Was vor 60 Jahren gegrĂŒndet wurde, hat „Europa“ in 2009 abgeschafft

Die am 25. MĂ€rz 1957 unterschriebenen „Römischen VertrĂ€ge“ begrĂŒndeten nicht die „EuropĂ€ische Union“, sondern die westeuropĂ€ische „EuropĂ€ische Wirtschaftsgemeinschaft“. Diese wurde durch Inkrafttreten des Lissabon-Vertrages am 1. Dezember 2009 aufgelöst, welcher zugleich der durch den Maastricht-Vertrag gegrĂŒndeten „EuropĂ€ische Union“ Rechtspersönlichkeit und die Macht zu einem ganz anderen „Europa“ verlieh.

Wer „Europa“ sagt, muss sagen was er damit meint

Ein zwei Jahrtausende nach dem Römischen Imperium und zwei Jahrhunderte nach dem Ende vom „Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation“ unter einer zentralen Macht (wieder-) „vereinigtes“ Europa ist ein Jahrhunderte altes imperialistisches, sogar faschistisches Konzept.

Wer heute „Europa“ sagt, muss sagen was er damit meint. Europa jedenfalls ist es nicht.

„Was ist Europa?“: Experte ĂŒber die heute „grĂ¶ĂŸte Macht der Welt“

Wie gerade super–europĂ€ische Mittelerdlinge und Genossen der „grĂ¶ĂŸten Macht der Welt“ am Allerbesten wissen, jĂ€hrt sich am 25. MĂ€rz zum sechzigsten Mal die Unterschrift unter die Römischen VertrĂ€ge. Zu diesem Anlass lĂ€sst Radio Utopie es sich nicht nehmen, hier seinerzeit relevante Aussagen eines Experten zum Thema Europa zu dokumentieren. Hinweis: es zĂ€hlt das gesprochene Wort. Links und Querverweise wurden zwecks gepflegter Heimleuchtung der ĂŒberintellektuellen LeserInnenschaft nach eigenem GutdĂŒnken hinzugefĂŒgt. Die Quelle befindet sich am Ende des Textauszuges.

John Pilger ĂŒber die „Propagandisten des EuropĂ€ischen Ideals“: „Eine unertrĂ€gliche Klasse von Patriziern“

Einer der renommiertesten und Ă€ltesten aktiven Journalisten auf dem Planeten, John Pilger, Ă€ußert sich zur Volksabstimmung im Vereinigten Königreich und dessen „Brexit“, dem Ausstieg aus dem Staatenbund „EuropĂ€ische Union“.

Es ist eine epische Abrechnung.

Ausstieg von Großbritannien aus „Europa“: Die Verlierer zeigen ihre hĂ€ssliche Fratze

Wieder einmal kalt erwischt von ihrem schlimmsten Feind, der Demokratie und einer Volksabstimmung, versuchen sich Kader und Fussvolk der nicht mehr ganz so großen totalitĂ€ren Ideologie unserer Zeit, dem PaneuropĂ€ismus, in die ĂŒblichen leeren Drohungen auf ihrem Niveau zu flĂŒchten. Zielobjekt diesmal: Großbritannien.