Bertelsmann, ECFR und der Sturm auf die Verfassungen der Völker Europas

Bertelsmann und der ECFR (Anm. d. Red.: European Council on Foreign Relations) haben im August 2011 verschiedene Akzente gesetzt, um verfassungsmäßige und Uno-Vorschriften, die ihnen im Weg sind, auszuhebeln.
Eine Betrachtung beider Vorgänge in einem Artikel scheint uns angemessen, da deren Wirkungen dazu angetan sind, einander zu verstärken, und weil Bertelsmann im Rat des ECFR vertreten ist.

Mexikanisches Twitter-Gesetz – Kampf um Informationsoberhoheit

Die Zivilbevölkerung informiert sich gegenseitig zum Selbstschutz vor marodierenden Banden über Schießereien, Straßensperren, Enthauptungen und anderen kriminellen Handlungen anhand moderner Telekommunikationsverbindungen.

Über Telefon und soziale Netzwerke werden Übergriffe zeitnah verbreitet sowie aus deren Folge Meinungen über die gewählten Beamten und ihre Unfähigkeit, die Gewalt zu stoppen ausgetauscht, was zum Ärgernis der Provinzgouverneure und Regierungsvertreter gereicht, die über gefällige Medien nur ihre eigene “Wahrheit” als alleingültige Version verbreitet wissen wollen.

Kapitalistischer Staatsstreich in Spanien: EZB, Merkel und Sarkozy erpressen Verfassungsänderung

Zum zweiten Mal kollaborieren deutsche Banker, Staatsparteien und Politiker bei der Zerstörung der spanischen Demokratie. Auf Druck der Frankfurter Zentralbank EZB, der Kanzlerin von Deutschland, Angela Merkel, und des Präsidenten von Frankreich, Nicolas Sarkozy haben heute die beiden großen Staatsparteien Spaniens, „Sozialisten“ und „Volkspartei“, die zweite Verfassungsänderung seit der Militärdiktatur unter Franco mit 316 Stimmen (bei 350 Abgeordneten) durch das Abgeordnetenhaus gepeitscht (1). Auf das angewandte Blitzverfahren hatten sich die beiden Parteiapparate erst vorgestern geeinigt. (2)