Nasser und ich

Ich habe in der Vergangenheit viele Male gewarnt, falls wir Nasser und den arabischen Nationalismus zerstören, wĂŒrden religiöse KrĂ€fte nach vorne kommen. Statt eines Kampfes zwischen rationalen Feinden, die einen vernĂŒnftigen Frieden schließen können, wird es zum Beginn eines religiösen Krieges kommen, der per definitionem irrational sein wird und keinen Kompromiss erlaubt.

Die russische Maus bedroht den amerikanischen Elefanten

Warum dĂŒrfen die Vereinigten Staaten von Amerika MilitĂ€rbasen an Orten wie Djibouti, Okinawa, Diego Garcia, Uganda, Somalia, Qatar, Afghanistan, SĂŒdkorea, Bulgarien, Japan, Italien, RumĂ€nien, Pakistan, Irak und Spanien betreiben, um nur einige wenige zu nennen, wĂ€hrend es fĂŒr Russland ein großes Nein setzt, wenn es wagt, eine ganz kleine Basis in Syrien zu haben?

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Wie kann die FlĂŒchtlingsflut gestoppt werden?

Vier Jahre spĂ€ter brach dann der Sturm los gegen Syrien, das nach mehr als vier Jahren innerstĂ€dtischer KriegsfĂŒhrung mehr oder weniger aus Ruinen besteht. Über 9,5 Millionen von Syriens 22,8 Millionen Einwohnern wurden zu FlĂŒchtlingen gemacht: 6,5 Millionen sind obdachlose InlandsflĂŒchtlinge, drei Millionen sind in die TĂŒrkei, in den Libanon und nach Jordanien geflĂŒchtet.

Fluchtursache Krieg beenden

Kriege und Terror treiben die Menschen zu Hunderttausenden nach Europa. Die politische InstabilitĂ€t im Irak, Afghanistan, Libyen und Syrien ist in erster Linie auf die MilitĂ€rinterventionen der USA und ihrer VerbĂŒndeten zurĂŒckzufĂŒhren, die einen Regimewechsel in diesen LĂ€ndern herbeifĂŒhren wollen. Auch Iran und Russland heizen den Krieg in Syrien mit militĂ€rischer UnterstĂŒtzung an. Die Kriege im Irak und Afghanistan wurden und werden auch von US-MilitĂ€rbasen auf deutschem Boden gefĂŒhrt ebenso wie die DrohneneinsĂ€tze in Jemen, Somalia und Pakistan. Deutsche Waffen gelangen ĂŒber Saudi Arabien in den Jemen und deutsche Waffen fĂŒr die Kurden sind laut Augenzeugen bereits in die HĂ€nde von IS-KĂ€mpfern gelangt.

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Kriegswaffenexporte in den Nahen Osten beenden

IPPNW und pax christi protestieren gegen die beschlossene Exportgenehmigung eines weiteren U-Boots nach Israel. Nach Medienberichten handelt es sich um das fĂŒnfte von insgesamt sechs U-Booten, die Israel versprochen wurden. Sie werden zu einem Drittel mit deutschen Steuergeldern finanziert. Ein solcher Kriegswaffenexport ist kein sicherheitspolitisches Instrument. Er unterstĂŒtzt einseitig eine israelische Politik, die mit einer jahrzehntelangen Besatzung internationales Recht verletzt.

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