Gerede ĂŒber die Annexion des Golan berĂŒcksichtigt nicht die Vertriebenen

Die ĂŒberwiegende Mehrheit der Israelis weiss immer noch nicht, dass ĂŒber 130.000 Einwohner der Golanhöhen wĂ€hrend des Krieges von 1967 aus ihren Dörfern, StĂ€dten und Gemeinden vertrieben wurden. TatsĂ€chlich ist das Gebiet in den letzten Jahrzehnten fĂŒr die meisten Israelis zu einem „Konsens“-Thema geworden, so dass viele keinen Grund sehen, es zurĂŒckzugeben. WĂ€hrend also PrĂ€sident Trump letzte Woche die Welt vor den Kopf stieß, indem er die Annexion des Golan durch Israel anerkannte, feierte in Israel fast jeder diesen Schritt.

Touristenrummel auf den Golanhöhen

So aber fanden auch gestern wieder die planmÀssigen Bustouren mit mehreren Bussen mit deutschen und amerikanischen Touristen statt und es werden keine Reisen storniert oder zu anderen Touristenzielen umgeleitet

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Tote, Tempelberg, Tarnkappen: Netanjahu bei der Arbeit

Über Israels immer noch amtierenden Premierminister Benjamin Netanjahu gibt es eigentlich nur eines zu wissen: Er glaubt, was er sagt. Völlig egal, was das ist. FĂŒr die seit der Ermordung von Yitzhak Rabin in 1995 faktisch durchgĂ€ngig an der Macht befindliche Nomenklatura Israels gilt das Gleiche. Ebenso fĂŒr deren UnterstĂŒtzer und LobbyistInnen.

Über die PalĂ€stinenser gibt es wiederum nur Eines zu begreifen: dass sie nichts begreifen. Was wiederum zumindest nachvollziehbar ist, weil sie zu sehr mit Sterben, Leid und der seit Generationen ĂŒber sie verhĂ€ngten Kolonialherrschaft beschĂ€ftigt sind und von fast allen Seiten nur benutzt werden, eingeschlossen ihren sogenannten „ReprĂ€sentanten“.

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