Judicial Watch spielte in die HĂ€nde der Regierung

Genau so viele verschiedene Interessengruppen und Leute haben Interessen an der Geschichte des Obamaregimes ĂŒber die Tötung von Osama bin Laden durch Navy SEALs der Vereinigten Staaten von Amerika in Abottabad, Pakistan. Diese Geschichte und ihr Verkauf durch enthusiastische Medien garantierten Obamas Wiederwahl. Sie diente den Emotionen der rachsĂŒchtigen Superpatrioten, die ihre LeichtglĂ€ubigkeit am Ärmel tragen. Sie diente dem MĂ€rchen vom Können von CIA und NSA. Sie diente der Reputation der Tötungskraft der Sondereinsatzteams der Vereinigten Staaten von Amerika. Sie bewies, dass Amerika einen Sieg errang, obwohl es die Kriege gegen Afghanistan und den Irak verloren hat. Alle die ausgegebenen Billionen Dollars waren nicht umsonst ausgegeben worden. Wir haben uns an dem Kerl gerĂ€cht, der uns 9/11 angetan hat.

Notstandsgesetze, 11. September, TotalĂŒberwachung: Die Interpretation des „kollektiven Verteidigungsfalls“

Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis, sowie die diesbezĂŒgliche Gewaltenteilung, wurden 1968 im Zuge der Notstandsgesetze Westdeutschlands durch VerfassungsĂ€nderungen faktisch aufgehoben. Des Weiteren schufen die die Notstandsgesetze des seinerzeit unter Besatzungsrecht stehenden Westdeutschlands im Grundgesetz einen Verteidigungsfall und Spannungsfall, mit der immanenten Option das Grundgesetz „nach Maßgabe eines Beschlusses..von einem internationalen Organ im Rahmen eines BĂŒndnisvertrages mit Zustimmung der Bundesregierung“ mindestens in Teilen außer Kraft zu setzen. Der genaue Text des N.A.T.O.-Beschlusses vom 4. Oktober 2001, der nach den Attentaten des 11. September in New York und Washington den bis heute andauernden „kollektiven Verteidigungsfall“ ausrief, ist bis heute unbekannt. Die TotalĂŒberwachung, das technisch machbare Raubkopieren der elektronischen Kommunikation auf dem Planeten durch Geheimdienste wie die „National Security Agency“, wurde nach dem 11. September 2001 durch die U.S.-Regierung beschlossen und ist, gegensĂ€tzlich zu den Darstellungen rund um die Veröffentlichungen unter dem populĂ€ren Label Edward Snowden, bereits seit Mai 2005 öffentlich bekannt. Auch das Raubkopieren aller Finanztransaktionsdaten weltweit, darunter die Finanzdaten der deutschen StaatsbĂŒrgerinnen und BĂŒrger, wurde nach Ausbruch des Terrorkrieges 2001 begonnen und ist seit Juni 2006 ebenfalls öffentlich bekannt.

Es besteht die Möglichkeit, dass die Bundesregierung unter Geheimhaltung und stillschweigender Kollaboration aller Bundestagsparteien, des Bundesverfassungsgerichts und des Generalbundesanwalts, diesen am 4. Oktober 2001 durch die N.A.T.O. ausgerufenen „kollektiven Verteidigungsfall“ bis heute als den durch die Notstandsgesetze definierten Verteidigungsfall fĂŒr die Bundesrepublik Deutschland interpretiert und meint, dadurch die TotalĂŒberwachung von 82 Millionen Menschen in der Republik auch durch die eigenen Geheimdienste legitimieren zu können.

Der Staat, der tiefe Staat und die Wall Street-Oberwelt

„Es gibt die sichtbare Regierung rund um die Mall in Washington, und dann gibt es eine andere, schattenhafte, undefinierbarere Regierung, die nicht in StaatsbĂŒrgerkunde 101 erklĂ€rt wird oder beobachtbar fĂŒr Touristen im Weißen Haus oder am Kapitol ist. Die erstere ist die traditionelle Washingtoner Parteipolitik: Die Spitze des Eisbergs, die eine Öffentlichkeit, die C-SPAN schaut, tĂ€glich sieht und welche theoretisch ĂŒber Wahlen steuerbar ist. Den untergrĂŒndigen Teil des Eisbergs werde ich den Deep State (Tiefenstaat) nennen, der nach seinem eigenen Kompasskurs unabhĂ€ngig davon operiert, wer formell an der Macht ist.“ (3)

JFK und 9/11 – Gewonnene Einsichten aus dem Studium beider VorgĂ€nge

Peter Dale Scott widmet sich in zwei VortrĂ€gen gewissen Parallelen zwischen der Ermordung von John F. Kennedy 1963 und den TerroranschlĂ€gen vom 11. September 2001. Es ist seine Überzeugung, dass beide Ereignisse dem zulasten gelegt werden können, was er die amerikanische Kriegsmaschine nennt.

Von Peter Dale Scott, Übersetzung Lars Schall