Kurzer Prozess: NATO ändert ihre Sprache in Afghanistan

ICOS-Bericht offenbart Fiasko in Afghanistan: NATO-Truppen hinterliessen nach der Operation Moshtarak in Marjah verbrannte Erde und eine Bevölkerung, die nach einer Meinungsumfrage des Denkinstitutes zu 71% Prozent die alliierten Verbände aus ihrem Land abziehen sehen wollen – die US-Soldaten im Kampfgebiet wissen nicht, gegen wen sie eigentlich kämpfen In Afghanistan wird die grosse Kandahar-Offensive der NATO-Streitkräfte unter Führung des US-Militärs vorbereitet und läuft auf vollen Hochtouren. Dazu sind seit Monaten neben anderen Massnahmen auch getarnte Spezialeinheiten rund um die Stadt zusammengezogen worden, um im Vorfeld zur Entschärfung der Situation Aufständische ausfindig zu machen. Wie es hiess, sei in den letzten Tagen und Wochen die Anzahl der politischen Morde und der Anschläge in der Region um die Stadt beträchtlich angestiegen.

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Pentagon-Bericht an US-Kongress beleidigte in höchstem Ausmass Islamabad

Provokation von Revolte durch Zwietracht und weitere Zerstörung des pakistanischen Staates durch scheinheilige US-Politik Das US-Verteidigungsministerium versucht den Anschein zu erwecken, in der letzten Zeit ein wenig zu tief in die Fuselflasche geblickt zu haben oder dass der Geruch der Schwaden der verbrannten Mohnfelder in Afghanistan seine Sinne total vernebelt hat, um gegenüber der zahllosen Opfer, die durch die Schuld der USA in Pakistan erbracht wurden, menschenverachtend ausfällig zu werden.

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UNO verlässt Kandahar

Die Vereinten Nationen sollten im Gegenteil ein ganzes Heer von mit Kameras bewaffneten Mitarbeitern und Mediatoren in die südafghanische Region schicken, um somit eine Eskalation der Gewalt und Übergriffe von beiden Seiten zu vermeiden Die Vereinten Nationen ziehen es dagegen vor, vor den anrückenden US-Truppen, die die grosse, laut US-Regierung über das Schicksal Afghanistans entscheidende Kandahar-Offensive vorbereiten, das Schlachtfeld zu räumen.

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Kurswechsel der SPD: Gabriel verlangt „unabhängige Überprüfung“ von nächstem Afghanistan-Mandat

Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hielt heute im Parlament die Gegenrede zu Kanzlerin Merkels Regierungserklärung über die seit achteinhalb Jahren andauernde Besatzung des zentralasiatischen Afghanistan. Er liess dabei eine Bombe platzen, die im Kontext mit anderen Äußerungen auf einen strategischen Schwenk der gesamten, eng mit einander assoziierten Partei- und Gewerkschafts-Nomenklatura im ehemals sozialdemokratischen und nun nur noch schrumpfenden Spektrum in der Republik hindeutet. Bereits im Vorfeld war die Rede Sigmar Gabriels mit erkennbar viel Nervosität erwartet worden. Denn gehaltene Reden im Bundestag werden vorher von anderen geschrieben. Und sie werden nach politischen Erwägungen geschrieben, die vorher entsprechend machtpolitisch abgeklopft und verhandelt werden müssen. Sowas spricht sich natürlich herum. Bestenfalls haben diejenigen, welche die Rede später als Abgeordnete halten, Einfluß darauf oder sogar eine genaue Vorstellung davon, was dort hinein geschrieben wird. Im Regelfall wissen die Abgeordneten nämlich nicht oder nicht ganz, was sie überhaupt vorlesen und geraten deshalb ständig ins Stocken.

US-General McChrystal wählte sich deutschen General zum persönlichen Pressesprecher

US-Militär zieht Deutschland immer tiefer in den Krieg in Afghanistan hinein und schlingt seine eisernen Ketten mit raffinierter kalkulierter Postenvergabe auf höchster Ebene noch fester um das so beglückte deutsche Verteidigungsministerium – das Bundeskanzleramt in Berlin wird sich geschmeichelt fühlen und am heutigen Mittwoch, den 21.April dem ISAF-Oberkommandierenden bei seinem Besuch geschmeichelt zu Füssen liegen und jeden Wunsch untertänigst von dessen Lippen ablesen – das Ermittlungsverfahren gegen Oberst Klein wurde schon eingestellt

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