Wie praktisch: U.S.-Spionage-Apparatschiks stellen sich vor Sandsack Joe Biden

William Evanina, Leiter des „National Counterintelligence and Security Center“ (N.C.S.C.) bzw Abteilung fĂŒr Spionageabwehr innerhalb der obersten U.S.-Geheimdienstbehörde O.D.N.I., hat verkĂŒndet, Russland wĂŒrde vor der PrĂ€sidentschaftswahl versuchen den Kandidaten Joe Biden zu „verunglimpfen“ (der VollstĂ€ndigkeit halber: China und der Iran wĂŒrden angeblich Joe Biden unterstĂŒtzen) und insgesamt Zwietracht zu sĂ€en und „das Vertrauen des amerikanischen Volkes in unseren demokratischen Prozess untergraben“. Das ist erstens ein guter Witz und zweitens natĂŒrlich eine Drohung an die gesamte Presse weltweit: Wer meckert, ist Feindsender.

Dazu eine kleine Antwort. Wie immer weder kurz, noch schmerzlos.

US Drohnenkrieg

Dass der Kongress nun Berichte ĂŒber zivile Opfer verlangt und auch ĂŒber die Methodik unterrichtet werden möchte, lĂ€sst zumindest hoffen, dass die Legislative kleine Fortschritte bei der Kontrolle der Regierung und der US-MilitĂ€roperationen macht. Diese Berichte gehen aber nur auf Aktionen unter Leitung des DoD ein (US Code, Title 10). Wenn US-Soldat*innen eine Drohne unter Leitung bspw. der CIA fliegen wĂŒrden, wĂŒrde eine solche Aktion nicht in dem Bericht auftauchen, da diese anders autorisiert wĂ€re (US Code, Title 50). Dies unterscheidet die Berichte des ODNI und des DoD.

Rauswurf von Leitung des Pentagon-Geheimdienstes D.I.A.

Flynn kollidierte mit anderen hochrangigen Beamten, einschliesslich dem UnterstaatssekretĂ€r im Verteidigungsministerium fĂŒr Nachrichten, Michael G. Vickers, einem ehemaligen C.I.A.-Agenten, der versucht hat, die Ausbildung der D.I.A.-Mitarbeiter und ihre PrĂ€senz in Übersee stĂ€rker auf den zivilen Sektor auszurichten. Beamte im Pentagon sagten laut dem Bericht, dass Flynn Vickers BemĂŒhungen zu erheblichen KĂŒrzungen der grossen Spionage-Zentren ablehnte, die gegrĂŒndet wurden, um regionale Übersee-Kommandos des U.S.-MilitĂ€rs zu unterstĂŒtzen.

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Der Staat, der tiefe Staat und die Wall Street-Oberwelt

„Es gibt die sichtbare Regierung rund um die Mall in Washington, und dann gibt es eine andere, schattenhafte, undefinierbarere Regierung, die nicht in StaatsbĂŒrgerkunde 101 erklĂ€rt wird oder beobachtbar fĂŒr Touristen im Weißen Haus oder am Kapitol ist. Die erstere ist die traditionelle Washingtoner Parteipolitik: Die Spitze des Eisbergs, die eine Öffentlichkeit, die C-SPAN schaut, tĂ€glich sieht und welche theoretisch ĂŒber Wahlen steuerbar ist. Den untergrĂŒndigen Teil des Eisbergs werde ich den Deep State (Tiefenstaat) nennen, der nach seinem eigenen Kompasskurs unabhĂ€ngig davon operiert, wer formell an der Macht ist.“ (3)