Gewerkschaft der Bundeswehr streikt wegen Onkel Staat Weihnachtsmann

Wut der Truppe auf die Kanzlerin über abgeseiherte süsse Worte und vorenthaltene verzuckerte Lebkuchen und Kardamomplätzchen (Foto: Robert K, Wikipedia)

Der Deutsche BundeswehrVerband (DBwV) ist ein Interessenverband aktiver und ehemaliger Soldaten der Bundeswehr mit 200000 Mitgliedern.

Da bekanntermassen Soldaten nicht in den Ausstand treten können, wurde der Verein als Vertreter ihrer sozialen Belange als Alibi-Veranstaltung ins Leben gerufen.

Den Beweis dafür hat heute der Vereinsvorsitzende Oberst Ulrich Kirsch geliefert, in dem er von der Zeitung Die Welt einen Offenen Brief an die Bundeskanzlerin Angela Merkel veröffentlichen liess in der Hoffnung auf eine gehörige Portion medialer Aufmerksamkeit über die verweigerten verlorenen Zimtsterne.

Es geht um nichts Geringeres als nicht gezahltes Weihnachtsgeld an die Truppe.

Kommt der Weihnachtsmann auch nach Zentralasien, fragt sich da der Beobachter. Und was soll da der „Islamist“ sagen, den man seit neun Jahren jagt und irgendwie nicht findet?

Die Soldaten werden nach Zentralasien in einen Schattenkrieg geschickt und beschweren sich über Weihnachtsgeld… wenn es weiter keine Sorgen gibt sollte man sich vielleicht nach einem anderen Arbeitgeber umschauen, der zwar auch keinen Extrabonus im Dezember auszahlt aber Hunderten von Zivilisten wenigstens nicht mit flammenden Rosinenbombern (Kunduz Bombardierung – Neues Video aufgetaucht 4.9.2009) nach dem Leben trachtet.

Der ehemalige Verteidigungsminister von und zu Guttenberg hatte sich in seiner Abschiedsrede darüber beschwert, dass die Medien sich auf seine verhunzte Doktorarbeit gestürzt haben anstatt die öffentliche Huldigung der letztens verstorbenen Soldaten in Afghanistan ordentlich ihres Auftrags gemäss durchzuführen und darüber eine unerhörte Verschwiegenheit an den Tag gelegt hätten, die er für sich selbst auf einmal auch gern in Anspruch genommen hätte.

Mit der Transformation der Bundeswehr entgegen dem Grundgesetz in eine freiwillige Söldner- und Angriffsarmee unter Führung eines EU-Oberkommandos hat sich der Weihnachtsmann spielende Staat erübrigt.

Stattdessen werden viele ungebetene, von ganz allein angeflattert kommende Todesengel den Soldaten im Ausland ihr schwarzes Lied in die Ohren hauchen und den Blutzoll in Form von ein paar Euros mehr unter dem Gabentisch überflüssig erscheinen lassen.

Die silbernen Tränen der Witwen dagegen werden reichlich vergossen werden – wenn die Augen der missbrauchten „Friedensengel“ ihren Glanz verlieren und das Grablicht durch die finstere Nacht aufleuchtet.

Quelle: http://www.welt.de/politik/deutschland/article12690842/Soldaten-meutern-gegen-Kanzlerin-Angela-Merkel.html