gesundheit, der Erziehung und der Kommunikation. Wir dĂŒrfen jedoch nicht vergessen, dass der grĂ¶ĂŸte Teil der MĂ€nner und Frauen unserer Zeit in tĂ€glicher Unsicherheit lebt, mit unheilvollen Konsequenzen. Einige Pathologien nehmen zu. Angst und Verzweiflung ergreifen das Herz vieler Menschen, sogar in den sogenannten reichen LĂ€ndern. HĂ€ufig erlischt die Lebensfreude, nehmen Respektlosigkeit und Gewalt zu, die soziale Ungleichheit tritt immer klarer zutage. Man muss kĂ€mpfen, um zu leben – und oft wenig wĂŒrdevoll zu leben. Dieser epochale Wandel ist verursacht worden durch die enormen SprĂŒnge, die in Bezug auf QualitĂ€t, QuantitĂ€t, Schnelligkeit und HĂ€ufung im wissenschaftlichen Fortschritt sowie in den technologischen Neuerungen und ihren prompten Anwendungen in verschiedenen Bereichen der Natur und des Lebens zu verzeichnen sind. Wir befinden uns im Zeitalter des Wissens und der Information, einer Quelle neuer Formen einer sehr oft anonymen Macht.