Bolivien: De-facto-Regierung plant erneute Aufschiebung der Wahl

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"Wir möchten die Wahlen, aber die erscheinen mir nicht verantwortbar, weil wir nicht über die nötigen Mittel verfügen, um den Bolivianern eine Wahl zu ermöglichen, bei der sie nicht Gefahr laufen, sich anzustecken“, so die rechtskonservative Politikerin. Vergangene Woche hatte das Parlament die Wahlen gesetzlich für den 6. September festgeschrieben. Dennoch hat Áñez bisher ihre Unterschrift unter dem Gesetz verweigert.

Bolivien: Wahlkampf inmitten von Repression

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Der oberste Wahlgerichtshof hat bekanntgegeben, dass sich bislang fünf Bündnisse eingetragen haben: die rechtsgerichteten Frei21 (Libre21), Wir glauben (Creemos), Gemeinsam (Juntos), Bürgergemeinschaft (Comunidad Ciudadana) und Vereintes Volk (Pueblo Unido). Die MAS hat sich als einzelne Partei registrieren lassen.

Streit um Ärzte: Áñez-Führung in Bolivien bricht Beziehungen mit Kuba ab

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Kubas Außenminister Rodriguez reagierte über den Kurznachrichtendienst Twitter ungewöhnlich harsch auf die Kritik. Es handele sich um "vulgäre Lügen der selbsternannten Putschisten in Bolivien". Áñez Äußerungen seien "ein weiteres Beispiel für ihre Unterwürfigkeit gegenüber den Vereinigten Staaten". Die politische Führung in La Paz erklärte die diplomatischen Beziehungen daraufhin für beendet.