Kriegsrecht in Mogadischu: Machtübernahme durch in U.S.A. trainierte Elitetruppen

„Von allen Sicherheitseinheiten der Übergangsregierung (SFG) sind die in den U.S.A. ausgebildeten Spezialeinheiten die professionellsten, disziplinieresten und wirksamsten. Die internationale Friedenstruppe A.M.I.S.O.M. hat einen guten Job bei der Bekämpfung von Al Shabaab getan, aber die Special Forces ist die einzige effektivste somalische Sicherheitseinheit der SFG, die in der Lage ist, einen Sieg über Al Shabaab zu erringen und die sich in Kämpfen bewährt hat“

Kontrolle durch Saudi-Arabien über Seeweg zwischen Rotem Meer und Golf von Aden?

Wir werden im Laufe der nächsten Wochen sehen, ob Saudi-Arabien, unterstützt von Ägypten und ihren Allianz-Freunden inklusive im Pentagon, Führungsanspruch über die Kontrolle dieser Meeresenge mit der Okkupation von jemenitischen Staatsgebiet unter Berufung auf Myong erheben und der Jemen, der zur Zeit zu dieser Frage nicht handlungsfähig ist, ausgeschaltet wird. Die ständigen Mitglieder des U.N.-Sicherheitsrats werden schweigen so wie bei der Machtergreifung Sisis in Ägypten. Zu tief sind die gemeinsamen Beziehungen der Wirtschafts- und Rüstungskonzerne.

Ein Weißbuch für die Weltmacht

Nun hat die ganze Angelegenheit allerdings einen großen Haken – der Großteil der Bevölkerung will von einer militarisierten Verantwortungspolitik Gauckscher Prägung absolut nichts wissen. So fasste die Süddeutsche Zeitung die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage vom April und Mai 2014 folgendermaßen zusammen: „Verglichen mit den Ergebnissen einer ähnlichen Untersuchung der amerikanischen Rand-Corporation aus dem Jahr 1994 haben sich die Verhältnisse umgekehrt. Damals plädierten 62 Prozent für ein größeres deutsches Engagement. Heute sind es noch 37 Prozent. Damit wird klar: Eine deutliche Mehrheit steht den Plädoyers von Bundespräsident Joachim Gauck, Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und Steinmeier, Deutschland möge sich weltweit mehr engagieren, erst mal skeptisch gegenüber.“

Categorized as: Militär, Krieg

Die Bundeswehr zieht aus Sardinien ab

Seit der Wiederbewaffnung Westdeutschlands führt die Bundeswehr Übungsmanöver auf den NATO-Stützpunkten der italienischen Insel Sardinien durch. Doch damit ist nun offenbar Schluss. Wie die sardische Tageszeitung „Sardiniapost“ am 23. Januar berichtete, wird die Bundeswehr demnächst von Sardinien abziehen und „in ein anderes Land ziehen, wo die Soldaten dauerhafter üben und ein ,einladenderes‘ Klima vorfinden können“.

Categorized as: Militär, Krieg