Die Kissinger-Story

DAS THEMA, über das ich im Fernsehen sprechen sollte, war eine Frage, die die israelischen Historiker seit diesem schicksalhaften Jom Kippur faszinierte und umtrieb: Wusste Kissinger von dem bevorstehenden ägyptisch-syrischen Angriff? Hatte er Israel wegen seiner schändlichen eigenen Pläne nicht gewarnt?

Neue Kritik an Kissinger-Professur in Bonn, Geldgeber unbeirrt

„Die Bundesregierung hat sich in der Vergangenheit wiederholt fĂĽr die Einrichtung der Professur ausgesprochen“, heiĂźt es nun aus dem BMVg, das nicht auf die jĂĽngsten EnthĂĽllungen eingeht. Der Professur werde an der Universität Bonn „ein hochkarätig besetztes beratendes Kuratorium zur Seite gestellt“. Als ersten Lehrstuhlinhaber habe man den ehemaligen stellvertretenden US-Botschafter in Deutschland, James D. Bindenagel, fĂĽr ein Jahr gewinnen können.

Der Sprecher der Universität Bonn sagte: „In der Kooperationsvereinbarung der Universität mit den Stiftern ist ‚Henry-Kissinger-Professur‘ als Name festgeschrieben worden.“ Diese Namensgebung stehe daher nicht zur Disposition. 
Das Auswärtige Amt äuĂźerte sich auf Anfrage von amerika21 nicht zu den Veröffentlichungen in den USA.

Categorized as: Allgemein

Provokation gegen „Kissinger-Professur“ in Bonn

Die GrĂĽne Hochschulgruppe sorgte mit einem Protestplakat fĂĽr mediales Aufsehen: Mitglieder der Gruppe lieĂźen sich nackt, von hinten und an eine Wand gelehnt fotografieren. „KISSinger MY ASS“, heiĂźt es provokativ darunter, also etwa: „KĂĽss meinen Arsch, Kissinger“. Vorbild fĂĽr das Motiv ist ein Foto von Mitgliedern der sogenannten Kommune I, das 1967 in der Wohnung des Schriftstellers Hans Magnus Enzensberger entstand.