Spitzendiplomat fordert Bundeswehr-Einsatz in Syrien

Kommt es zu einem Bundeswehr-Einsatz in Syrien, dann droht nicht nur eine weitere Ausdehnung des FlĂ€chenbrandes in Nah- und Mittelost. Es kĂ€me auch zu einer erheblichen VerschĂ€rfung des Konflikts zwischen dem Westen, der nach wie vor auf einen „Regime Change“ in Syrien setzt, und Russland, das den syrischen PrĂ€sidenten stĂŒtzt. Schon vor einigen Tagen hat US-Außenminister John Kerry erklĂ€rt, mit einer Stationierung russischer Soldaten in Syrien gehe Moskau das Risiko einer unmittelbaren Konfrontation mit der US-gefĂŒhrten Koalition gegen den IS ein.

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Wie kann die FlĂŒchtlingsflut gestoppt werden?

Vier Jahre spĂ€ter brach dann der Sturm los gegen Syrien, das nach mehr als vier Jahren innerstĂ€dtischer KriegsfĂŒhrung mehr oder weniger aus Ruinen besteht. Über 9,5 Millionen von Syriens 22,8 Millionen Einwohnern wurden zu FlĂŒchtlingen gemacht: 6,5 Millionen sind obdachlose InlandsflĂŒchtlinge, drei Millionen sind in die TĂŒrkei, in den Libanon und nach Jordanien geflĂŒchtet.

Schwarzer Donnerstag fĂŒr „Stuttgart 21“: FĂŒnf Jahre Strafvereitelung

Dazu will ich Euch einen konkreten Fall erzĂ€hlen: Der vierzehnjĂ€hrige Richard hat am 30.9.2010 an der SchĂŒlerdemonstration teilgenommen und war wie viele SchĂŒlerinnen und SchĂŒler danach im Schlossgarten. Dort wurde er an Leib und Seele verletzt. Die körperlichen Wunden sind verheilt, die seelischen nicht. Seine Geschichte will er nicht mehr erzĂ€hlen, als Zeuge nicht auftreten. Seine Eltern haben mir aber vor Jahren Richards schriftliche Schilderung mit seinem EinverstĂ€ndnis zur VerfĂŒgung gestellt. Diese haben wir beim ersten BĂŒrgertribunal vor vier Jahren, nĂ€mlich am 29.9.2011, verlesen. Die Aussage ist in unserem Buch „Schwarzer Donnerstag – Wir klagen an“ abgedruckt. Die Staatsanwaltschaft hat dieses Buch – es könnte ja Dienstgeheimnisse enthalten – pflichtgemĂ€ĂŸ ausgewertet. Hier ein wörtlicher Auszug aus Richards Aussage: